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Archive für Oktober 2009

Armutsbekämpfung vergisst oft das Wohlbefinden

Persönliches Glück kann man nicht mit Geld kaufen

Heidelberg/Rotterdam - Programme zur Armutsbekämpfung für Menschen in Ländern der dritten Welt lassen oft außer Acht, dass Einkommenssteigerungen allein kein Garant dafür sind, Zufriedenheit zu schaffen. “Zu einem zufriedenen Leben gehört mehr als Geld. Öffentliche Programme der Politik zur Armutsbekämpfung müssen über einfache Einkommensteigerungen hinausgehen und die Lebensqualität in anderen Bereichen verbessern”, kommt Mariano Rojas von der mexikanischen Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales http://www.flacso.org in der Springer-Fachzeitschrift Applied Research in Quality of Life zum Schluss.

Die meisten ausländischen Hilfsprogramme sehen die Verringerung der Armut als Hauptanliegen. Bis jetzt konzentrieren sich diese Programme darauf, den Menschen aus der Armut zu helfen, indem sie deren Kaufkraft steigern. Dieser Ansatz basiere auf der Annahme, dass eine Einkommenssteigerung mit größerem Wohlbefinden einhergeht. Eine nationale Umfrage der University of Costa Rica aus den Jahren 2004 bis 2006 hat gezeigt, dass das Haushaltseinkommen allein nicht ausschlaggebend für den Grad an Zufriedenheit ist. Rojas stellte zusätzlich zu den Fragen über Haushaltseinkommen und Abhängigkeit vom Haushaltseinkommen subjektivere Fragen über die allgemeine Zufriedenheit im Leben sowie über die Zufriedenheit bezüglich Gesundheit, Arbeit, familiärer Verhältnisse, Freundschaften, der eigenen Person sowie des gemeinschaftlichen Lebens. Interessanterweise gaben nur 24 Prozent der als arm eingestuften Menschen an, mit ihrem Leben wenig zufrieden zu sein. 18 Prozent der ‘nicht-armen’ Kategorie gaben ebenfalls an, sie seien mit ihrem Leben nicht zufrieden.

Für den Soziologen Ruut Veenhoven von der Erasmus Universität in Rotterdam und Direktor der World Database of Happiness http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl ist das nachvollziehbar. “Es kommt sehr viel auf die technische Qualität einer Regierung an, ob Menschen sich glücklich fühlen oder nicht”, meint der Forscher im pressetext-Interview. Eine gute Regierung, auf die sich die Bürger verlassen können, sei wesentlich. “Da kann ein Land auch ärmer sein.” Weltmeister unter den “glücklichsten Nationen” sind Dänemark, Island, Mexiko, die Schweiz, Kolumbien und Österreich. Das habe zumindest die Untersuchung von Veenhoven ergeben. Veenhoven rät Geberländern dazu, Hilfsgelder an jene Länder zu geben, deren Regierungen auch das Eigentum der Bürger schützen. “In solchen Ländern ist eine bessere Entwicklung in jeglicher Hinsicht möglich.” Diese Linie verfolge die Weltbank seit kurzer Zeit auch. Damit will man verhindern, korrupte Regierungen mit ausländischen Hilfsgeldern zu stützen.

Rojas kommt in seiner Untersuchung zum Schluss, dass ein Mensch mit seinem Leben zufrieden sein kann, auch wenn er über ein geringes Einkommen verfügt, solange er in anderen Bereichen wie Familie, Gesundheit, Beruf oder mit sich selbst und seiner wirtschaftlichen Situation einigermaßen zufrieden ist. Mit Armut alleine lasse sich das generelle Wohlbefinden eines Menschen nicht erklären. Das bedeutet, dass es einem Menschen möglich ist, der Armut zu entkommen und trotzdem mit dem Leben unzufrieden zu sein. Sozialprogramme müssten daher berücksichtigen, dass das Wohlergehen von der Zufriedenheit in vielen Bereichen des Lebens abhängt und dass auch andere Faktoren bei der Erstellung dieser Programme eine Rolle spielen.

“Dieser Beitrag zeigt, dass es möglich ist, der Armut zu entkommen, ohne dabei die Zufriedenheit im Leben zu beeinträchtigen. Das Einkommen ist kein Ziel, sondern ein Mittel zum Zweck. Man sollte sich nicht nur auf die materielle Armut konzentrieren und dadurch die Bedeutung anderer Faktoren, die das Wohlbefinden verbessern können, unterschätzen”, so Rojas. Natürlich sei es wichtig, sich darum zu kümmern, Menschen aus der materiellen Armut zu befreien. “Es ist jedoch weitaus förderlicher, sich um die zusätzlichen Möglichkeiten Gedanken zu machen, welche die Menschen brauchen, um ein zufriedeneres Leben zu führen.” (Ende)

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Sexueller Missbrauch unter Jugendlichen häufig

Sozialpsychologin: “Pornografie lehrt sexuelle Verhaltensdrehbücher”

London/Potsdam - Liebesbeziehungen unter Jugendlichen laufen nicht immer romantisch ab, sondern beinhalten oft erzwungene sexuelle Handlungen oder Aggressionen gegen den Partner. Das haben Wissenschaftler der Universität Bristol http://www.bris.ac.uk und der britischen Gesellschaft für die Prävention von Gewalt gegen Kinder (NSPCC) http://www.nspcc.org.uk erhoben. Sie untersuchten Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, von denen 90 Prozent bereits sexuelle Erfahrungen hatten. Die Ergebnisse schockierten selbst die Studienautoren. Jedes sechste Mädchen gab an, bereits ein- oder mehrmals zum Sex gezwungen worden zu sein, eines von 16 Mädchen berichtete über eine Vergewaltigung vom Freund oder Ex-Freund. Jedes vierte ist körperlicher Gewalt ausgeliefert und wurde bereits vom Freund geohrfeigt, geschlagen oder regelrecht verprügelt. Jedes dritte Mädchen leidet an sexuellen Handlungen in der Beziehung.

Besonders betroffen waren junge Mädchen mit einem deutlich älteren Freund, sowie wenn sie bereits zuvor durch Eltern oder ältere Brüder Gewalt erlitten hatten. Bei den Burschen war der Anteil derer, die durch Druck oder Zwang zu sexuellen Handlungen gedrängt wurden, deutlich geringer. Nur jeder Fünfte berichtete von körperlicher Gewaltanwendung in der Beziehung. Mädchen gaben häufig an, aus Schuldgefühl oder Angst um den Verlust des Freundes wenig Alternativen zur Duldung der Gewalt zu haben. “Schockierend ist, dass so viele Jugendliche Gewalt oder Missbrauch in der Beziehung normal finden. Viele berichten ihren Eltern gar nicht, was wirklich passiert”, berichtet NSPCC-Sprecherin Diana Sutton. Die Studienautoren sehen die Ergebnisse als alarmierendes Signal, dass die Prävention von Gewalt in Beziehungen stärker im Schulunterricht einfließen soll.

Das Problem ist nicht auf Großbritannien beschränkt. “Auch unsere Erhebungen zeigen, dass sexuelle Aggressionen häufig vorkommen. Fast zwei Drittel der von uns untersuchten Frauen zwischen 18 und 20 Jahren hatte bereits unfreiwillige sexuelle Kontakte hinter sich”, berichtet Barbara Krahé, Sozialpsychologin an der Universität Potsdam http://www.psych.uni-potsdam.de im Interview. Mädchen scheinen häufiger als Opfer auf als Burschen, wobei sich die Befragung zu Opfererfahrungen bei männlichen Jugendlichen schwierig gestaltet. “Auch Burschen berichten von unfreiwilligen Kontakten. Fragt man sie, wie schlimm sie diese empfunden haben, spielen sie es eher runter.” Durch klinische Diagnostik könne man jedoch auch bei missbrauchten Jungen später Symptome wie vermehrte Depressionen oder Angstzustände feststellen. “Für Männer ist es schwieriger, diese Probleme auch wahrzunehmen oder zu kommunizieren”, so die Psychologin. Langfristige Folgen habe Missbrauch in der Partnerschaft für Mädchen wie auch für Burschen. “Wer einmal zum Opfer wird, hat erhöhtes Risiko, dass sich diese Erfahrung auch später wiederholt.”

