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Archive für 26.1.2010

Tiroler Presseagentur ZAROnews, erfolgreiche Presse, PR und Öffentlichkeitsarbeit

Kufsteiner Presseoffice revolutioniert das Medium Presse und Public Relation nicht nur in Tirol und Österreich sondern auch in der Schweiz und in Deutschland

Kufstein/Tirol – Sie treffen den Nagel auf den Kopf und das mit jedem Wort! Das die Journalisten rund um den Medienmacher „Robert Zach“ etwas frecher Themen aus Wirtschaft und Politik aufbereiten, liegt wohl an der sprichwörtlichen Frechheit mit der wilde, junge, freie Journalisten an die Zukunft des Mediums Presse herangehen. Die Print-Medienwelt mit ihren Journalen, Magazinen und Tageszeitungen jammert sich ins Grab und ZAROnews www.zaronews.com feiert einen Erfolg nach dem anderen, was macht den hier den Unterschied. Erst mal ist eine Zeitung nur ein Werbeplattform, ein Trägerelement bei dem aktuelle Themen mit PR und Werbung umrahmt werden, das ist meist richtig teuer und bringt nicht viel außer einem relativen Entsorgungswert beim Altpapier. Das heißt alles was da steht ist für die Mülltonne, wenn ein Unternehmen einigen Tausender für einen schönen Bericht ausgegeben hat, dann wird der noch ausgeschnitten und eingerahmt, das war es dann. Da hängen dann in Büros der leitenden Angestellten diverse Presse- und PR-Meldungen an den Wänden und bringen nichts mehr, außer dass sie effektiv Staub fangen.

Diese Ära geht dem Ende zu, es wird zwar nach wie vor noch diverse bunte Blätter geben, aber deren Anzahl und Vielfalt wird sich massiv reduzieren, das ist dem Internet zu verdanken. Lieber auf Platz eins bei Google als im Müll, besser auf den ersten Seiten der Top-Suchmaschinen als beim Altpapier. Mit über 50 kooperierenden Partnern ist die Kufsteiner Presseagentur gut vertreten im Alpenraum, der Schweiz und Deutschland, in D.A.CH sind wir eine Macht, konkretisiert das dann auch Robert Zach, der als Redakteur und Autor seit Jahren publiziert und schreibt. Wer heute Geschäfte machen will, regional oder international, der braucht das Internet und damit auch die Presse im Internet. Richtige gute Online-Presse bedeutet Links und Links bedeuten Power für den Web-Auftritt. Mit unserer Public Relation (PR-Kampagnen) machen wir Marken, Markenbewusstsein und Image, wir sind dabei die bessere Werbung so Zach weiter im Interview. Ein Beispiel im Sommer 2009 startete das Pharma-Unternehmen „Theresienoil“ mit einem Wundheilungsprodukt, als NO-Name, geben sie heute mal Theresienöl in das Suchfenster ihrer Suchmaschine ein, das haben wir in nur wenigen Monaten realisiert, so werden Marken gemacht. So wird nachhaltiger Erfolg im Internet zu einem Normalzustand. Newcomer sind uns herzlich willkommen denn wer kümmert sich schon um neue Unternehmen, die haben doch noch nichts, die will keiner, sind sie doch meistens noch keine Umsatzgrößen. Wir schreiben diese Newcomer auf Pole-Position, dann kommt Umsatz, dann Gewinn und wir haben einen Kunden in die Ewigkeit, denn so günstig so viel Erfolg dafür gibt es ZAROnews. Und die Top-Unternehmen werden es auch lernen, sie werden erkennen dass mit den Budgets für die Öffentlichkeitsarbeit bei den schönen, glitzernden Namen der Pressemedien keine Schlacht mehr gewonnen wird und diese Budgets an anderer Stelle Umsatzlawinen auslösen können. Wenn Budgets für PR richtig eingesetzt werden dann machen die echt fette Wellen, das geht dann in Richtung Tsunami, da wird Erfolg realisiert. Und das Beste daran diesen Erfolg kann der Kunde online verfolgen. Lesen kann man ZAROnews natürlich täglich unter www.zaronews.de und wenn Sie wissen wollen wer vorne dabei ist dann googlen sie mal: Halton, DP1, Tyromed, Esthron und viele andere, wenn Ihre Website heute das wert sein soll was sie gestern kostete dann sollten Sie in der ersten Startreihe der Top-Suchmaschinen stehen.

