Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 18.1.2010.
- Allgemein (1290)
- Beziehung (260)
- Fachpublikation (472)
- Familie (320)
- Gesundheitstipps (193)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (497)
- Natur-Bio (431)
- Politik (149)
- PR (495)
- Pressebericht (886)
- Sonstiges (397)
- Spirituell (151)
- Wirtschaft (274)
- 10.2.2012: "Zeit ist Geld"-Denken macht unzufrieden
- 7.2.2012: Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge
- 7.2.2012: Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren
- 7.2.2012: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern
- 6.2.2012: Trauma kann Leben positiv verändern
- 6.2.2012: Hungerkrise klopft in Westafrika an
- 6.2.2012: Stillen schützt vor Asthma
- 6.2.2012: Multitasking fördert soziale Störungen
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 18.1.2010
Handynutzung: Zahl der Gehirntumore nicht gestiegen
18.1.2010 von zaro.
Biologischer Mechanismus für mögliches Risiko nicht gefunden
Kopenhagen - Der starke Anstieg der Handynutzung seit Mitte der 90er-Jahre hat laut einer Analyse skandinavischer Forscher keine erhebliche Veränderung der Zahl der Gehirntumore bei Erwachsenen bewirkt. Wissenschaftler der Danish Cancer Society http://www.cancer.dk/Cancer/The+Danish+Cancer+Society.htm analysierten die entsprechende Erkrankungen bei Menschen zwischen 20 und 79 Jahren in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Demnach hat sich die Anzahl der Erkrankungen im Vergleich zur Zeit vor der Einführung der Handys nicht verändert. Das Team um Isabelle Deltour betont jedoch, dass weitere Folgestudien erforderlich sind. Details der Studie wurden im Journal of the National Cancer Institute http://jnci.oxfordjournals.org veröffentlicht.
Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die von Handys abgegeben werden, wurden als Risikofaktor für Gehirntumore bezeichnet. Ein biologischer Mechanismus, der die möglichen Folgen erklären kann, wurde jedoch laut BBC nicht identifiziert. Die aktuelle Studie basiert auf 59.684 Fällen mit Gehirntumoren, die zwischen 1974 und 2003 bei 16 Mio. Erwachsenen diagnostiziert wurden. Während dieses Zeitraums stieg die Anzahl der Gliome bei Männern um jährlich 0,5 Prozent, bei Frauen um 0,2 Prozent. Bei Menigiomen nahmen die Erkrankungen bei Männern um 0,8 Prozent zu und bei Frauen um 3,8 Prozent.
Zeitrahmen für Erkrankung könnte länger sein
Diese radikale Veränderung bei Frauen ist laut den Wissenschaftlern auf die Altersgruppe zwischen 60 und 79 Jahren zurückzuführen. Deltour berichtete, dass das Fehlen eines erkennbaren Anstiegs bis zum Jahr 2003 nahelegt, dass der Zeitrahmen für die Entstehung einer Krebserkrankung durch die Nutzung von Handys länger als zehn Jahre sein könnte. Möglich sei auch, dass die Tumore aufgrund ihrer geringen Größe nicht entdeckt wurden. Die aktuellen Ergebnisse weiten jene von Studien aus, die die Entwicklung bis 1998 untersuchten. (Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, Fachpublikation, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Dauerndes Essen verringert Bewegungslust
18.1.2010 von zaro.
Molekularer Schalter als Auslöser für Inaktivität entschlüsselt
Zürich - Wenn der Körper zu oft Nahrung erhält, sinkt die Bewegungslust. Auslöser dafür ist ein molekularer Schalter, der durch Insulin gesteuert wird. Das berichtet ein Forscherteam der ETH Zürich http://www.ethz.ch in einer neuen Studie im Fachmagazin Nature. Der Ratschlag, wie ein Kaiser zu frühstücken, wie ein König Mittag zu essen und wie ein Bettler zu nachtmahlen, hat sich als richtig erwiesen”, so Studienautor Markus Stoffel vom Institut für Molekulare Systembiologie im pressetext-Interview.
“Es war bekannt, dass der Nüchternzustand sehr wichtig ist”, so Stoffel. Denn dabei werde in der Leber Fett verbrannt. Was bisher allerdings nicht bekannt ist, war die Schlüsselrolle des zentralen molekularen Schalthebels für den Transkriptionsfaktor Foxa2. Transkriptionsfaktoren sind Proteine, die dafür sorgen, dass andere Gene aktiviert und in Proteine übersetzt werden. Foxa2 komme nicht nur in der Leber vor, sondern steuert auch die Hirnregion Hypothalamus.
Hunger schafft Bewegungslust
“Das Steuerelement für Foxa2 ist Insulin. Vor dem Essen fehlt Insulin und Foxa2 ist aktiv, nach dem Essen ist Foxa2 inaktiv”, erklärt Stoffel. “Ein typisches Verhalten ist etwa die Bewegungsaktivität eines Raubtieres vor der Fütterung und die Faulheit nach der Nahrungsaufnahme”, so der Experte. Eine weitere sehr interessante Entdeckung hat das Forscherteam auch bei fettleibigen Mäusen gemacht. Bei ihnen war Foxa2 immer ausgeschaltet, egal ob die Tiere hungrig oder satt waren.
“Diese Bewegungsarmut kann man auch bei fettleibigen Menschen feststellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie sich doppelt so wenig bewegen wie Normalgewichtige”, erklärt der Wissenschaftler. Das zeige sich auch bei kleinen Bewegungsabläufen über den Tag.
Bewegungsarmut von fettleibigen Mäusen bewiesen
“Um den Beweis anzutreten, haben wir Mäuse gezüchtet, in deren Gehirn Foxa2 stets aktiv war, egal ob sie gerade gefressen haben oder nüchtern waren”, so Stoffel. “Faszinierend war daran, dass sich diese Mäuse fünfmal mehr bewegt hatten, deutlich weniger Fettgewebe und mehr Muskelmasse gebildet hatten.” Zucker- und Fettstoffwechsel waren bei ihnen auf Hochtouren und die Blutwerte zeigten deutlich bessere Werte.
“Mit der Studie wird klar, dass der Körper Fastenperioden braucht, um gesund zu bleiben”, meint der Forscher. Von der häufig propagierten Idee, zahlreiche kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen, hält der Wissenschaftler nichts. Es sei zudem klug, für ein ideales Körpergewicht zu sorgen. “Da bei jeder Mahlzeit auch Insulin ausgeschüttet wird, das Foxa2 unterdrückt, verringert sich zusehends die Motivation zur körperlichen Aktivität und die Verbrennung von Zucker und Fett.” (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Pressebericht, Sonstiges, PR, Gesundheitstipps, Medizin, Natur-Bio, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »