Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 24.4.2008.
- Allgemein (1289)
- Beziehung (259)
- Fachpublikation (471)
- Familie (320)
- Gesundheitstipps (193)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (497)
- Natur-Bio (431)
- Politik (149)
- PR (495)
- Pressebericht (886)
- Sonstiges (397)
- Spirituell (151)
- Wirtschaft (274)
- 7.2.2012: Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge
- 7.2.2012: Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren
- 7.2.2012: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern
- 6.2.2012: Trauma kann Leben positiv verändern
- 6.2.2012: Hungerkrise klopft in Westafrika an
- 6.2.2012: Stillen schützt vor Asthma
- 6.2.2012: Multitasking fördert soziale Störungen
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- 1.2.2012: Haut ohne Stammzellen in Gehirnzellen verwandelt
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 24.4.2008
Fische halten Riffe trotz Klimakatastrophe am Leben
24.4.2008 von zaro.
Gesunde Fischpopulation als Schlüssel
Canberra - Australische Forscher sind in einer Studie zum Schluss gekommen, dass eine gesunde Fischpopulation die einzige Möglichkeit ist, Korallenriffe vor der kompletten Zerstörung zu bewahren. In den meisten Regionen der Welt, in denen Riffe gewachsen sind, sorgen Temperaturanstieg, Verschmutzung und nicht nachhaltige Fischerei für einen Rückgang der Korallen.
Die australischen Forscher haben etwa gezeigt, dass einige der Rifffische wie Rasenmäher Algen oder andere Gewächse von den Korallen abfressen. Studienautor Terry Hughes von der James Cook University http://www.jcu.edu.au in Townsville zieht als Beispiel das Große Barrier-Riff heran. “Vor allem pflanzenfressende Fische spielen eine wichtige Rolle in der regenerativen Kapazität, um abgestorbene Korallen frei von Bewuchs zu halten, sodass junge Korallen sich wieder erholen können”, so der Forscher. In Untersuchungen mit Käfigen, mit denen Fische von Korallen ferngehalten wurden, konnten die Forscher nur schleichende Entwicklungsvorgänge beobachten, während in Regionen, in denen Fische präsent waren, die Wiederbesiedlung drei Mal so schnell vor sich ging.
Eine besonders wichtige Rolle für die Gesunderhaltung der Riffe spielen etwa die Papageien- und Kaninchenfische. “Die Fischerei in den Korallenriffen muss daher dringend kontrolliert werden, nur so haben diese Ökosysteme eine Chance die Klimaänderung zu überleben”, erklärt der Forscher. In den vergangenen Jahren wurden am Barrier-Riff zahlreiche Meeresschutzgebiete eingerichtet, in denen Tiere ungestört leben. Das habe bei allen Lebewesen zu einer Zunahme geführt, wie Peter Doherty vom Australian Institute of Marine Science http://www.aims.gov.au berichtet. Vor allem sehr wichtige Fischarten wie etwa Leopard-Felsenbarsche und Schnapper konnten sich vermehren. Da die Tiere mehr Eier produzierten, konnten die Forscher auch Zunahmen von Fischen außerhalb der Schutzzonen feststellen.
Trotz der besseren Lage für die Korallenriffe bestehen die Forscher darauf, den Eintrag von Abwässern aus der Landwirtschaft und Industrie zu verringern. Zudem sollte dringend daran gearbeitet werden, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Es stehe außer Zweifel, dass die höheren Temperaturen den Korallen schwere Schäden zufügen. Zusätzlich sorgen erhöhte Phosphatwerte für weiteren Stress. (Ende)
________________________________________________________
Geschrieben in Natur-Bio | Drucken | Keine Kommentare »
