Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 29.11.2006.
- Allgemein (1282)
- Beziehung (257)
- Fachpublikation (467)
- Familie (319)
- Gesundheitstipps (191)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (496)
- Natur-Bio (431)
- Politik (148)
- PR (495)
- Pressebericht (884)
- Sonstiges (395)
- Spirituell (150)
- Wirtschaft (274)
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- 1.2.2012: Haut ohne Stammzellen in Gehirnzellen verwandelt
- 1.2.2012: Sozialkontakte halten Gehirn in Schwung
- 20.1.2012: Schlafdefizit weckt Hunger auf Süßes
- 20.1.2012: Forscher warnen: Erde hat zweites Ozonloch
- 20.1.2012: Indien: Killer-Tuberkulose nicht behandelbar
- 20.1.2012: Leckere Bilder erzeugen Hunger
- 18.1.2012: Arktis droht Schicksal des Wilden Westens
- 18.1.2012: Frühe Ozeane hatten nur wenig Algen
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 29.11.2006
“ReProTect”: Alternativen zur tierversuchsfreien Forschung
29.11.2006 von zaro.
Menschen für Tierrechte schlagen Politik konkrete Maßnahmen vor. Aachen - Auf überwiegende Zustimmung bei den tierschutzpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen stieß der Bundesverband Menschen für Tierrechte bei einer von ihm durchgeführten Anhörung am Montag, den 20.11.2006 in Berlin. Thema war die Förderung tierversuchsfreier Forschung. Der Bundesverband präsentierte dazu ein Konzept mit konkreten und umsetzbaren Vorschlägen.
So hielten Dr. Peter Jahr (CDU) und Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) die vom Bundesverband vorgeschlagene Maßnahme der Förderung des Projektes “ReProTect” auch über 2007 hinaus für notwendig. An diesem bislang von der EU geförderten Projekt arbeiten Wissenschaftler an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover erfolgreich zum Ersatz von Tierversuchen in der Reproduktionstoxikologie. Die bereits von den Wissenschaftlern gestellten Anträge zur weiteren Finanzierung durch die Bundesregierung seien schnellstens zu genehmigen, forderte der Bundesverband.
Im Hinblick auf Tierversuche und Tierverbrauch in der studentischen Ausbildung - insbesondere der Biologie, Human- und Tiermedizin - bestand Übereinstimmung, dass genügend Alternativen zur Verfügung stehen. Tierverbrauchende Übungen, die altbekanntes Lehrbuchwissen vermitteln, sollten der Vergangenheit angehören, meinten auch die Vertreter der Fraktionen. Dazu schlug der Bundesverband eine entsprechende Änderung des Tierschutzgesetzes vor. Dass im Rahmen dieser Änderung auch ein Verbot von Tierversuchen an Affen diskutiert werden müsse, unterstützte insbesondere Dr. Priesmeier. Nach Ansicht des Bundesverbandes gebiete dies schon das seit 2002 im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz.
Einigkeit bestand auch darüber, die gesellschaftliche Akzeptanz von tierversuchsfreien Testverfahren in der Bevölkerung zu erhöhen. Der Bundesverband schlug hier eine gezielte Werbekampagne der Bundesregierung vor, die u. a. eine umfassende und allgemein verständliche Internet-Website sowie Anzeigen und Werbespots vorsieht. “Wenn die Bundesregierung knapp 2,5 Millionen für eine Anzeigenkampagne zur Gesundheitsreform ausgibt, haben dies die tierversuchsfreien Verfahren auch verdient”, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wird diese Ziele im kommenden Jahr weiter verfolgen und auch die Politiker in die Pflicht nehmen, damit die bei der Anhörung gemachten Aussagen nicht bloße Lippenbekenntnisse bleiben. Darüber hinaus wird sich der Bundesverband auch für die Einrichtung von Lehrstühlen für tierversuchsfreie Verfahren an den Universitäten einsetzen. Dies sei von besonderer Wichtigkeit, da sie Forschung und Lehre abdeckten sowie zur Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz beitrügen.
Kontakt: Stephanie Elsner, Tel.: 05207 - 929263, E-Mail: elsner@tierrechte.de, http://www.tierrechte.de
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »