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Archive für 10.11.2006
Das Universum und die Götter
10.11.2006 von zaro.
„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden
als eure Schul-Weisheit sich träumt.“
William Shakespeare „Hamlet“
Tatsächlich ist der menschliche Körper der Tempel Gottes. Im menschlichen individuellen Körper kann jeder Mensch – wenn er will – Gott hören, mit Gott sprechen und in jedem Gegenwarts-Augenblick Gott selbst erfahren. Das weiß ich aus eigener innerer Erfahrung. Weil die innere Wesens-Natur des Menschen göttlich ist, sprach das Orakel von Delphi:
„Erkenne dich selbst, dann erkennst
du das Universum und die Götter.“
Seit Anbeginn des Christentums beten unzählige Christen „Vater, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“, aber wer fragt den göttlichen Schöpfer und kosmischen Kybernetiker dessen, was oben und was untern ist, was er will? Willst du, Mensch nun den Willen Gottes zulassen oder weiterhin dem Willen der eingebildeten Scheinpersönlichkeit, dem Ego folgen?
In den Büchern „Gespräche mit Gott“ schreibt der Amerikaner Neal Donald Walsh, der mit Gott spricht, und dem Gott auf seine Fragen antwortet:
„Wenn ihr wüsstet, wer-ihr-seid – dass ihr die herrlichsten,
bemerkenswertesten und glanzvollsten Kreaturen seid, die
von Gott je erschaffen wurden -, würdet ihr euch niemals
ängstigen.
Ihr müsst aufhören, Gott als von euch und euch selbst
als voneinander getrennt zu betrachten.
Die EINZIGE Lösung ist die höchste Wahrheit: Es existiert im Universum nichts, das von irgend etwas anderem getrennt ist. ALLES ist zutiefst miteinander verbunden, unwiderruflich, wechselseitig voneinander abhängig, interaktiv, eingewoben in den Stoff allen Lebens.
Alle Handlungen, alles Regieren, die Weltpolitik und das persönliche Miteinander muß auf diese Wahrheit gegründet sein. Alle Gesetze müssen darin verwurzelt sein. Dies ist die künftige Hoffnung für die Menschheit, die einzige Hoffnung für den Planeten. Die erfordert natürlich ein tiefes Verständnis für Einheit und daraus lässt sich erkennen wie weitreichend diese Arbeit zur Aufklärung der Menschen ist. Hier ist eine Menge Liebe nötig.
Oh wie trügerisch ist der äußere vergängliche Schein! Das Wirken Gottes im Äußeren kann der Mensch erst dann erkennen und verstehen, wenn der Mensch ZUERST die GEGENWART Gottes in sich selbst anerkennt und sich seinem inneren göttlichen Christus-Wesen zu-wendet, denn Gott ist das innerste schöpferische Wesen jedes Menschen. Der schweizer Wissenschaftler Dr. Ernst Waelti schreibt in seinem Buch „Der dritte Kreis des Wissens“:
„Wir geben uns immer wieder der Täuschung hin, dass wir
materielle Dinge – an sich – wahrnehmen können. Noch
niemand hat je eine Elektron, ein Photon oder Atom an sich
gesehen. Nur die gegenseitigen Wechselwirkungen verraten
uns ihre Existenz.“
Wer oder was hält das Mikro-Universum, das die atomare Erscheinung, die der menschliche Körper und sein in seiner GANZHEIT noch nicht erforschtes Gehirn ist, zusammen?
Wenn der Mensch Gott und seine eigene immanente innere göttliche Wesens-Natur erkennen und erfahren will, muß sich nach INNEN wenden und von innen nach außen wirken. Darum heisst es:
„Ist die Not am größten, ist Gott am nächsten“,
aber darauf warten kann ich niemand raten.
„Daran erkenn ich den gelehrten Herrn.
Was er nicht tastet, steht euch meilenfern,
Was ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar,
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sein nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
Was ihr nicht münzt, das meint ihr, gelte nicht.“
Mephistopheles in „Faust II“ von J.W. Goethe
Gott hat den Menschen zu SEINEM Selbst-Ausdruck erschaffen, das ist die Wahrheit und die Wirklichkeit, die ich erkannt habe und die ich täglich aufs Neue erfahre. Der Himmels-Schlüssel ist im Inneren jedes individuellen Menschen verborgen.
„Ihr seid Leben, ihr seid der lebendige Ausdruck des Allmächtigen,
dieses Leben in euch ist DASSELBE Leben wie in Mir!“
Christus
In diesem inneren Sinn wünscheich Ihnen sinnvolle Tage, Ihr Robert Zach
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