Als wichtigsten Grund für diese Gewalt sieht Krahé ein sexuelles Verhaltensdrehbuch, das in den Köpfen vieler junger Menschen eingeschrieben sei. “Männer sollen fordern und Initiative zeigen, während Frauen Kontrolle suchen. Diese Normen werden auch aus pornografischen Darstellungen erlernt, die häufig Gewalt beinhalten. Frauen zieren sich dabei zuerst vor der Gewaltanwendung, willigen schlussendlich jedoch ein, da sie diese anscheinend doch toll finden. Pornografie ist heute für Jugendliche leichter zugänglich denn je und Burschen wie auch Mädchen übernehmen die hier gezeigten Rollen.” Durch den Gruppenzwang unter Peers werden die sexuellen Drehbücher schließlich weitergegeben und gefestigt. “Burschen wollen bei Freunden dadurch punkten, dass sie möglichst viele Mädchen an Land ziehen”, so die Sozialpsychologin.

Als Ausweg aus sexueller Gewalt rät die Expertin den Opfern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. “Eine Vielzahl von Notrufstellen nimmt sich speziell der Probleme jugendlicher Hilfesuchenden an. In einigen Großstädten gibt es darüber hinaus Einrichtungen für junge Männer, die einen besseren Umgang mit ihrer Neigung zu aggressivem Verhalten erlernen möchten”, so Krahé. Die wichtigste Maßnahme der Prävention sei es, die Verhaltensdrehbücher in Frage zu stellen und das Recht auf Selbstbestimmung als Norm zu erlernen. “Viele glauben, dass sexuelle Interessen mit Nachdruck durchgesetzt werden dürfen, besonders wenn man sich für den Partner finanziell verausgabt hat oder wenn es schon früher zu Annäherungen kam. Die Freiwilligkeit des Körperkontaktes hat jedoch für das Funktionieren einer Beziehung hohe Bedeutung.” Das solle auch im schulischen Sexualunterricht stärker betont werden, schlägt die Potsdamer Psychologin vor. (Ende)

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Untreue Menschen sind verschwenderisch

Impulsives Verhalten in Gesundheit und Finanzen geht einher

London - Wer mit Geld unvernünftig umgeht, zeigt häufig auch andere impulsive Verhaltensweisen wie etwa übermäßiges Essen, Rauchen oder Untreue in der Partnerschaft. Zu diesem Schluss kommen Psychologen vom Zentrum für ökonomisches Lernen und soziale Evolution am University College London http://else.econ.ucl.ac.uk in einer Befragung von 40.000 Menschen, die auf der Homepage der BBC durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden gefragt, ob sie lieber umgerechnet 50 Euro in drei Tagen oder 80 in drei Monaten geschenkt bekommen wollen. Aus weiteren erhobenen Angaben erzielten die Wissenschaftler um Stian Reimers Rückschlüsse auf Zusammenhänge.

“Es zeigte sich, dass diejenigen, die zu impulsiven Verhaltensweisen wie Rauchen, Drogenkonsum oder Kontrollverlust beim Essen neigen, viel eher die 50 Euro gleich nehmen als auf die 80 warten”, berichtet der Studienleiter im pressetext-Interview. Bei der Kontrollfrage nach dem Kaffeekonsum, der keine negative Auswirkungen für die Zukunft erwarten lässt, war dieser Zusammenhang nicht gegeben. Erklären könne man das durch unterschiedliche Perspektiven auf die Folgen. “Menschen, die Geld lieber sofort haben, genießen lieber sofort und ignorieren die Schäden, die das Verhalten für die Zukunft bedeuten kann. Das berifft etwa die langfristige Gesundheit.”

Impulsive Geldentscheidungen waren eher bei jungen Menschen zu finden sowie bei Personen mit niedrigerer Bildung oder schlechtem Einkommen. “Die Relation der Antworten lag in der Studie 50:50, wobei anzunehmen ist, dass jede Gruppe das Verhalten der anderen kaum nachvollziehen kann”, so Reimers. Impulsiv reagierende Menschen gaben auch viel häufiger an, in der Vergangenheit ihrem Partner bereits untreu gewesen zu sein. “Allerdings ist diese Angabe mit Vorsicht zu genießen. Es wäre auch möglich, dass die nicht-impulsiven Untreuen Hemmungen hatten, über dieses Verhalten bei der Befragung Auskunft zu geben”, gibt der Psychologe zu bedenken.

Angesichts der Tendenz der Briten, finanziell und gesundheitlich immer wenig vernünftig zu handeln, hält Reimers die Kontrolle des impulsiven Verhaltens für dringend nötig. Gelingen könne dies, indem man seine Entscheidungen stets am langfristigen Glück statt an der sofortigen Befriedigung orientiere. “Die Überlegung hilft bereits, wie man heutige Entscheidungen in einem Jahr beurteilen wird. Man kann sich weiters vornehmen, Entscheidungen nie in der Hitze des Gefechts zu treffen, oder überlegt, welchen Rat man anderen in derselben Situation geben würde”, so der Lernpsychologe. (Ende)

Fünf Menschen können hundert bewegen

Wissen um Fischschwärme bei Demonstrationen nützlich

Berlin - Beobachtungen aus dem Tierreich können für das Zusammenleben der Menschen von großem Vorteil sein. Ein Beispiel dafür liefert das Schwarmverhalten von Fischen, berichtet Jens Krause vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei http://www.igb-berlin.de in der Zeitschrift “Philosophical Transactions of the Royal Society B”. Da die Tiere nur beschränkt gelehrig sind, konzentrierte sich der Fischexperte auf die Untersuchung von Menschenmengen. “Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Mensch sein Verhalten nur aufgrund von Informationen aus Wörtern oder Gesten anderer ausrichtet. Oft kopieren wir das Verhalten anderer, sei es bewusst oder unbewusst”, so der Berliner Wissenschaftler im pressetext-Interview.

Es braucht bloß fünf bis zehn Prozent der Individuen einer Gruppe, um diese in eine bestimmte Richtung zu lenken. Was zuvor in Computersimulationen getestet wurde, bestätigte ein Experiment, das Krause bereits vor zwei Jahren mit Unterstützung eines Fernsehsenders durchführte und dessen Auswertung nun vorliegt. Über 200 Menschen wurden damals angeleitet, in normaler Geschwindigkeit durch eine Halle zu gehen und dabei in der Gruppe zu bleiben. Ohne dass dies die anderen wussten, hatte man zuvor zehn Menschen angewiesen, einen bestimmten Punkt anzusteuern. Das reichte tatsächlich aus, um die gesamte Menge dorthin zu lotsen. “Wir erkannten dabei, dass die Verteilung eine Rolle spielt. Sind die informierten Personen gleichmäßig verteilt, erhöhen sie damit die Kontaktfläche und können die Gruppe relativ gut steuern. Persönliche Führungseigenschaften spielen hingegen kaum eine Rolle”, so Krause.

Nutzen kann dieses Wissen überall dort bringen, wo sich Menschen in größeren Gruppen bewegen. Weitere Experimenten zeigten etwa, dass zur schnellen Evakuierung von Gebäuden und Plätzen informierte Personen die Menge dann am besten leiten können, wenn sie sich an deren Mitte oder Rand befinden. “Die Polizei berichtete als Reaktion auf das Fernsehexperiment, dass die Ergebnisse für die Kontrolle von Demonstrationen von Nutzen sein können. Der Prozentsatz von ursprünglich gewaltbereiten Demonstranten ist oft nur sehr klein, doch andere kopieren ihr Verhalten. Identifiziert man die kleine Gruppe, kann dadurch der Übersprung des Verhaltens viel eher verhindert werden”, berichtet Krause. Relevanz hat das Schwarmverhalten weiters in der Architektur, wenn etwa Fußballstadien oder U-Bahn-Stationen geplant werden. Schließlich glauben sogar Historiker, aufgrund der Erkenntnisse den Verlauf von längst vergangenen Schlachten besser rekonstruieren zu können.

Doch auch im Alltag könne man laut Krause diesen Schwarmeffekt überall beobachten, wo sich Menschen in Mengen aufhalten. “Ohne dass Worte nötig wären, leiten wir etwa bei Großveranstaltungen vom Verhalten der anderen ab, wohin wir uns bewegen, ob es schon Zeit zum Einfinden ist oder ob eine Mahlzeit angesagt ist. Oder wer mit anderen Personen im Aufzug fährt, steigt häufig unbewusst mit ihnen aus, obwohl er noch nicht angekommen ist.” Da sich das Kopieren des Verhaltens anderer meist als Erfolgsstrategie gezeigt habe, erfolge meist zuerst die Reaktion auf andere und dann erst die Reflexion dieses Verhaltens. “Das Kopieren ist seit langem ein wichtiger Informationsfluss und kann bei vielen Wirbeltieren beobachtet werden.”

Der Ausgangspunkt für diese Beobachtung stammt aus dem Tierreich. Fische flitzen blitzschnell durch das Wasser und ändern schlagartig ihre Richtung, ohne dabei zusammenzustoßen. Was das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann, offenbaren erst Hochgeschwindigkeitskameras. Der Richtungswechsel erfolgt nicht gleichzeitig, sondern einige wenige Fische beginnen und die anderen folgen in extrem kurzen Zeitabstand. “Auch hier spielen Zahlenverhältnisse eine Rolle”, erklärt der Berliner Wissenschaftler. Da einzelne Fische kaum auf das Ansteuern eines Ziels trainiert werden können, setzte Krause einen Roboterfisch ein, der einen Weg mit einem gefährlichen Räuber einschlug, obwohl es eine sichere Wegalternative gab. “Ein einzelner Fisch folgt dem Robofisch auf dem gefährlichen Weg, ein Schwarm nimmt hingegen den sicheren Weg.”

Gut essen im kulinarischen Herbst

Impfen = Vergiftung: Video bitte erst ansehen, dann spritzen …

Clicken Sie auf Film/Video und lassen Sie sich von Ihrem klaren Menschenverstand leiten, nicht von Ängste …

Mehr über Anita Petek-Dimmer, einfach googlen oder mal bei youtube, checken, ihren gesunden Kindern zu liebe …

Intersessanter Link dazu: http://vituswilmsen.blogspot.com/2009/09/impfungen-sinn-oder-unsinn.html

Ab sofort können nur noch Volljährige eine Patientenverfügung verfassen

Bundeskongress “vorjurlife” diskutiert Problemfälle und bietet Lösungen an

Berlin/Dresden/Wiesbaden - Seit heute, 1. September 2009, ist das Gesetz zur Patientenverfügung in Kraft. Die Auswirkungen auf Kliniken war zentrales Thema einer Veranstaltung, die im Krankenhaus Waldfriede in Berlin stattfand. Hier traf Christoph von Mohl, Vorstand der Dresdner Stiftung VorsorgeDatenbank, auch mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zusammen. Inhalt des Gespräches war der Bundeskongress “vorjurlife” (mehr Infos http://www.vorjurlife.de), der am 27./28.11. im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium in Darmstadt stattfindet. Auf diesem Kongress diskutieren führende Experten über die Auswirkungen, die dieses Gesetz zur Folge hat und erarbeiten Lösungen und Abläufe für alle am Prozess der Patientenverfügung (wie auch anderer Vorsorgeverfügungen) beteiligten Parteien. Zu diesen zählen u. a. Patienten/Angehörige/Betreuer, Ärzte/Kliniken, Juristen/Notare, Krankenkassen/Versicherungen, Altenpflegeheime/Hospizstiftungen, Politik und Interessensverbände, Kirchen. Von Mohl, längjähriger Experte in allen Fragen rund um Patienten- und Vorsorgeregelungen und Mit-Initiator von “vorjurlife”, lud die Ministerin zu diesem mit Spannung erwarteten Bundesgress ein, der bereits jetzt, nicht zuletzt wegen seiner Aktualität und Brisanz, auf ein überaus großes Interesse stößt.

Im Vorfeld des Kongresses erhalten Experten das Wort, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt haben und die sich jetzt aktiv mit Lösungsvorschlägen für eine praktikable Umsetzung des Patientenwillens engagieren. Im “vorjurlife”-Expertenforum beantwortet in dieser Woche Christoph von Mohl die wichtigsten Fragen rund um Patientenverfügungen:

Herr von Mohl, was ist eine Patientenverfügung (PV) eigentlich?
Hier gibt es jetzt ab 01.09.2009 endlich eine gesetzliche Definition in § 1901a BGB, die ich zur Klarheit mit den Worten des Gesetzestextes leicht umgestellt zitiere: eine Patientenverfügung liegt vor, wenn ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt hat, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt. Ganz wichtig: Mit der Patientenverfügung können Sie bestimmen, wie Sie behandelt werden möchten. Dazu gehören natürlich die Möglichkeiten “volles Programm” oder aber eingeschränkt (Näheres dazu unter Frage 6).

Was ändert sich bei der PV mit dem neuen Gesetz ab 1. September 2009?
Wir haben mit der gesetzlichen Neuregelung endlich eine klare rechtliche Regelung.

Müssen alle bestehenden Patietenverfügungen nun noch einmal abgefasst werden?
Nein. Es ist aber dennoch zu empfehlen, die bestehende Patientenverfügung noch einmal zu überprüfen und neue Erkenntnisse gegebenenfalls einfließen zu lassen.

Wer sollte eine PV abfassen?
Jede(r)Volljährige(r)!! Wir wissen doch alle nicht, ob oder wann wir einen Unfall haben oder eine besonders gravierende Krankheit bekommen und uns dann möglicherweise nicht mehr selber äußern können.

Kann eine PV auch mündlich formuliert werden oder ist immer die Schriftform zu empfehlen?
Die gesetzliche Neuregelung sieht ausdrücklich die schriftliche Festlegung vor.

Was muss unbedingt in einer PV stehen, damit sie gültig ist (Unterschrift, Datum etc.)?
Unterschrift und Datum sind erforderlich schon um die Patientenverfügung verbindlich zu- und zeitlich einzuordnen. Dann sollten Sie DAS festlegen, von dem Sie meinen, dass es für die Beurteilung Ihrer Wünsche im gesundheitlichen Krisenfall für die Sie medizinisch Betreuenden wichtig ist. Wir haben in den Formularen der Stiftung VorsorgeDatenbank z.B. als eine von vier Formulierungsmöglichkeiten drin: Bitte um eingeschränkte lebensverlängernde Maßnahmen für den Fall, dass es zu einem nicht behandelbaren, dauernden Ausfall lebenswichtiger Funktionen meines Körpers kommt. Bei diesen Formulierungen sind keine konkreten Krankheitsbilder, auch keine konkreten Behandlungsmaßnahmen sondern lediglich die Folgen einer Behandlung bzw. eines Eingriffs genannt. So kann man unabhängig vom medizinischen Fortschritt bestimmen, in welchem Rahmen die Behandlung erfolgen bzw. nicht erfolgen soll. Wir haben zudem noch besonderen Platz vorgesehen für die Bestimmung von Gesundheitsbevollmächtigten.

Welche Regeln sind bei der Formulierung einer PV zu berücksichtigen?
Es gibt keine Formvorschriften. Als Regel sollte gelten: so spezifisch auf Sie zugeschnitten wie nötig und so offen wie möglich, damit immer in Ihrem Interesse gehandelt werden kann.

Gibt es Formulare? Was taugen diese?
Es gibt wohl hunderte von Formularen und Textvorschlägen. Es ist nicht unsere Aufgabe, diese alle zu bewerten. Wenn Sie bereits eine Patientenverfügung abgefasst haben, können wir diese gerne auf ihre praktische Durchsetzbarkeit aus juristischer Sicht hin überprüfen.

Wo bewahre ich eine PV auf, muss es immer ein Notar sein oder empfiehlt sich ein naher Angehöriger?
Eine Patientenverfügung sollten Sie so aufbewahren, dass sie im akuten Fall auch gefunden wird. Den Notar brauchen Sie dazu nicht. Wichtig ist, dass Ihnen wichtige Menschen, die helfen sollen gegebenenfalls Ihren Willen durchzusetzen, eine Kopie Ihrer Verfügung haben. Wir bieten dazu die Archivierung Ihrer Patientenverfügung in einer den Krankenhäusern zugänglichen Datenbank an.

Was kostet mich eine PV?
Das ist ganz unterschiedlich. Da gibt im Internet eine große Anzahl von Vordrucken für wenig Geld, z.B. auf Formblitz.de. Sie brauchen deshalb dafür zunächst keine, allenfalls geringe Kosten anzusetzen. Viel wichtiger ist zunächst: Ihre Zeit und die Zeit derjenigen, mit denen Sie über den Inhalt der Patientenverfügung und deren Umsetzung sprechen möchten. Diese sollten Sie dann auch als Gesundheitsbevollmächtigte einsetzen. Sinnvoll kann es darüber hinaus sein, den Rat Ihres Hausarztes einzuholen.

Gibt es Verfallsfristen für die PV? Muss sie innerhalb bestimmter Fristen erneuert/aktualisiert werden? Wenn ja, kostet mich dass immer neue Gebühren?
Nein, diese gibt es ausdrücklich nicht. Ich empfehle Ihnen jedoch Lebensphasen bezogen zu denken. So werden Sie im Alter von 20 Jahren anders über lebensverlängernde Maßnahmen denken als wahrscheinlich mit 95 oder als ungebunden Lebender anders als Verheiratete oder ohne bzw. mit Kindern. Also empfehle ich ca. alle 20 Jahre bzw. bei einschneidender Veränderung der persönlichen Verhältnisse eine Überprüfung vorzunehmen.

Wie erfahren im Notfall die Ärzte von meiner Patientenverfügung?
Indem ich ihnen möglichst schnell einen Zugang zu meiner Verfügung verschaffe. Am besten durch Hinweis auf einer Notfallkarte auf die archivierte Patientenverfügung in der Datenbank. Eine solche Notfallkarte sollte jeder immer bei sich haben.

Gibt es bereits bestehende Datenbanken, auf die Krankenhäuser Zugriff haben?
Ja z.B. die von der DVZ AG, Dresden oder die von der Deutschen Hospizstiftung, Dortmund. Beide arbeiten selbstverständlich bundesweit.

Was passiert bei Unfällen im Ausland? Wer weiß da von der PV?
Im Ausland gelten andere Regeln als bei uns. Österreich hat z.B. auch eine entsprechende gesetzliche Regelung. Auf jeden Fall wird es hilfreich sein, eine Kopie der Patientenverfügung mit Verweis auf Bevollmächtigte (mit Tel.-Nr.!!) in Englisch dabei zu haben. Oder eben eine entsprechende Notfallkarte.

Können unheilbare Minderjährige eine PV-Verfügung erlassen?
Bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung am 01.09.2009 konnten auch einsichtsfähige Minderjährige eine Patientenverfügung verfassen. Das können ab 01.09.2009 nur noch Volljährige.

Ist eine PV allein überhaupt sinnvoll, oder sollten parallel dazu auch noch Vorsorgevollmachten (zumindest für den gesundheitlichen Bereich) abgefasst werden?
Besonders wichtig ist es, einen Gesundheitsbevollmächtigten einzusetzen. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass wenigstens der Ersatzgesundheitsbevollmächtigte erheblich jünger ist als Sie. Unsere Formulare sehen deshalb extra die Eintragung eines Gesundheitsbevollmächtigten und eines Ersatzbevollmächtigten vor, um ganz sicher zu sein.

Kontaktdaten:
Stiftung Vorsorgedatenbank
Königstraße 5 a
01097 Dresden
Web: http://www.stiftung-vorsorgedatenbank.de

Herr RA Christoph von Mohl
Tel. 0351 - 8 11 74 32
Fax: 0351 - 8 80 18 20
E-Mail: c.mohl@stiftung-vorsorgedatenbank.de

Herr RA Dr. Jur. Heinrich Meyer-Götz
Tel. 0351 - 8 11 74 56
Fax: 0351 - 8 11 74 45
E-Mail: h.meyer-goetz@stiftung-vorsorgedatenbank.de

Pressekontakt “vorjurlife”
Bundeskongress immaterielle Lebensvorsorge
PANAMEDIA Communications GmbH
Rudolf-Vogt-Straße 1
65187 Wiesbaden
Web: http://www.panamedia.de

Giesbert Karnebogen
Tel. 0611 - 26 777 26
Fax: 0611 - 26 777 16
E-Mail: g.karnebogen@panamedia.de

Kontakt zur Messe Frankfurt Ausstellungen GmbH
Veranstalter von “vorjurlife”
Messe Frankfurt Ausstellungen GmbH
Taunusstraße 7 a
65183 Wiesbaden
Web: http://www.mfa.de (Ende)

Tränen binden andere Menschen

Evolutionsbiologe: “Weinen will Mitleid und Verständnis wecken”

Tel Aviv - Einen neue Erklärung für den Sinn des Weinens liefert der israelische Evolutionsbiologe Oren Hasson von der Universität Tel Aviv http://www.tau.ac.il/index-eng.html in der Zeitschrift “Evolutionary Psychology”. Wer weint, signalisiert demnach den Menschen seiner Umgebung durch die Tränen, dass er verletzlich und hilfsbedürftig ist. Dadurch soll eine stärkere zwischenmenschliche Bindung erreicht werden. Den entscheidenden Hinweis für diese Theorie gab die Beobachtung der Mechanismen, die beim Weinen in den Augen auftreten, sowie die Frage nach ihrer Bedeutung in der Evolutionsgeschichte.

Warum der Mensch weint und was dabei geschieht, fasziniert schon lange die Wissenschaft. Weinen bringt durch höheren Puls und Schweißbildung Kosten mit sich, beruhigt jedoch langfristig durch langsamere Atmung und Entspannung. Vermutet wurde bisher, dass Tränen chemische Substanzen vernichten, die sich bei Stress, Trauer oder Wut bilden. Niederländische Psychologen berichten, dass Tränen für den Betroffenen dann langfristig positive Folgen haben, wenn eine anwesende Person Unterstützung liefert und nicht Gefühlsblindheit, Angst oder Verwirrungszustände vorliegen.

Die Wirkung von Tränen beschränkt sich jedoch nicht auf den Weinenden, sondern beeinflussen auch das Gegenüber. Experimente konnten zeigen, dass Tränen beim anderen weit intensivere Gefühle auslösen, als wenn man nur über die eigene Trauer berichtet. Darüber hinaus scheint es besonders plausibel, dass Babys ihre Umwelt durch Weinen auf Schmerzen aufmerksam machen. Hasson geht hier jedoch noch einen Schritt weiter. “Neben der Rötung der Augen erschweren die Tränen einer anwesenden Person, die Blickrichtung und Pupillenverändern des Weinenden festzustellen. Informationen über Absichten werden damit zurückgehalten und hemmen das Gegenüber in seinen Absichten”, so der israelische Evolutionsbiologe.

Zudem signalisieren Tränen auch, dass der Weinende in seinen Handlungen behindert ist. “Indem Tränen die Sicht verschmieren, verhindern sie, dass der Weinende selbst angreift oder sich verteidigt. Das ist ein weiteres verlässliches Signal für die Besänftigung des Gegenübers, für die eigene Notlage und Schutzbedürftigkeit oder die Suche nach Bindung.” Was nun davon genau zutreffe und ob sich der Erfolg auch einstelle, hänge jedoch stark vom Kontext ab. “Es kommt darauf an, mit wem man sich beim Weinen befindet und zu welchem Zeitpunkt es geschieht. An bestimmten Orten wie etwa in der Arbeit, wo die Emotionen versteckt werden sollen, haben Tränen wahrscheinlich keine Wirkung”, so Hasson.

Depressive Teenager später öfter psychisch krank

Angstgefühle und schwere Depressionen bis zu vier Mal häufiger

New York - Teenager, die an leichten Depressionen leiden, verfügen in ihrem späteren Leben über ein höheres Risiko, an psychischen Leiden zu erkranken. Psychiater der Columbia University http://www.columbia.edu und des New York State Psychiatric Institute http://nyspi.org haben zu diesem Thema rund 750 Personen befragt. Angstgefühle, schwere Depressionen und Essstörungen waren bei den 20- und 30-Jährigen mit diesen Erfahrungen deutlich häufiger. Weitere Forschungsprojekte zur genauen Untersuchung dieses Zusammenhanges sind aber erforderlich, so die Wissenschaftler im Fachblatt The British Journal of Psychiatry.

Die aktuelle Untersuchung basiert auf 750 Interviews mit 14- bis 16-Jährigen, die als Erwachsene erneut eingeschätzt wurden. Es zeigte sich, dass acht Prozent der Teilnehmer als Teenager an leichten Depressionen gelitten hatten. Als 20- oder 30-Jährige war ihr Risiko, an einer schweren Depression zu erkranken, vier Mal so hoch wie bei jenen, die beim ersten Interview keine Symptome einer leichten Depression zeigten. Das Risiko einer Agoraphobie, von Angstgefühlen oder Zwangsstörungen war zweieinhalb Mal so hoch. Das Risiko einer Anorexie oder Bulimie erhöhte sich auf das Dreifache.

