Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 20.8.2008.
- Allgemein (1290)
- Beziehung (260)
- Fachpublikation (472)
- Familie (320)
- Gesundheitstipps (193)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (497)
- Natur-Bio (431)
- Politik (149)
- PR (495)
- Pressebericht (886)
- Sonstiges (397)
- Spirituell (151)
- Wirtschaft (274)
- 10.2.2012: "Zeit ist Geld"-Denken macht unzufrieden
- 7.2.2012: Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge
- 7.2.2012: Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren
- 7.2.2012: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern
- 6.2.2012: Trauma kann Leben positiv verändern
- 6.2.2012: Hungerkrise klopft in Westafrika an
- 6.2.2012: Stillen schützt vor Asthma
- 6.2.2012: Multitasking fördert soziale Störungen
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 20.8.2008
Heuschnupfen-Medikament hilft gegen Alzheimer
20.8.2008 von zaro.
Dimebon verbessert Symptome bei leichter bis mittelschwerer Demenz
Houston - Ein Medikament, das eigentlich zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt wurde, verbessert die Symptome bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Erkrankung deutlich. Dimebon war früher in Russland als Antihistamin zugelassen und wurde später von besser geeigneten Medikamenten abgelöst. Wissenschaftler des Baylor College of Medicine http://www.bcm.edu haben jetzt nachgewiesen, dass es Gedächtnis, Verhalten und die Fähigkeit, einfache Aktivitäten durchzuführen, verbessern kann. Zu den einfachen Aktivitäten gehört unter anderem das Essen. Experten wie Rebecca Wood vom Alzheimer’s Research Trust äußerten sich zu dieser Entdeckung vorsichtig optimistisch. Es sei zu begrüßen, dass eine dritte Phase der Tests geplant ist. Details der Studie wurden in The Lancet veröffentlicht.
An der Studie nahmen 183 Personen teil, die an einer bis zu diesem Zeitpunkt unbehandelten leichten bis mittelschweren Demenz litten. Bei den in Russland durchgeführten Tests erhielt die eine Hälfte der Teilnehmer 20 Milligramm Dimebon drei Mal täglich. Die andere Hälfte erhielt ein Blindpräparat. Nach sechs Monaten wurden Aufgaben wie das Merken einer Liste von Wörtern und das Lösen einfacher Aufgaben gestellt. Jene, die das Medikament erhalten hatten, erzielten vier Punkte weniger auf jener Skala, die zur Feststellung der Schwere der Erkrankung eingesetzt wird. Sie schnitten auch besser ab als zu Beginn der Studie. Bei jenen, die das Blindpräparat eingenommen hatten, verschlechterte sich der Zustand im gleichen Zeitraum.
Bei einer kleineren Gruppe der Patienten wurde der Test weitere sechs Monate fortgeführt. Sie erzielten bei der Überprüfung sogar einen um sieben Punkte niedrigeren Wert. Derzeit ist es nicht klar, wie genau das Medikament wirkt, berichtet BBC Online. Bei Versuchen mit Tieren wurde jedoch nachgewiesen, dass es bei den Nervenzellen im Gehirn eine schützende Wirkung haben kann. Die leitende Wissenschaftlerin Rachelle Doody betonte, dass vor allem die laufende Verbesserung der Werte von entscheidender Bedeutung sei. “Bisher hat keine der zugelassenen Therapieformen für leichte bis mittelschwere Alzheimer-Erkrankungen über einen Zeitraum von zwölf Monaten eine zunehmende Verbesserung des Zustandes der Patienten erzielen können.” (Ende)
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