ZAROnews-Antony Zettl
Hechtsee 7
A – 6330 Kufstein/Tirol
Email: za@zaronews.com
Home: http://www.zaronews.com

Halton Foodservice Küchenlüftungsdecken, Abzugshauben mit der wegweisenden innovativen Clean Technologie

Küchenlüftungsdecken stellen in ihrer Gesamtheit die technisch vollkommenste Lösung zur Be- und Entlüftung von gewerblichen Küchen dar, die Clean Technologie von Halton ist dabei ein technologisches Highlight.

Reit im Winkl – Einen Gast kulinarisch glücklich zu machen fällt vielen renommierten Köchen leicht, aber einen Koch in seiner Küche glücklich zu machen ist eine Herausforderung. Kochen ist eine hohe Kunst, täglich werden wir in den Medien mit dem sinnlichen Erlebnis erstklassiger Kochkunst konfrontiert, der gute Koch, die gute Köchin sind gefragt wie nie zuvor. Spitzenköche haben hohe Ansprüche, vor allem wenn es um den gesunden Arbeitsplatz - Küche geht. Küchenpersonal und Gastronomieverbände fordern optimale Arbeitsplätze mit besten Bedingungen für das arbeitende Personal, nur gesunde Köche, kochen mit Elan und Esprit und gesunde Luft ist dabei ein Schlüsselfaktor.

Halton-Küchenlüftungsdecken stellen in ihrer Gesamtheit mit den Aktiv- und Passivbereichen die technisch optimalste Lösung zur Be- und Entlüftung dar. Eines der marktführenden und innovativen Unternehmen ist der in Finnland beheimatet Küchenluftspezialist Halton, http://www.halton.de die mit Halton Foodservice seit Jahren für perfekte Luft in Großküchen und gastronomischen Frontcookingbereichen sorgen. Es geht um die optimale Luft die den Arbeitsplatz Küche ausmacht und kreative Kochleistungen durch gesunde Umgebung erst möglich macht. In einer professionellen Küchenlüftungsdeckenlösung sind auch Komponenten intergeriert, die keine lüftungstechnische Funktion haben. Daher erfordert die Planung einer solchen komplexen Lösung bereits im Vorfeld eine effektive Kooperation aller am Projekt Beteiligten. Architekt, technisch Planung und Ingenieursleistung gehen hier eine synergetische Partnerschaft ein, dessen Ziel es ist das optimale Raumklima für eine funktionierende Gastroküche zu realisieren. Küchenlüftungsdecken bieten gegenüber Lüftungshauben verbesserte Arbeitsbedingungen für das Küchenpersonal, da alle Kriterien, die das Arbeitsklima und die Luftqualität in der Gewerbeküche optimieren berücksichtigt werden. Die Architektur und das Design der Halton Clean-Decken, die Wahl der Materialien und der integrierten Beleuchtungskomponenten bilden die wichtigsten Kriterien für eine gelungene Gesamtlösung einer Küchenlüftungsdecke. Die Designs der Halton-Clean-Decken sind hier künstlerische Raritäten, die durch Einzigartigkeit und technische Perfektion glänzen. Die Kundennamen sind entsprechend, die Namen und Marken für die Halton optimale Gesundheitsküchen in Kantinen, Eventbereichen und Restaurants realisierte lesen sich wie das „Who-is-Who“ der internationalen Großindustrie.

Was zählt ist die Qualität und das Know-How, die patentierten Verfahren und Technologien und selbstverständlich die hochqualifizierten Mitarbeiter die ein optimale Clean-Decke ab der ersten Skizze am Zeichenbrett bis hin zum montierten, superlativen Designstück begleiten. Lüftungskompetenz gepaart mit kompetenter technischer Planung und erstklassigen Designs und einem „Made in Germany“ machen es dem Frischluftanbieter leicht mit hervorragenden Innovationen zu glänzen. Wenn man sich nur einmal das Dunstabzugshaube die Halton-DP1 www.halton-dp1.de einen superleisen Wirbelsturm entfacht der jede Kochstelle in Sekunden von Küchendämpfen befreit dann wird einem schnell klar, was die Halton-Gruppe technisch drauf hat. In den kommenden Jahren wird sich das Unternehmen bestimmt nicht zurücklehnen, denn die Halton-Spezialisten für optimale Luft und gesundes Küchenklima, haben eine Menge interessanter Ideen um Kochen, Essen und Trinken noch schöner zu gestalten, im Sinne des Gastes und im Sinne aller fleißigen Küchenzauberer.

http://www.ZAROnews.com
Robert Zach
presse@zaronews.com
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol

Die Restaurant und Gastronomie-Szene aus Innsbruck, kommt auf den Geschmack von Bisonfleisch und verwöhnt seine Gäste mit tollen Aktionen

Aber auch andere Steak-Kreationen treffen in ausgewählten Restaurants in Innsbruck auf helle Begeisterung und erfreuen die Gaumen der Gäste

Innsbruck/Tirol – Tiroler Köche und Restaurantbesitzer kommen auf den Geschmack von Bisonfleisch aus der weiten Prärie von Manitoba, eine der östlichsten Prärieprovinzen Kanadas. Der Bison war für die Indianer ein heiliges Tier und galt für die Prärie-Indianer als Ursprung allen Lebens. Seit Millionen von Jahren lebten die großen Bisonherden frei in den Prärien. Bisonfleisch ist aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht betrachtet, das gesündeste und nährstoffreichste Fleisch, das man kennt. Kein anderes Fleisch enthält so viele wichtige, gesunde Nährstoffe, und das in derart hoher Konzentration. Seine extrem hohen Anteile an guten, leicht aufspaltbaren, Eiweißen, Vitaminen, insbesondere Thiamin (Vitamin B1-Variante), Eisen, Zink und vor allem Selen machen es gesundheitlich sehr wertvoll. Diese Stoffe, vor allem Selen, besetzen die Körperzellen dort, wo sich normalerweise Fette und Giftstoffe ansetzen, und blockieren die Zellen somit für diese. In den U.S.A. wird es bereits in Therapien erfolgreich eingesetzt. Der Genuss dieses ursprünglichen Biofleisches wird jetzt auch für die verwöhnten Gaumen der Gourmets in Tirol und Österreich möglich.

Zum Thema Bisonfleisch und Steakgenuss finden vom 30.01 – 28.02.2010 kulinarische Aktionswochen in gleich drei Restaurants in Innsbruck und Söll statt:

Masianco Innsbruck - http://www.villamasianco.at

Das Masianco in der Museumsstraße besticht durch architektonische Vielfalt und durch die Liebe zum Detail. Das Motto “Speisen Sie um die Welt!” findet auch im räumlichen Ambiente seinen Niederschlag: Ob im asiatisch oder orientalisch geprägten, oder im toskanisch inspirierten Bereich des Restaurants. Im Café, im vorderen Bereich des Masianco, haben Sie einen perfekten Überblick über das Geschehen auf der belebten Museumsstraße. An der Bar im Eingangsbereich wird ein Gläschen am Feierabend genauso gern getrunken, wie der schnelle Kaffee zwischen den Arbeitszeiten. So wie die Architektur des Lokals findet auch auf der Speisekarte ein Streifzug durch die internationale Küche statt. Ausgehend vom beliebten mediterranen Teil geht es über Arabien, Asien, Australien bis nach Mittel und Südamerika. Ergänzt wird diese Küche jedes Jahr wieder durch verschiedene saisonale und regionale Angebote auf der Tageskarte. Rund um den Februar bieten wir deshalb die amerikanischen Wochen mit herzhaft saftigem Bisonfleisch.

FloJos Innsbruck - http://www.flojos.at

Kurz und bündig, schnell und gut, einfach und unkompliziert… lautet das Motto des Erlebnisrestaurants FloJos in der Innsbrucker Altstadt. In der heutigen Zeit ist es wichtig, die Dinge einfach zu halten und aus weniger mehr zu machen. So ist auch der Kommunikationspunkt, die Karte des FloJos aufgebaut. Jung und Alt, Frau und Mann, Familie oder Business, alle werden in diesem einzigartigen Restaurant angesprochen. Als Steak House hat es sich in der Zwischenzeit einen Namen gemacht und auch dort wollen wir die Köstlichkeiten der amerikanischen Küche anbieten. Das ganze Jahr über findet man dort die grandiosen American Steaks und als Highlight im Februar gibt es auch dort Bisonfleisch. …7 Tage - mittags und abends - wann immer Sie wollen…

Auf da Mühle Söll - http://www.aufdamuehle.at

Auf da Mühle finden Sie ein vielfältiges kulinarisches Angebot vor. Die schnelle und frische Zubereitung unserer Speisen ist unsere Stärke. Unsere australischen Outback Steaks sind einzigartig im Biss, ihrer Zartheit und in ihrem Geschmack. Die Pizzen werden vor Ihnen zubereitet und gebacken. Ebenfalls können Sie sich Ihre Pizza selbst zusammenstellen, kaum eine Kreation ist für unseren erfahrenen Pizzakoch zu gewagt. Auch im Restaurant Auf da Mühle sind im Februar Bisonwochen angesagt.

ZAROnews-Antony Zettl
Hechtsee 7
A – 6330 Kufstein/Tirol
Email: za@zaronews.com
Home: http://www.zaronews.com

Großzügigkeit für gutherzige Menschen normal

Mandelkern reagiert bei prosozialen Personen automatisch

Tokio - Vor Weihnachten oder Ostern in eine großzügige Stimmung zu kommen, fällt Menschen nicht immer leicht. Anders als bisher angenommen, scheinen großzügige Menschen jedoch nicht einfach nur das Bedürfnis zu unterdrücken, den anderen über den Tisch ziehen zu wollen. Masahiko Haruno von der Tamagawa University hat jetzt nachgewiesen, dass Großzügigkeit oder das Bedürfnis nach Fairness automatisch sind und auf der Aktivierung eines Gehirnbereichs beruhen, der Intuition und Emotion kontrolliert. Details der Untersuchung wurden in Nature Neuroscience http://www.nature.com/neuro veröffentlicht.

“Automatische” Aversion” gegen Ungerechtigkeit

Neuropsychologen definieren “prosoziale” Menschen als jene, die es vorziehen zu teilen und zwar gerecht. Individualisten definieren sie als jene, die vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Eine Theorie geht davon aus, dass der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen darin besteht, dass prosoziale Menschen ihre selbstsüchtigen Tendenzen mit Hilfe ihres präfrontalen Kortex aktiv unterdrücken. Haruno fragte sich jedoch, ob manche Menschen nicht eine “automatische” Aversion” gegen Ungerechtigkeit haben. Er scannte gemeinsam mit Christopher Frith vom University College London http://www.ucl.ac.uk die Gehirne von 25 prosozialen Menschen und 14 Individualisten. Die Festlegung in diese Gruppen wurde zuvor mit Hilfe eines Standard-Verhaltenstests vorgenommen.

Die Scans wurden durchgeführt, während die Teilnehmer ihre Vorliebe für eine Reihe von Geldverteilungen zwischen ihnen selbst und hypothetischen anderen festlegten. Wie erwartet, bevorzugte die prosoziale Gruppe eine gerechte Aufteilung und die Individualisten eine, bei der sie das meiste Geld bekamen. Weniger vorhersehbar war, dass die einzige Gehirnregion, deren Aktivität sich bei den beiden Gruppen unterschied, der Mandelkern war. Bei prosozialen Menschen erhöhte sich die Aktivität deutlich, wenn sie mit unfairen Geldverteilungen konfrontiert wurden. Je mehr ihnen die Verteilung widerstrebte, desto größer war laut Frith auch die Aktivität.

Der Mandelkern neigt laut dem Wissenschaftler dazu, automatisch zu reagieren, ohne einen Gedanken oder sogar auch ohne Bewusstsein. In Kombination mit der Tatsache, dass es keine unterschiedliche Aktivität im präfrontalen Kortex gab, liegt nahe, dass die Unterdrückungstheorie nicht ausgereift zu sein scheint. Um ihre Annahmen zu überprüfen, wiederholten die Wissenschaftler den Test. Die Teilnehmer wurden ersucht, eine Gedächtnisaufgabe in der gleichen Zeit zu lösen. Es zeigte sich, dass die Gehirne der prosozialen Menschen noch immer auf unfaire Verteilungen reagierten, selbst dann, wenn die Gehirnbereiche, die für abwägende Vorgänge zuständig sind, mit anderen Aufgaben beschäftigt waren. Damit liegt nahe, dass sie keine eigennützigen Bedürfnisse unterdrückten.

Interaktionen während der Kindheit

Carolyn Declerck, eine Neuroökonomin der Universiteit Antwerpen http://www.ua.ac.be, erklärte laut NewScientist, dass diese Ergebnisse mit ihren eigenen noch nicht veröffentlichten übereinstimmen. Prosoziale Menschen scheinen tatsächlich von einem automatischen Moralgefühl angetrieben zu sein. Alle bisherigen Tests und Scans hätten ergeben, dass diese Menschen wirklich instinktiv kooperieren. Haruno will in einem nächsten Schritt erforschen, wie es zu diesem Unterschied der Aktivität des Mandelkerns kommt. Teilweise sei er vermutlich genetisch, teilweise aber auch durch die Umwelt eines Menschen beeinflusst. Dabei spielten vor allem die Interaktionen während der Kindheit eine Rolle. Es sei denkbar, dass diese Aktivität gefördert werden könnte. Damit sollte eines Tages eine prosozialere Gesellschaft möglich werden. (Ende

Biopestiziden steht große Zukunft bevor

Konsumenteninteresse sorgt für Boom an Chemie-Alternativen

Frankfurt/Main - Biologische Alternativen zu chemisch-synthetischen Pestiziden erfreuen sich in Westeuropa und Nordamerika an zunehmender Nachfrage. Zu diesem Schluss kommt die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan http://www.chemicals.frost.com in einer Studie. Berechnungen ergaben, dass in beiden Regionen gemeinsam der Umsatz an Biopestiziden bis 2015 von derzeit 590 auf 1.020 Mio. Dollar steigen wird. Berücksichtigt wurden dabei die Sektoren mikrobielle Biopestizide, Nutzinsekten und biochemische Pestizide.

Supermärkte als Motoren

Der wichtigste Grund für diese Entwicklung dürfte Konsumentennachfrage sein. “Weltweit verlangen Supermärkte immer mehr Chemikalien-freie Produkte oder biologisch erzeugtes Obst und Gemüse. Wichtige Impulse gehen dabei von großen US-Ketten wie Wal-Mart und Tesco aus, doch auch die großen deutschen Händler haben sich diesem Trend angeschlossen. Das erhöht die Nachfrage nach Biopestiziden deutlich”, so Frost & Sullivan-Analyst Yeshwanth Kumar Desikamani im Interview. Unterstützend hätten sich auch Maßnahmen von Regierungen zur Reduktion von Chemikalien im Ackerbau oder von Rückstandshöchstmengen ausgewirkt.

