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Archive für 18.12.2009

DNA-Barcode: Schluss mit Tierschmuggel

Internationales Übereinkommen bei Expertentreffen in Mexiko

Mexico-City - 30.000 bis 40.000 Lebewesen sind heute schon in DNA-Barcodes erfasst, die ähnlich dem zwölfstelligen Code einer Ware im Supermarkt sind. Mehr als 350 Experten aus 50 Staaten treffen sich in Mexico-City, um die Zukunft des DNA-Barcodings zu beschließen. “Mit dieser Methode können einige sehr wichtige Probleme wie etwa illegaler Tierhandel gelöst werden”, meint David Schindel, Executive Secretary vom Consortium for the Barcoding of Life CBOL http://barcoding.si.edu, gegenüber der Presse.

“Bei geschätzten 25 bis 30 Prozent der in US-Sushi-Bars angebotenen Fische handelt es sich nicht um die Arten, die auf der Speisekarte offeriert werden, sondern um deutlich billigere andere Fischarten”, so Schindel. Der Konsument sei nicht in der Lage, den Unterschied festzustellen. “Mit Hilfe des DNA-Barcodings ist nur eine kleine Gewebeprobe notwendig, und daher sehr leicht, die exakte Fischart zu identifizieren”, erklärt der Forscher.

Hundertprozentige Bestimmung der Arten möglich

Doch das sei nur eine von sehr vielen Anwendungen der DNA-Barcodes, meint Schindel. Biodiversitätsforscher brauchen die DNA-Technologie, um Geheimnisse zu entschlüsseln und agieren wie Detektive, die ein Verbrechen aufklären. “Ein Beispiel ist etwa der illegale Handel mit Wildfleisch in Afrika”, so Schindel. Hier gebe der Barcode 100-prozentige Sicherheit bei der Bestimmung des jeweiligen Tieres. Das gelte auch für die Unterscheidung von Insektenarten, die zum Teil lebensgefährliche Erkrankungen auf die Menschen übertragen.

“Mexiko hat das nationale Barcode-Netzwerk MexBOL eingerichtet, an dem 60 Forscher aus 15 verschiedenen Institutionen mitarbeiten”, so Mitorganisatorin Patricia Escalante, Leiterin des Zoologie-Department am Institut für Biologie an der Universität Mexiko-City UNAM, gegenüber pressetext. Das Instrument sei wesentlich einfacher und genauer als alle bisherigen Methoden zur Erfassung von Tier- und Pflanzenspezies. “Wir brauchen dringend ein akkurates Mittel zum Erhalt der globalen Biodiversität und um Parasiten von medizinischer, wirtschaftlicher oder ökologischer Bedeutung rasch identifizieren zu können.”

Rasche Identifizierung mit innovativen Methoden

“Mit innovativen Methoden sind wir in der Lage, einen DNA-Barcode von einem Lebewesen innerhalb von zwölf Stunden anzufertigen”, so Schindel. Nach der Bestimmung werden die Ergebnisse in Datenbanken eingetragen. Diese stellen einen wesentlichen Beitrag zur Sammlung der Barcodes dar. “In Zukunft soll es zum Beispiel eine eigene Datenbank mit sämtlichen gefährdeten Arten geben.” Erfasst werden alle Tier- und Pflanzenarten der Erde. Ausgenommen sind Viren und Bakterien.

Unklar bleibt den Wissenschaftler auch weiterhin, wie viele Arten es weltweit überhaupt gibt. “Hier gehen die Schätzungen sehr weit auseinander. Das ist ein weiterer Grund, warum wir das DNA-Barcoding von allen Arten machen wollen”, erklärt Schindel. Die kanadische University of Guelph leitet das Internationale Barcode of Life Project (iBOL) http://www.ibolproject.org , an dem Forscher aus 25 Ländern arbeiten. (Ende)
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Kommentar: Es geht langsam aber sicher dem Ende zu, das Szenario das die “Offenbarung des Johannes” beschreibt wird immer schneller vorangetrieben, die “Zahl des Tieres” (Barcode-666) wird jetzt bei den Tieren als Vorreiter zum Menschen angebracht, die totale Kontrolle wird lanciert. Angst wird wieder einmal mehr dafür sorgen das Tausende von menschlichen Tieren, Angsthasen, sich irgendwann einen Barcode aufzwingen lassen. Wollen wir alle nur hoffen und beten das diese Tyrannei durch die Wahnsinnigen dieser Welt bis 2012 ihr Ende findet und diese Tiermenschen langsam von Planeten Erde getilgt und vertrieben werden, sollen sie doch allesamt zur Hölle fahren, dem Ort an dem Lieblosigkeit und Machtbessenheit sich dann selbst tyrannnisiert. Schön wärs, eine Welt ohne Angst mit Kindern Gottes, ohne Angst und viel LIEBE.

Stress und Angst am Arbeitsplatz kosten Milliarden

NICE-Studie nennt Manager als Hauptverursacher des Problems

London - Arbeitgeber müssen dem Stress und den Ängsten an ihren Arbeitsstätten mehr Aufmerksamkeit schenken. Das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) http://www.nice.org.uk erklärte, dass die Kosten berufsbedingter psychischer Erkrankungen sich auf rund 28 Mrd. Pfund belaufen. Das ist ein Viertel der gesamten Kosten in diesem Bereich.

