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Archive für 18.1.2008
vivello startet Rundum-Service für ältere Menschen
18.1.2008 von zaro.
Ulm - Die neu gegründete vivello GmbH bietet ab sofort ein einzigartiges Dienstleistungskonzept an, damit ältere Menschen länger selbstständig bleiben. Qualifizierte Alltagsbegleiter unterstützen Einzelpersonen oder Paare zu Hause bei alltäglichen Aufgaben, die zunehmend schwieriger zu bewältigen sind. Die ganzheitliche und qualitativ hochwertige Unterstützung durch eine feste Bezugsperson macht vivello einzigartig: neben Grund- und Körperpflege und Unterstützung bei der Erledigung der häuslichen Pflichten wie Kochen, Waschen, Putzen oder Einkaufen findet sich auch viel Zeit für persönliche Gespräche. Zudem beraten die vivello-Mitarbeiter ihre Kunden in Gesundheitsfragen, regen zu einem aktiven Leben an, sind in der Früherkennung von Krankheiten geschult und stehen auf Wunsch im ständigen direkten Kontakt mit den Angehörigen und bei Bedarf mit dem Hausarzt.
Ganzheitliches Serviceangebot
Mit diesem flexiblen Rundum-Konzept auf Stundenbasis unterscheidet sich vivello deutlich von Pflegediensten, reinen Haushaltshilfen und auch von karitativ-öffentlichen Anbietern. Bei vivello bestimmen ausschließlich die betreuten Personen, welche Leistungen sie wann und in welchem Umfang benötigen. Es gibt keine festgelegten Dienstpläne. Die Kunden können je nach Bedarf frei wählen und haben vor allem die Sicherheit, dass die von ihnen akzeptierte Alltagsbegleiterin ohne ständigen Wechsel Bezugsperson bleibt. Bei vivello sind nur in der Seniorenbetreuung erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tätig, die Freude am Umgang mit älteren Menschen haben. Die vivello-Mitarbeiter werden intensiv auf ihre Arbeit vorbereitet und kontinuierlich weitergebildet.
Deutschlandweites Angebot bis 2012
Die vivello-Alltagsbegleitung für Senioren kann zunächst im Stadtgebiet von Ulm und Neu-Ulm sowie in der nahe gelegenen Gemeinde Blaustein in Anspruch genommen werden. Im Juni 2008 entsteht eine weitere Niederlassung in München und bis 2012 ist die bundesweite Ausdehnung mit bis zu 200 Stützpunkten geplant. Für die Betreuung gibt es keine langen Vertragsbindungen. Die vivello-Alltagsbegleitung kann in beliebigem Maße in Anspruch genommen werden. Die Vereinbarung ist mit Monatsfrist kündbar, der Stundensatz beträgt aktuell 25 Euro.
Die vivello-Geschäftsführer Dr. Anke Dadder und Raimund Koch sind sicher: “Mit unserem Konzept schließen wir genau die Lücke, die immer größer zwischen dem selbstbestimmten Leben in vertrauter Umgebung und der Vermeidung unpersönlicher und unter Zeitdruck geleisteter Pflegedienstleistungen klafft.”
Über vivello
Die vivello GmbH mit Sitz in Ulm nahm im Januar 2008 ihre Tätigkeit auf und ist auf die ganzheitliche Unterstützung älterer Menschen in deren gewohntem Lebensumfeld spezialisiert. Professionell ausgebildete Alltagsbegleiter als feste Bezugspersonen decken in diesem einzigartigen Konzept alle Anforderungen von Grundpflege über Haushalt/Organisation bis zu den Bedürfnissen nach persönlichem Austausch ab. vivello zeichnet sich sowohl durch professionell ausgebildete Mitarbeiter als auch das flexible Konzept und die hohe Qualität der Dienstleistungen aus. vivello ermöglicht somit die Fortführung des eigenen Haushalts und ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Damit ist vivello Pionier in der qualitativ hochwertigen und flexiblen Seniorenbetreuung, die das Leben in der gewohnten Umgebung bis ins hohe Alter ermöglicht. Das Tochterunternehmen der weltweit erfolgreich agierenden Paul Hartmann AG profitiert vom langjährigen Know-how des Unternehmens in der Gerontologie und Geriatrie. vivello plant bis 2012 die Bereitstellung des Services an 200 Standorten für rund 25.000 Kunden.
http://www.vivello.de
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Durchbruch: Herz aus Ersatzteilen schlägt im Labor
18.1.2008 von zaro.
Neuer Ansatz für Herstellung künstlicher Organe
Rochester - Wissenschaftlern der University of Minnesota http://www.stemcell.umn.edu/stemcell ist es gelungen, die Hülle eines zuvor entleerten Herzens wieder zum Schlagen zu bringen. Im Inneren des Herzens wurden dafür neue Zellen eingesetzt. Das Team um Doris Taylor entfernte alle Muskelzellen im Herzen einer Ratte. Übrig blieb nur ein Gerüst aus anderem Gewebe wie Blutgefäßen und Klappen. Als wieder Herzzellen hinzugefügt wurden, wuchsen sie rasch und begannen wieder zu pumpen. Die Hoffnungen gehen dahin, dass irgendwann Herzen von Tieren oder Menschen für Transplantate hergestellt werden können. Details der Studie wurden in Nature Medicine http://www.nature.com veröffentlicht.
Experten gehen davon aus, dass versagende menschliche Organe theoretisch durch neue aus Stammzellen gewonnene Versionen ersetzt werden können. Jedes dieser Organe könnte passend für den Patienten geschaffen werden. Das Risiko einer Abstoßung wäre dabei deutlich geringer als bei einem Spenderorgan. Eine der größten Schwierigkeiten bei der Herstellung von dreidimensionalen Organen ist laut BBC, die Zellen dazu zu bringen, die erforderlichen komplexen Strukturen zu bilden. Die Wissenschaftler entschieden, dass die beste Vorlage ein anderes Herz sei. Im verbliebenen Rahmen wurden Herzzellen einer neugeborenen Ratte eingesetzt. In nur vier Tagen hatten sich die Zellen derart vermehrt, dass Kontraktionen im neuen Muskelgewebe sichtbar wurden. Am achten Tag konnte das neue Herz pumpen. Die Leistung lag allerdings erst bei zwei Prozent der eines normalen Herzens.
Taylor kann sich vorstellen, dass mit diesem neuen Ansatz das Denken der Forscher über die Herstellung künstlicher Organe verändert werden könnte. “Es wird denkbar, dass man jedes Organ herstellen kann: Nieren, Leber, Lunge oder Bauchspeicheldrüse. Gebt uns eine Vorgabe und wir hoffen, dass wir sie erfüllen können.” Laut Harald Ott waren die Wissenschaftler einfach sprachlos als sie die ersten Kontraktionen des neuen Herzens sahen. Sian Harding vom Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk hält es für denkbar, dass die Zellen aus einem Schweineherzen entfernt werden und anschließend menschliche Stammzellen ein Organ bilden, dass Patienten transplantiert werden kann. (Ende)
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