Das Team um Jeffrey Johnson definierte eine leichte Depression als leichter als eine klinische, jedoch mindestens zwei Wochen anhaltend. Zu den Symptomen gehören Niedergeschlagenheit, weniger Interesse an Aktivitäten, Schlafprobleme und schlechte Konzentrationsfähigkeit. Johnson betonte, dass mehr Forschung notwendig sei, um herauszufinden, ob es sich bei Problemen mit Depressionen bei Teenagern um ein frühes Stadium einer schwereren Erkrankung handelt oder ob die leichte Depression zur Entstehung schwererer Erkrankungen im späteren Leben beiträgt. Lucie Russell von der Wohltätigkeitsorganisation Young Minds http://www.youngminds.org.uk betonte, wie wichtig es sei, den Teenagern bei den ersten Problemen die richtige Unterstützung zu geben. Sie erklärte laut BBC aber auch, dass in manchen Teilen von Großbritannien entsprechende Hilfe oft nur nach Wartezeiten von bis zu einem Jahr möglich sei. (Ende)

Räucherkönig Jupp Zöllner holt die Indianer nach Kiefersfelden!

Der Räucher-Experte vom Kaiserreich und der Nordamerikanische Bison machen Schlagzeilen

Kiefersfelden/Bayern – Die Indianer kommen nach Bayern und bringen wertvolle, gesunde, biologische Geschenke mit nach Kiefersfelden. Bisonfleisch aus der weiten Prärie von Manitoba, eine der östlichsten Prärieprovinzen Kanadas. Der Bison war für die Indianer ein heiliges Tier und galt für die Prärie-Indianer als Ursprung allen Lebens. Seit Millionen von Jahren lebten die großen Bisonherden frei in den Prärien. Die Bisons waren für die Indianer das perfekte Nutztier, die Grundlage für Nahrung, Kleidung und Werkzeug. Der „Tatanka” (indianischer Name des Bison) lieferte Fleisch für Nahrung, Leder für Taschen sowie Felle für Betten, Tipis und Jacken. Alle Teile des Bisons wurden von den Indianern verwendet; auch Knochen, Sehnen, Hörner, Hufe und Tierhaare fanden ihren Gebrauch. Bisonfleisch ist aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht betrachtet, das gesündeste und nährstoffreichste Fleisch, das man kennt.

Kein anderes Fleisch enthält so viele wichtige, gesunde Nährstoffe, und das in derart hoher Konzentration. Seine extrem hohen Anteile an guten, leicht auf spaltbaren Eiweißen, Vitaminen, insbesondere Thiamin (Vitamin B1-Variante), Eisen, Zink und vor allem Selen machen es gesundheitlich sehr wertvoll. Diese Stoffe, vor allem Selen, besetzen die Körperzellen dort, wo sich normalerweise Fette und Giftstoffe ansetzen, und blockieren die Zellen somit für diese. Es ist beobachtet worden, dass Menschen, die über die Nahrung viel Selen zu sich nehmen, sehr viel seltener bis gar nicht an Krebs erkranken, als andere. Bisonfleisch kann daher als Krebs- vorbeugend betrachtet werden. In den U.S.A. wird es bereits in Therapien erfolgreich eingesetzt. Der Genuss dieses ursprünglichen Biofleisches wird jetzt auch für die Gaumen der Gourmets in Europa und der ganzen Welt möglich.

Am Donnerstag den 05.11.09 ab 17.00 Uhr findet im Adventure-Champ am „Wachtl“ in Kiefersfelden ein Event statt, bei dem sich alles um die Bisons dreht. Namhafte Persönlichkeiten wie Ray Salmon, Bisonbeauftragter der Regierung von Manitoba/Kanada, Chief Harvey Nipinak, Stammes Chef der „Ebb&Flow“ First Nation Community und Sabrina Schlupp, Bison Züchterin werden dort erwartet. Hören Sie die Geschichten und Gesang von Kevin Tacan aus Sioux Valley Manitoba Dakota Nation, spiritueller Führer der Dakota. Betrachten Sie Auszüge aus der Diashow „Auf den Spuren der Sioux „von Peter Hinz-Rosin derzeit auf Deutschlandtour.

Und vor allem, lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen von ihrem Gastronom/Koch Jupp Zöllner der Räucherkönig vom Kaisergebirge und seinem Freund dem Bisonimporteur, Tom Steuer. Das alles dient sogar noch einem guten Zweck. Durch ihre Anwesenheit unterstützen Sie sechs Reservate, in denen rund 90 indianische Familien für die Bison-Züchter-Vereinigung tätig sind.

Das Menü:

- Rustikales
- Räucherfisch und Fischaufstrich
- Smoothe Jupps Bisonschinken
- Tatanka Barbecue mit Bison Ribeye, Bison Burger und Bison Bratwurst (nach dem Rezept von Mario Kotaska), Räucherkartoffeln…
- Bison Herbs, frei nach Jupp Zöllner

Wo: SERVUS LAMA
ERLEBNIS-GASTRONOMIE
Im Outdoor-Camp Kiefersfelden
Thierseestraße 241
83088 Kiefersfelden

Kontakt: Mobil: 0152-28913130
eMail: info@raeucheralm.com
Tel. +49 (0)8033 - 30 89 699
http://www.raeucheralm.com

Brandverletzungen, Verbrühungen, Verbrennungen erste Hilfe mit Theresienöl

Theresienöl hilft durch natürliche Essenzen, das Wundhheilungs-Arzneimittel der Zukunft?

Kufstein/Tirol – Wir schreiben das Jahr 1350 und medizinische Wundversorgung ist ein großes Problem aller Menschen im Mittelalter. Jeder ist davon betroffen, Kinder, Handwerker, Familien, bis in den Adelsstand leidet das Volk unter schweren hygienischen Bedingungen, kleinste Verletzungen, offene Wunden enden oftmals tödlich. Ärztliche Versorgung war nur wenigen Menschen zugänglich, Klöster und Wundärzte waren in seltenen Fällen Helfer in der Not. Das „Theresienöl“ (http://www.theresienoil.at) war damals eine natürliche, pflanzliche und sehr kostbare Hilfe, eine Möglichkeit, Verletzungen, offene Wunden und Verbrennungen zu heilen. Dieses damals als „Wundermittel“ bezeichnete Wundöl war eines der wenigen effizienten Wundheilungsmittel dieser Zeit. Aufgrund ihrer natürlichen Wirkstoffe, spezieller Essenzen und deren einzigartiger Mischung werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch konnten Heilerfolge ermöglicht werden. Diese ließen das Theresienöl zu einem äußerst wertvollen hoch geschätzten Produkt werden. Heute, einige Jahrhunderte später, ist es eine medizinisch anerkannte Arzneispezialität, die jedem Patienten über Arzt oder Apotheker zur Verfügung steht.

Diverse medizinische Studien bestätigen die einzigartigen Heilungserfolge von Theresienöl bei diversen Verletzungen der Haut, der Muskeln und vor allem bei Verbrennungen. Außergewöhnlich ist dabei vor allem der schnelle Erfolg bei der Reduzierung von starken Schmerzen die mit einer Verletzung einhergehen. Der Facharzt Prof. Dr. Heribert Hussl (Privatklinik Hochrum) vormals Primar und plastischer Chirurg im Klinikum Innsbruck konnte in seinen Studien und Beobachtungen bestätigen, dass dieses 600 Jahre alte Wundöl außergewöhnliche Resultate liefern kann, wie sie so selten zu finden sind. Die Effektivität von Theresienöl ist mittlerweile von mehreren medizinischen Fachexperten getestet worden, so auch beispielweise von Dr. Heinrich Prennschütz-Schützenau (Allgemein-, Sport- und Arbeitsmediziner) der in Einzelstudien mit verletzten Kindern das Wundöl seit Jahren erfolgreich anwendet. Dabei ist der Weg, den dieses mittlerweile anerkannte Arzneimittel ging, mehr als beeindruckend. Ein Findelkind brachte das Theresienöl wohl nach Ungarn, der Legende nach soll dieses Kindlein quasi als Geschenk an den Finder das Wundöl samt Rezeptur im kargen Gepäck gehabt haben. Von Ungarn kam es auf verschlungenen Pfaden und über Generationen nach Tirol in Österreich. Über Hunderte von Jahren leistete das Wunderöl dort jedem Hilfesuchenden, bei unzähligen Verletzungen und schwersten Verbrennungen, Hilfe auf pflanzlicher Basis.

