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Archive für 26.6.2007

Ganzheitliche Burnout-Prävention für Jeden

Eine Stadt geht neue Wege: Wolfsberg - Vorbild für Europ. Graz - Das Seminar “Produktivitäts- und Ertragssteigerung bei gleichzeitig erhöhter Mitarbeiterzufriedenheit” war ein durchschlagender Erfolg, der den Ruf laut werden ließ, dass dieses Infoseminar für jeden zugänglich gemacht werden sollte.

Diesem Umstand gerecht werdend, beschlossen Kompetenzzentrum und Gemeinde, die Veranstaltung mit dem Titel “Burnout, Burnout-Prävention und Prävention” für ein erfülltes Leben in Arbeit und Alltag der gesamten Bevölkerung zugänglich zu machen.

Der ganzheitliche Ansatz war hier ausschlaggebend, da die 3 Säulen Beruf, Unternehmen und Familie schließlich als Drehscheibe zum oder weg vom Burnoutsyndrom gesehen werden, so der wissenschaftliche Leiter Primar Dr. W. Friedl, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.

Insbesondere mit seinem thematischen Einstieg über die seelische Gesundheit spannte Prim. Dr. Friedl einen Bogen, der weit über die klinische Betrachtung hinausging und Aspekte wie Wertewandel, Konsum- und Leistungsdruck, Unternehmens- und Betriebskultur wie auch Familienstrukturen und Kommunikation in der Familie mit einbezog. Über die rein diagnostisch-medizinische Darstellung des Burnoutsyndroms mit jeweils fundiert praktikablen Präventionsmaßnahmen zur konkreten Situation und dem jeweiligen Stadium des Leidensdruckes hinausreichend, ließ seine philosophische Darstellung über die Gesundheit der Seele aufhorchen und auch hier die Zuhörer über praktische und praktikable Hilfestellungen zu begeistertem Applaus hinreißen.

Dieser Erfolg ließ auch die Veranstalter nicht kalt und führte zur Entscheidung, diese Information allen Interessierten aus Wolfsberg und Umgebung zuteil werden zu lassen. Diese Veranstaltung ist nunmehr für Ende September, Anfang Oktober geplant. Genaues Datum und Lehrziel wird noch bekanntgegeben. Info und Newsletter unter http://www.business-doctors.at.

Damit geht Wolfsberg als gesunde Gemeinde bereits aktiv einen für Österreich beispielhaften Weg der Prävention gegen das sich zur Volkskrankheit epidemisch entwickelnde Burnoutsyndrom. Informationen zum Programm wie auch die Möglichkeiten, diese Veranstaltung zu buchen, finden Sie unter http://www.business-doctors.at oder http://kompetenzzentrum.schloss-wolfsberg.at . (Ende)

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Altruismus macht Menschen glücklich

Befriedigung durch Spenden für wohltätige Zwecke. Eugene/Oregon  - US-Forscher haben festgestellt, dass freiwilliges Spenden für einen guten Zweck ähnliche Emotionen hervorruft wie wenn man selbst Geld bekommt. Bill Harbaugh von der University of Oregon in Eugene http://www.uoregon.edu und sein Forscherteam haben gezeigt, dass Steuern zahlen und Spenden das gleiche Belohnungszentrum im Hirn aktivieren, das auch aktiv ist, wenn man selbst einen Zuwachs am eigenen Vermögen erwartet, berichten sie im Wissenschaftsmagazin Science.
Harbaugh hat 19 Studentinnen der Universität je 100 Dollar gegeben und erklärt, dass sie einen fixen Teil - bis zu 45 Dollar - an Abgaben für eine Stiftung von sozial Schwachen leisten müssten. Die Wissenschaftler untersuchten daraufhin mit Hilfe der Magnetresonanzbildgebung die Hirnaktivitäten der Probanden. Dabei konnten die Forscher feststellen, dass die zum Belohnungszentrum gehörenden Gehirnareale Insula und das ventrale Striatum aktiv wurden. Diese Areale waren auch aktiv, als die Probandinnen anfangs erfuhren, dass sie das Geld bekommen würden. Auch bei der freiwilligen Gabe von Geld waren diese Areale aktiv.

Das sei überraschend und zeige, dass beim Spenden sowohl der reine Altruismus als auch der so genannte Warm-Glow-Effekt eine Rolle spielten. Der Warm-Glow-Effekt vermittelt beim Akt des Gebens ein positives Gefühl seitens des Spenders. Reiner Altruismus hingegen basiert sein Befriedigungspotenzial ausschließlich auf der Tatsache, dass der betreffende Adressat dann mehr Geld zur Verfügung hat, je höher die Spende ausfällt. Beim freiwilligen Spenden waren die Hirnreaktionen am stärksten.

Die Wissenschaftler schließen aus den Ergebnissen, dass es tatsächlich echten Altruismus gibt - also jenen Mechanismus, der Menschen dazu bringt, auf eigene Vorteile zu verzichten, ohne dafür eine konkrete Belohnung zu erwarten. Der Ökonom Robert Frank von der Cornell University versteht die Forschungsergebnisse der positiven Wirkung des Steuerzahlens als Hilfe für Andere, denen es finanziell schlechter geht. Die Wissenschaftler denken nun darüber nach, Steuern nach diesem Prinzip einzuheben. Als nächstes wollen die Forscher herausfinden, wie das Gehirn auf unfaire Abgaben oder solche mit weniger konkretem Verwendungszweck reagiert.  Redakteur: Wolfgang Weitlaner

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