Schlechte Manager größte Ursache

Schlechte Manager sind laut NICE die größte einzelne Ursache für diese Probleme. Einfache Maßnahmen wie positives Feedback, flexible Arbeitszeiten und zusätzliche Freizeit als Belohnung könnten die Auswirkungen um ein Drittel verringern. Zusätzlich sollen die Arbeitgeber in die Ausbildung von Managern und in Mentoring für die Mitarbeiter zur Unterstützung der Karriereplanung investieren, berichtet BBC.

Mehr als 13 Mio. Arbeitstage pro Jahr gehen verloren. Grund dafür sind berufsbedingter Stress, Ängste und Depressionen. Werden die Gehälter, die verlorene Produktivität und die notwendigen Vertretungen berücksichtigt, steigen die Kosten für die Arbeitgeber auf 28,3 Mrd. Pfund pro Jahr. Um die Arbeitgeber zu überzeugen, hat NICE einen Rechner entwickelt, der die möglichen Einsparungen durch mehr Unterstützung der Mitarbeiter sichtbar macht. Er zeigt, dass ein Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern pro Jahr 250.000 Pfund einsparen könnte.

Rückmeldungen nur bei Fehlern

Cary Cooper von der Lancaster University http://www.lancs.ac.uk hat geholfen, die Empfehlungen zusammenzustellen. Der Psychologe betont, dass man die Bedeutung positiver Rückmeldungen für die Mitarbeiter nicht unterschätzen dürfe. Sie fehlten allerdings immer wieder. Rückmeldungen gebe es meist nur bei Fehlern - nicht bei guten Leistungen. Es gehe auch nicht nur darum, dass die Mitarbeiter sich frei nehmen könnten.

Der sogenannte Presenteeism sei ein weiteres wirkliches Problem. Die Menschen kommen zwar zur Arbeit, bringen aber nur eine sehr verminderte Leistung. Das sei vor allem während einer Rezession schwerwiegend. Die Menschen hätten so viel Angst, dass sie arbeiten gehen, auch wenn sie dafür eigentlich nicht gesund genug sind.

Ein Viertel der Arbeitnehmer in keinem guten psychischen Zustand

Diese Einschätzung wird durch eine Umfrage des Chartered Institute of Personnel and Development http://www.cipd.co.uk unterstützt. Allein in Großbritannien beschreibt ein Viertel der Arbeitnehmer ihren psychischen Zustand als mittelmäßig bis schlecht. Trotzdem arbeiten fast alle weiter. Die NICE-Studie betont, dass Arbeit unter den richtigen Bedingungen sogar viel Gutes wie zum Beispiel Stabilität, Sinn, Freundschaften und Zerstreuung bringen kann. (Ende)

_____________________________________________________________________________________________________________www.zaronews.com - schreibt Unternehmen ganz nach oben, das kann niemand besser, oder?

Brustkrebstumore verändern sich bei Ausbreitung

Wissenschaftler fordern neue Behandlungsansätze

Edinburgh (pte/04.11.2009/11:45) - Fast 40 Prozent der Brustkrebstumore verändern ihre Form, wenn sie sich ausbreiten. Das haben britische Forschungen ergeben. Laut Wissenschaftlern von Breakthrough Breast Cancer http://breakthrough.org.uk könnte dies nun Veränderungen in der Behandlung der Krankheit erfordern.

Das Team um Dana Faratian analysierte 211 Tumore, die sich bis in die Lymphknoten in der Achsel ausgebreitet hatten, berichtet BBC. Dorthin streut diese Form von Krebs häufig als erstes. Details der Untersuchungen wurden in den Annals of Oncology http://annonc.oxfordjournals.org veröffentlicht.

Brustkrebsausbreitung häufig bis in die Lymphknoten

Brustkrebs breitet sich bei rund 40 Prozent der 46.000 Frauen - bei denen allein in Großbritannien jedes Jahr Brustkrebs diagnostiziert wird - bis in die Lymphknoten aus. Krebszellen, die sich auf diese Art und Weise ausbreiten sind häufig schwerer zu behandeln als jene, die sich noch in der Brust befinden. Daher ist es entscheidend, dass die Betroffenen die genau richtige Behandlung erhalten. Die Wissenschaftler waren überrascht, dass diese Veränderungen bei so vielen Patientinnen auf so viele verschiedene Arten stattfinden.

20 Tumore veränderten sich zum Beispiel von Östrogenrezeptor-negativ in Östrogenrezeptor-positiv. Diese Veränderung bedeutet, dass Hormontherapien wie Tamoxifen, die beim ursprünglichen Tumor nicht gewirkt hatten, bei der Ausbreitung durchaus helfen könnten. Andere Tumore veränderten sich genau in die andere Richtung von positiv auf negativ. Diese Patientinnen könnten daher eine Behandlung erhalten, die ihnen nicht hilft und daher unnötig unter den Nebenwirkungen leiden.

Klinische Studien erforderlich

Faratian betonte, dass diese Forschungsergebnisse nahelegten, dass getestet werden müsste, an welcher Art von Krankheit eine Frau in den Lymphknoten leidet, da sich dadurch die Art der Behandlung drastisch verändern könnte. Jetzt seien klinische Tests erforderlich um zu erforschen, wie diese Ergebnisse den Patientinnen Nutzen bringen können.

David Harrison, Wissenschaftler aus Faratians Team, meinte, dass mit den aktuellen Forschungsergebnissen erklärt sein könnte, warum manche Frauen auf die Behandlung nicht ansprechen. Allein in Großbritannien erkrankt fast eine von drei Krebspatientinnen an Brustkrebs. Eine von neun Frauen erkrankt irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs. (Ende)

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