Nach den vielen Berichten von geheilten Patienten, die über „Mund-zu-Mund-Propaganda“ zum Theresienöl kamen, war klar, dieses Arzneimittel muss der Menschheit zur Verfügung stehen. Federführend ist dabei die Bewahrerin der Rezeptur, Frau Theresia Reitsamer, die von namhaften Schulmedizinern, Ärzten und Heilpraktikern gedrängt wurde, aus der mittelalterlichen Arznei ein für alle Menschen zugängliches Arzneimittel zu machen.

Im November 2004 begann das Projekt „Theresienoil“ erste Formen anzunehmen, da Fachleute und Wirtschaftsexperten, anfangs skeptisch, durch die Resultate jedoch, schnell überzeugt werden konnten. Deshalb war es ein weiterer Schritt die medizinische Anerkennung als Arzneimittel zu realisieren. Heute im Oktober 2009 steht Theresienöl jedem Menschen zur Wundheilung zur Verfügung. Viele Anwendungen außerhalb der Studienprojekte zeigen einzigartige Erfolge, die dem verletzten Patienten zum einen helfen können, die durch Verwundungen entstehenden schweren Schmerzen zu verringern und zum anderen die kostbare menschliche Haut, durch eine optimale Wundheilung, möglichst narbenfrei wieder heilen zu können. Diese Möglichkeiten erscheinen nach den vielversprechenden positiven Erfahrungen von Patienten eine zusätzliche und bedeutende Alternative zu den bekannten medizinischen Verfahren zu sein. Ein Interessanter Aspekt ist dabei, dass bis zum heutigen Tage keine Nebenwirkungen bekannt sind. Unsere Haut ist das größte menschliche Organ, unser Äußeres ist das Spiegelbild unserer Seele, Verletzungen hinterlassen nicht nur seelische Narben, sondern vor allem auch sichtbare, in einer Welt in der körperliche Ästhetik ein Erfolgsgarant ist, ist jede optimale Wundheilung ein Meilenstein. Die Geschichte des Theresienöls ist beeindruckend und spannend, sie ist bis zum Vatikan durchgedrungen. In einem Segnungsbrief des Kaplans seiner Heiligkeit des Papstes - Rektor der Anima, Franz Xaver Brandmayr - bedankt sich die katholische Kirche „zum Wohle der Menschheit“ für dieses medizinische Spezialpräparat. Es mag in einer wissenschaftlich orientierten Welt etwas seltsam klingen, aber diese mittelalterliche Spezialmischung von natürlichen Essenzen kann mit ungewöhnlichen Ergebnissen überzeugen, es ist die Pharmazie der Natur die natürliche Heilung verspricht. Das Theresienöl ist damit eine zusätzliche Möglichkeit mit den Kräften der Natur Wundheilung anzubieten, da diese Anwendung einfach ist. Da der Arzt die Heilerfolge bei Patienten begleitet, ist sichergestellt, dass die Wirkungsweise richtig wahrgenommen und beurteilt werden kann. Hier zählen nicht nur wissenschaftliche Erfahrungen, sondern die sichtbaren Erfahrungen der Patienten. Die Theresienoil GmbH, http://www.theresienoil.at, wird mit namhaften Instituten, Krankenhäusern und Universitäten weiter forschen. Man ist überzeugt davon, mit diesem Produkt in Sachen Wundheilung und alternativer Heilungsmethoden noch interessante Anwendungen zu realisieren.

Umweltgefahr durch transgene Lachse

Schwedische Forscher: Schäden an Wildpopulationen leicht möglich

Göteborg - Die schnellwachsenden transgenen Lachse könnten die kommerzielle Fischzucht revolutionieren. Nun warnen schwedische Forscher allerdings vor Gefahren der genetisch veränderten Fische. Sie könnten, wenn sie zufällig in die freie Natur gelangen, immense Schäden an natürlich vorkommenden Fischen anrichten, berichtet der Zoologe Frederik Sundström vom Department of Zoology an der Universität Göteborg http://www.science.gu.se im Gespräch mit ZAROnews. Der Experte rät dazu, solche genetisch veränderten Fische ausschließlich in geschlossenen Systemen an Land zu züchten, bis wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass es keine Gefahr für Wildbestände gibt.

Fünf Jahre lang hat Sundström an der Studie mit transgenen pazifischen Lachsen gearbeitet. Der Forscher hat das Freikommen von solchen Fischen in einem geschlossenen Kreislauf - der dem eines Flusslaufes nachgebildet war - simuliert. “Die gentechnisch veränderten Lachse hatten größere Auswirkungen auf die Umwelt als andere herkömmliche Zuchtlachse”, berichtet Sundström. Die transgenen Fische überlebten besser als es zu Nahrungsengpässen kam und zeigten sich resistenter gegen Temperaturänderungen. “In dem man den Lachsen Gene von anderen Lebewesen einbaut, wachsen sie schneller, sie sind resistenter gegen Krankheiten und vertragen zudem kälteres Wasser”, so der Wissenschaftler. In den Versuchen zeigten sich die transgenen Lachse auch als resistenter gegen Umweltgifte. “Der Fisch akkumuliert die Gifte, die dann der Konsument verzehrt.” Bedenken gebe es zudem auch darüber, dass höhere Wachstumshormonwerte im Fisch zu Problemen bei Menschen führen.

Sundström ist auch der Frage nachgegangen, was passiert, wenn sich transgene Lachse mit herkömmlichen paaren. “Wenn sich die transgenen Fische mit den natürlichen Beständen kreuzen, könnten sie die natürliche Population auslöschen”, erklärt der Forscher. Natürlich sei die Imitation der freien Natur in einem Labor sehr kompliziert. Daher sei es schwierig vorherzusagen, wie sehr die transgenen Fische die natürliche Umgebung tatsächlich beeinflussen. “Die Frage können wir nicht vollständig beantworten”, räumt der Zoologe ein. Notwendig sei jedoch ein internationaler Konsens über Sicherheitsvorkehrungen, bevor man mit der Zucht solcher genetisch veränderten Fische beginnt. Ein Option wäre etwa die Zucht in geschlossenen Anlagen an Land. Da könnte zumindest ein versehentliches Auskommen verhindert werden. “Zumindest fruchtbare Fische müssten unbedingt in geschlossenen Systemen bleiben”, rät der Experte.

Die Studie wurde von der EU mitfinanziert. Bisher hat noch kein Land der Welt die kommerzielle Zucht von transgenen Fischen erlaubt. In den USA und in der EU gibt es allerdings zahlreiche Anmeldungen für solche Vorhaben. “Daher ist es sehr wichtig, sich mit den eventuellen Risiken schon vorab zu beschäftigen”, meint Sundström abschließend gegenüber uns. (Ende)

Zeckenspeichel tötet Krebszellen

Tumor bei Ratten durch Speichelproteine geheilt

Sao Paulo - Ein Protein aus Zeckenspeichel könnte eines Tages die Krebstherapie verbessern. Das behaupten Biomediziner vom Instituto Butantan http://www.butantan.gov.br in Sao Paulo. Eine Substanz, die von weiblichen, vollgesaugten Zecken zur Hemmung der Blutgerinnung produziert wird, stellte sich im Rattenversuch als geeignetes Heilmittel gegen Krebs heraus. Untersucht wurde dabei der Speichel der Cayenne-Zecke, die besonders die subtropischen und tropischen Küstenregionen Südamerikas besiedelt, wo sie als Überträger des Fleckfiebers gilt.

Dass Zeckenspeichel für therapeutische Zwecke einsetzbar ist, haben die brasilianischen Forscher schon zuvor gezeigt. Die Substanz verfügt über spezielle Proteine, die die Blutgerinnung hemmen und so der Zecke erst ermöglichen, sich mit Blut von Tieren oder Menschen vollzusaugen. Blutgerinnung läuft generell in Kaskaden ab, wobei mehr als ein Dutzend von Blutgerinnungsfaktoren miteinander reagieren. Im Speichel angesaugter weiblicher Cayenne-Zecken wurden in früheren Studien Hemmstoffe gegen die Gerinnungsfaktoren II und X identifiziert.

Auf der Suche nach neuen Hemmstoffen wollte das Forscherteam um die Molekularbiologin Ana Marisa Chudzinski-Tavassi herausfinden, wie das Zeckenspeichel-Protein auf andere Zellen wirkt, unter anderem bei Tumorzellen. Das Protein tötete die Krebszellen überraschend ab, während es gesunde Zellen unberührt ließ. Um die Wirkung genauer zu entschlüsseln, behandelten die Forscher krebskranke Ratten mit dem Protein. “Falls man einen kleinen Tumor bei den Tieren 14 Tage lang behandelte, entwickelte er sich nicht weiter, sondern ging sogar leicht in seiner Masse zurück. Als wir die Behandlung über 42 Tage dauern ließen, wurde der Tumor vollständig eliminiert”, berichtet die brasilianische Forscherin.

Das Zecken-Protein könnte eines Tages Medikamente für Haut-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs liefern. Das würde jedoch jahrelange klinische Tests und eine beträchtliche finanzielle Unterstützung erfordern, was in Brasilien der Einschätzung der Wissenschaftler zufolge nicht denkbar sei. Chudzinski-Tavassi hat das als “Faktor X aktiv” benannte Protein mittlerweile am Patentamt gemeldet. “Die Entdeckung ist eine Sache, die Umsetzung für medizinische Zwecke jedoch eine andere”, so die Forscherin. (Ende)

Theresienöl: Optimale Wundheilung auch bei Verbrennungen

Jahrhunderte alte Rezeptur als modernes pflanzliches Arzneimittel neu auf dem Markt

Kufstein/Tirol – Wir schreiben das Jahr 1350 und medizinische Wundversorgung ist ein großes Problem aller Menschen im Mittelalter. Jeder ist davon betroffen, Kinder, Handwerker, Familien, bis in den Adelsstand leidet das Volk unter schweren hygienischen Bedingungen, kleinste Verletzungen, offene Wunden enden oftmals tödlich. Ärztliche Versorgung war nur wenigen Menschen zugänglich, Klöster und Wundärzte waren in seltenen Fällen Helfer in der Not. Das „Theresienöl“ (http://www.theresienoil.at) war damals eine natürliche, pflanzliche und sehr kostbare Hilfe, eine Möglichkeit, Verletzungen, offene Wunden und Verbrennungen zu heilen. Dieses damals als „Wundermittel“ bezeichnete Wundöl war eines der wenigen effizienten Wundheilungsmittel dieser Zeit. Aufgrund ihrer natürlichen Wirkstoffe, spezieller Essenzen und deren einzigartiger Mischung werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch konnten Heilerfolge ermöglicht werden. Diese ließen das Theresienöl zu einem äußerst wertvollen hoch geschätzten Produkt werden. Heute, einige Jahrhunderte später, ist es eine medizinisch anerkannte Arzneispezialität, die jedem Patienten über Arzt oder Apotheker zur Verfügung steht.

Diverse medizinische Studien bestätigen die einzigartigen Heilungserfolge von Theresienöl bei diversen Verletzungen der Haut, der Muskeln und vor allem bei Verbrennungen. Außergewöhnlich ist dabei vor allem der schnelle Erfolg bei der Reduzierung von starken Schmerzen die mit einer Verletzung einhergehen. Der Facharzt Prof. Dr. Heribert Hussl (Privatklinik Hochrum) vormals Primar und plastischer Chirurg im Klinikum Innsbruck konnte in seinen Studien und Beobachtungen bestätigen, dass dieses 600 Jahre alte Wundöl außergewöhnliche Resultate liefern kann, wie sie so selten zu finden sind. Die Effektivität von Theresienöl ist mittlerweile von mehreren medizinischen Fachexperten getestet worden, so auch beispielweise von Dr. Heinrich Prennschütz-Schützenau (Allgemein-, Sport- und Arbeitsmediziner) der in Einzelstudien mit verletzten Kindern das Wundöl seit Jahren erfolgreich anwendet. Dabei ist der Weg, den dieses mittlerweile anerkannte Arzneimittel ging, mehr als beeindruckend. Ein Findelkind brachte das Theresienöl wohl nach Ungarn, der Legende nach soll dieses Kindlein quasi als Geschenk an den Finder das Wundöl samt Rezeptur im kargen Gepäck gehabt haben. Von Ungarn kam es auf verschlungenen Pfaden und über Generationen nach Tirol in Österreich. Über Hunderte von Jahren leistete das Wunderöl dort jedem Hilfesuchenden, bei unzähligen Verletzungen und schwersten Verbrennungen, Hilfe auf pflanzlicher Basis.

Nach den vielen Berichten von geheilten Patienten, die über „Mund-zu-Mund-Propaganda“ zum Theresienöl kamen, war klar, dieses Arzneimittel muss der Menschheit zur Verfügung stehen. Federführend ist dabei die Bewahrerin der Rezeptur, Frau Theresia Reitsamer, die von namhaften Schulmedizinern, Ärzten und Heilpraktikern gedrängt wurde, aus der mittelalterlichen Arznei ein für alle Menschen zugängliches Arzneimittel zu machen.

Im November 2004 begann das Projekt „Theresienoil“ erste Formen anzunehmen, da Fachleute und Wirtschaftsexperten, anfangs skeptisch, durch die Resultate jedoch, schnell überzeugt werden konnten. Deshalb war es ein weiterer Schritt die medizinische Anerkennung als Arzneimittel zu realisieren. Heute im Oktober 2009 steht Theresienöl jedem Menschen zur Wundheilung zur Verfügung. Viele Anwendungen außerhalb der Studienprojekte zeigen einzigartige Erfolge, die dem verletzten Patienten zum einen helfen können, die durch Verwundungen entstehenden schweren Schmerzen zu verringern und zum anderen die kostbare menschliche Haut, durch eine optimale Wundheilung, möglichst narbenfrei wieder heilen zu können. Diese Möglichkeiten erscheinen nach den vielversprechenden positiven Erfahrungen von Patienten eine zusätzliche und bedeutende Alternative zu den bekannten medizinischen Verfahren zu sein. Ein Interessanter Aspekt ist dabei, dass bis zum heutigen Tage keine Nebenwirkungen bekannt sind. Unsere Haut ist das größte menschliche Organ, unser Äußeres ist das Spiegelbild unserer Seele, Verletzungen hinterlassen nicht nur seelische Narben, sondern vor allem auch sichtbare, in einer Welt in der körperliche Ästhetik ein Erfolgsgarant ist, ist jede optimale Wundheilung ein Meilenstein. Die Geschichte des Theresienöls ist beeindruckend und spannend, sie ist bis zum Vatikan durchgedrungen. In einem Segnungsbrief des Kaplans seiner Heiligkeit des Papstes - Rektor der Anima, Franz Xaver Brandmayr - bedankt sich die katholische Kirche „zum Wohle der Menschheit“ für dieses medizinische Spezialpräparat. Es mag in einer wissenschaftlich orientierten Welt etwas seltsam klingen, aber diese mittelalterliche Spezialmischung von natürlichen Essenzen kann mit ungewöhnlichen Ergebnissen überzeugen, es ist die Pharmazie der Natur die natürliche Heilung verspricht. Das Theresienöl ist damit eine zusätzliche Möglichkeit mit den Kräften der Natur Wundheilung anzubieten, da diese Anwendung einfach ist. Da der Arzt die Heilerfolge bei Patienten begleitet, ist sichergestellt, dass die Wirkungsweise richtig wahrgenommen und beurteilt werden kann. Hier zählen nicht nur wissenschaftliche Erfahrungen, sondern die sichtbaren Erfahrungen der Patienten. Die Theresienoil GmbH, http://www.theresienoil.at, wird mit namhaften Instituten, Krankenhäusern und Universitäten weiter forschen. Man ist überzeugt davon, mit diesem Produkt in Sachen Wundheilung und alternativer Heilungsmethoden noch interessante Anwendungen zu realisieren.

Hitze bringt Senioren in Lebensgefahr

Körper kann sich an Temperaturschwankung nur schlecht anpassen

Ottawa/Berlin - Extreme Temperaturen im Sommer setzen alten Menschen, Patienten mit chronischen Krankheiten und auch Obdachlosen am meisten zu und bringen sie oft sogar in Lebensgefahr. Das berichten Forscher der Universität Ottawa http://www.uottawa.ca im Canadian Medical Association Journal. Für Menschen der Altersgruppe ab 60 Jahren erhöht sich bei Hitze das Sterberisiko um bis zu 92 Prozent, ergab die Analyse von Patientendaten. Daneben leiden Senioren im Sommer oft an Krankheiten und Verletzungen, die von Hitze ausgelöst werden, wie etwa Schlaganfall, Erschöpfung oder Hitzekrampf. Dieses Schicksal teilen alte Menschen mit Patienten, die an Fettsucht, Herzkrankheiten, Diabetes oder Atembeschwerden leiden. Alle diese Vorbedingungen reduzieren die Fähigkeit des Körpers, sich an Temperaturschwankungen anzupassen.

Warum sonst gesunde Pensionisten so schlecht gegen die Hitze gewappnet sind, zeigten physiologische Studien im Labor. Im Alter spürt der Körper die Hitze erst später und kann viel langsamer mit kühlenden Maßnahmen reagieren, wozu etwa eine Änderung der Blutverteilung im Körper und Schwitzen zählen. Weiters verzögert sich auch die Fähigkeit, Durstgefühl zu entwickeln und rasch darauf zu reagieren, und die Erholung von einer Dehydrierung des Körpers ist weit langwieriger. “Ungeklärt ist, ob die verschlechterte Wärmeregulierung den ganzen Körper betrifft oder bloß die lokalen Mechanismen des Wärmeverlustes wie Schwitzen oder Blutfluss”, so Studienautor Glen Kenny. Senioren mit niedrigem Einkommen und Bildungsstand waren in der Erhebung mehr gefährdet, was die Autoren auf die schlechtere Wohnqualität zurückführen, zudem auch Menschen in sozialer Isolation. Betroffen sind auch Obdachlose, da sie besonders schlecht vor extremer Hitze geschützt sind und zusätzlich oft an körperlichen oder geistigen Problemen leiden.

“Ärzte und Gesundheitsbedienstete sollen sich des Risikos stärker bewusst werden, damit sie den Betroffenen im richtigen Umgang mit Hitze beraten können”, folgern die Autoren. Klimaanlagen verringern laut Studie das Sterberisiko um 80 Prozent, Ventilatoren immerhin noch 30 Prozent. “Bisher ist der Hitzeschutz bei Senioren vor allem in Pflegeheimen ein Thema”, erklärt Peter Zeman vom Deutschen Zentrum für Altersfragen http://www.dza.de gegenüber uns. “Das Pflegepersonal ist angewiesen, bei Hitze für eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr der Betreuten oder für deren Aufenthalt in Räumen mit kühlerer Atemluft zu sorgen.” Durch solche Vorkehrungen konnten bisher Horrorszenarien wie Explosion der Hitzetoten-Zahl in Frankreich 2003 verhindert werden. “Auch die Einschränkung der Bewegung ist aufgrund der schlechteren Durchblutung bei Hitze zu empfehlen”, ergänzt Klaus Ingo Giercke, Sekretär der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie http://www.dggg-online.de. “Alte Menschen, die alleine zu Hause leben, sollten sich gleichermaßen verhalten. Das ist bei Demenz und bei ambulanter Betreuung oft ein Problem, weshalb Angehörige besonders aufmerksam sein sollten.”

Das Thema Hitzeschutz bei alten Menschen wird in Zukunft immer aktueller werden. Denn wenn auch infolge der globalen Erwärmung kältebedingte Todesfälle zurückgehen, steigt die Zahl der jährlichen Hitzetoten. “Besonders in Städten ist das ein Problem, da hier die Temperaturen immer ein bis zwei Grad über dem landesweiten Schnitt liegen. Alle Alten auf Wiesen zu setzen ist leider gesellschaftlich nicht machbar”, so Gierke. Der Landschaftsökologe Jürgen Breuste von der Universität Salzburg http://www.sbg.ac.at betont, dass dies entsprechende Gegenmaßnahmen auch seitens der Stadtplanung erfordere. “Grünflächen und Parks bringen für ihre Besucher, jedoch auch für die Atemluft der umliegenden Straßen Kühlung. Ihre nahe Verfügbarkeit ist somit besonders für die Gesundheit von Hitze-vorbelasteten Menschen wie etwa Pensionisten wichtig”, so Breuste im Interview. (Ende)

Frauen betrachten Männer vielschichtiger

Unterscheidung zwischen “sexy” und “ästhetisch”

University Park/Wien - Frauen betrachten Männer vielschichtiger. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der Pennsylvania State University http://www.psu.edu. Demnach können Frauen Männer als “schön” und “ästhetisch” empfinden, ohne sich sexuell von ihnen angezogen zu fühlen und umgekehrt. “Wir haben entdeckt, dass Frauen Gesichter auf zwei Ebenen betrachten - eine sexuelle, die auf gewissen Gesichtszügen basiert und eine allgemein ästhetische, die auf einer nicht-sexuellen Ebene basiert”, schreibt Studienautor Robert Franklin, der gemeinsam mit dem Psychologie-Professor Reginald Adams die Untersuchung durchgeführt hat, im Journal of Experimental Social Psychology. Auf der nicht-sexuellen Seite stehen allgemein gültige ästhetische Beurteilungen im Vordergrund.

Obwohl Forscher schon länger vermuteten, dass Frauen Männer vielschichtiger betrachten, habe es bisher an Studien gefehlt, so Franklin. “Dieses duale Konzept wurde bisher noch nicht untersucht.” Den 50 heterosexuellen Probandinnen wurden Fotos von männlichen und weiblichen Gesichtern gezeigt anhand derer sie einschätzen mussten, wie weit sich die betreffenden Personen als Partner für ein hypothetisches Rendezvous oder als hypothetische Arbeitskollegen vorstellen konnten. Dazu mussten sie die Gesichter auf einer Skala zwischen eins und sieben beurteilen. Die erste Frage war dahin gehend, die sexuelle Attraktivität zu beurteilen, die zweite richtete sich nur nach der Ästhetik.

In einer weiteren Untersuchung wurden 50 weiteren Probandinnen dieselben Gesichter gezeigt. Dabei wurde allerdings nur die Frage der allgemeinen Ästhetik gestellt. Einige der Bilder waren in der Mitte zerschnitten und die beiden Hälften waren zueinander verschoben. Dadurch konnten die Probandinnen nicht mehr das gesamte Bild betrachten, sondern waren dazu gezwungen einzelne Merkmale zur Beurteilung der Attraktivität heranzuziehen. Die Psychologen vermuteten, dass in diesem Fall die Beurteilungsstrategie der sexuellen Anziehungskraft angewendet wurde. Tatsächlich wurden die geteilten Bilder in erster Linie nach der sexuellen Attraktivität beurteilt. “Das Urteil entsprach im übrigen genau jenem der ersten Gruppe, wenn sie nach der sexuellen Anziehungskraft befragt wurde”, so der Forscher. Damit konnten die Forscher zeigen, dass Frauen männliche Gesichter nach zwei Kriterien beurteilen.

Bei der Beurteilung von Männern spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, meint Psychotherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im Interview. Einerseits sind es “urgeschichtliche” Kriterien, ob der Mann ein guter Ernährer mit guten Genen ist, andererseits komme zusätzlich die eigene Familiengeschichte ins Spiel. “Das Rollenbild der Frau orientiert sich am Vater und dabei kommt es darauf an, ob dieser ein positives oder aber ein negatives Vorbild war”, erklärt Fischer. Das sei prägend, daher werde in der Therapie dieser Frage auch nachgegangen. “Dass Männer Frauen anders beurteilen liegt daran, dass sie bedeutend mehr auf visuelle Reize reagieren”, meint die Therapeutin. Forschern ist auch bekannt, dass die biologische Ausrichtung der Frau vom instinktiven Reproduktionswunsch gesteuert wird - und dieser hänge vom Östrogen und anderen Hormonen ab. Der ästhetische Zugang sei hingegen vom Hormon Progesteron gesteuert. Wie komplex dieses Netzwerk an Botenstoffen arbeitet und wirkt, ist immer noch nicht vollständig geklärt. “Es ist ein sehr kompliziertes Bild”, meint US-Studienautor Franklin. (Ende)