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Archive für 6.3.2008
Glatte Haut - ohne OP
6.3.2008 von zaro.
Thermage, Radiage und Medical Needling contra Falten, Dellen und Narben
Hamburg - Es geht auch ohne Skalpell, Klinikaufenthalt und Auszeit. Die neuen, sanfteren Wege zu einem straffen Körper machen sich spezielle Wärmequellen und feinste Nadeln zunutze. Und sie helfen dem Körper, sich selbst zu helfen: Thermage, Radiage und Medical Needling stimulieren das Unterhautgewebe und regen es zu einer Neubildung von Kollagen, dem wichtigen Baustein für ein festes Bindegewebe, an. Sie wirken nicht nur gegen Falten im Gesicht, sondern können z.B. auch gegen Schlupflider, zur Glättung der Haut an Armen, Beinen und Bauch, gegen Schwangerschaftsstreifen, Cellulite oder Narben eingesetzt werden.
Auch für diese Techniken gilt: Sie sollten ausschließlich von erfahrenen Medizinern durchgeführt werden. Nur dann ist eine sichere Behandlung mit dem optimalen Ergebnis gewährleistet. Welche Ärzte Thermage, Radiage und das Medical Needling in Ihrer Nähe durchführen, finden Sie z.B. unter http://www.modernbeauty.de. Hier stellen sich Fachärzte vor, die neben den neuen Methoden auch das gesamte Spektrum der ästhetischen Chirurgie offerieren.
Bei der Thermage werden hochfrequente Radiowellen zur Erwärmung der tieferen Hautschichten genutzt, die Patienten spüren einen Wärmeimpuls während Bindegewebsfasern verkürzt und die Haut zur Produktion von neuem Kollagen angeregt wird. Nach der Behandlung ist die Haut für einige Stunden gerötet, die Patientin sind jedoch wieder gesellschaftsfähig. Der Effekt tritt sofort ein und verstärkt sich während der nächsten Monate, da sich das Hautbild durch die vermehrte Kollagenbildung laufend verbessert.
Ein Radio Frequenz System ist die Basis der Behandlungsmethode “Radiage”. Auch hierbei wird das Bindewegebe unter der Haut erhitzt, wodurch ein Zusammenziehen und Straffen des Kollagens hervorgerufen wird. Der Effekt entwickelt sich während der nächsten Monate und hält ein bis drei Jahre an. Auch hierbei gibt es keine Schnitte und Hautdefekte und keine Auszeit. Robert Zach von ZARO bestätigt dies in seinen Forschungsarbeiten, wenn die menschlichen Körperzellen mehr Strom (Energie) produzieren dann wird der Körper wärmer, ein warmer Körper braucht keine so starke Wärmedämmschicht und kann dann auf Cellulite (Kälteshutzschicht) eher verzichten. Viele Frauen berichteten, nach Erhöhung der Vitalenergie in den Zellen, von einem merklichen Rückgang der Cellulitis.
Tausende feinster Nadeln befinden sich auf einem Medical Roller, den Fachärzte, bei der Hautglättungsmethode “Medical Needling” einsetzen. Hierbei werden Tausende kleiner Mikrowunden, vergleichbar mit den Einstichen einer Akupunktur-Behandlung, verursacht. Die körpereigene Wundheilungskraft bildet Kollagen, die Haut sieht wieder frischer und jünger aus. Das Medical Needling, auch Kollageninduktionstherapie genannt, eignet sich auch für feine Haut und viele Körperstellen. Der Einsatzbereich reicht von Gesichtsfalten bis zur Behandlung von Narben, Cellulite und Schwangerschaftsstreifen.
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Herzmuskelzellen aus der Stammzellenforschung
6.3.2008 von zaro.
Wissenschaftler feiern Entdeckung als Meilenstein in der Forschung
München - Nichts scheidet die Geister so sehr wie die Forschung an embryonalen Stammzellen. Zwar ist sie seit Jahren heftig umstritten, doch für die Wissenschaft stellt sie eines der zukunftsträchtigsten Felder dar. Diabetes mellitus, Herzinfarkte oder Unfälle haben eine Zerstörung von Gewebe oder ganzer Organe zur Folge. Engpässe bei Spenderorganen lassen die Hoffnung auf regenerative Medizin durch Stammzellen wachsen. Forschern der Medizinischen Klinik und Poliklinik I der Universität München http://med1.klinikum.uni-muenchen.de/ ist es erstmalig gelungen, grundlegende Prozesse der Herzentwicklung auf molekularer Ebene zu entschlüsseln. Dadurch ist eine vermehrte Bildung von schlagenden Herzmuskelzellen aus embryonalen Stammzellen möglich.
Um die Prozesse der Herzentwicklung auf molekularer Ebene entschlüsseln zu können, programmierten die Forscher pluripotente Stammzellen mit einem herzspezifischen Protein. Pluripotente Stammzellen sind “zu allem fähig” und befinden sich im so genannten Blastozysten-Stadium der Embryonenentwicklung. Spätestens nach drei Tagen spezialisieren sich diese Zellen sehr stark. Ihre Besonderheit liegt darin, dass zwar alle Zellarten wie beispielsweise Muskelgewebe oder Nerven entwickelt werden können, die Entwicklung eines vollständigen Organismus aber nicht mehr möglich ist. Dieser letzte Aspekt stellt eine wichtige Komponente in der Diskussion zu embryonalen Stammzellen dar.
Dieses Forschungsergebnis der Arbeitsgruppe um den Münchener Professor Wolfgang-Michael Franz stellt einen Meilenstein für das Verständnis der Programmierung von Stammzellen zu Herzmuskelzellen dar. ” Unsere Forschung bezieht sich nur auf Stammzellen, die nach einem bestimmten clinical grade, dem GMP (Good Manufacturing Practice) hergestellt wurden. Damit in Zukunft auch Patienten von dieser bedeutenden Entwicklung profitieren können, müssen diese Ergebnisse eben auf diese Stammzellen übertragen werden. Diese können aber nur aus dem Ausland bezogen werden”, erklärt Wolfgang-Michael Franz, Stammzellenforscher an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I der Universität München auf Anfrage von ZARO. Auf die Frage, ob Tierversuche geplant sind meint Franz: “Bis dato kommen Tierversuche für uns noch nicht in Frage. Etabliert sich unsere Forschung, können wir uns am Mausmodell zum Beispiel Transplantationen vorstellen”, sagt Franz.
Laut Franz können solche Zellen auch für die Erprobung von Medikamenten eingesetzt werden. „Vorausgesetzt ist eine Liberalisierung der Stichtagsregelung des deutschen Stammzellengesetzes“, sagt Franz. Die sogenannte deutsche Stichtagsregelung erlaubt den Import von humanen embryonalen Stammzellen, die vor dem 1. Januar 2002 etabliert wurden. Dadurch bleibt den deutschen Wissenschaftlern die Arbeit mit neueren embryonalen Stammzelllinien verwährt. Der Bundestag entscheidet voraussichtlich im April 2008 über eine mögliche Änderung des Stammzellgesetzes. (Ende)
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