Derzeit könne man die Biopestizid-Erzeugung noch als Nischensegment innerhalb des landwirtschaftlichen Ernteschutzes bezeichnen, so Desikamani. “Die meisten Firmen spezialisieren sich auf ausgewählte Geschäftsbereiche innerhalb der Biopestizide, deshalb fallen Vergleiche über die Marktführerschaft schwer.” In Sachen Pheromone hätte die Firma Suterra die Nase vorne, Koppert bei Nutzinsekten und Valent Bioscience bei mikrobiellen Biopestiziden, biochemischen Pestiziden und Pflanzenwachstums-Regulierern.

Potenzial würde durch Weiterentwicklung steigen

Biopestizide haben mehrere Vorteile gegenüber ihrer chemisch-synthetischen Konkurrenz. Sie sind weniger toxisch, erlauben selektiven Einsatz, lassen sich mit integriertem Pflanzenschutz vereinbaren und können dadurch auch im Öko-Landbau verwendet werden. Desikamani betont jedoch, dass sie bisher noch nicht als eigenständige Lösung zur Behandlung von Pflanzenkrankheiten oder als Mittel zur Schädlingsbekämpfung ansehen dürfe. “Nutzinsekten kann man zwar gegen Schädlinge einsetzen, doch gelingt es ihnen noch nicht, Pilze, Bakterien oder Viren zu bekämpfen.”

Zur Aufholung dieses Rückstandes empfehlen die Experten, ein Produkt zu entwickeln, das auf Basis von Nutzinsekten und eines Biofungizids Nützlinge und andere lebende Organismen nicht gefährdet. Das könnte eine “Integrierte Schädlingsbekämpfung” auf biologischer Basis ermöglichen, bei der Experten Insektenschädlinge und Pflanzenkrankheiten vom Zeitpunkt der Aussaat bis zur Ernte ständig per Fallen und Köder überwachen und bei Befallszunahme entsprechend mit mehr Biopestiziden reagieren. “Würde diese Integrierte Schädlingsbekämpfung durchgesetzt, könnte der Sektor noch viel mehr boomen”, so der indische Analyst. (Ende)

Abwrackprämie ist das Wort des Jahres 2009

Interview mit GfdS-Geschäftsführerin Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus http://www.tolingo.de wurde erstmals das Wort des Jahres zeitgleich in 12 Sprachen übersetzt - die interessanten Ergebnisse sind dieser Pressemitteilung als pdf beigefügt http://img.pte.at/files/binary/4815.pdf).

Die Wahl wird seit 1971 von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) durchgeführt. Die GfdS ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.

Zu den in der Öffentlichkeit bekanntesten Aktionen zählen neben der Wahl “Wörter des Jahres” auch die Übersicht “Die beliebtesten Vornamen” und alle zwei Jahre die Verleihung des “Medienpreises für Sprachkultur”.

Weniger bekannt sind die eigentlichen Arbeitsschwerpunkte der GfdS: Ein Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag und ein Redaktionsstab Rechtssprache beim Bundesministerium der Justiz prüfen als interne Beratungsstellen Gesetzentwürfe, Verordnungen usw. auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit. Darüber hinaus beantworten Sprachberaterinnen und Sprachberater Fragen von Privatpersonen, Firmen, Behörden und Institutionen zur Rechtschreibung und Grammatik, zu Stil und Ausdruck, prüfen Texte und erarbeiten Gutachten. Wichtige Bereiche sind die Beratung bei Problemen der Vornamengebung sowie bei der Deutung und Herkunft von Familiennamen (weitere Infos und Kontaktdaten, Kosten der Services siehe http://www.gfds.de).

Langjährige Geschäftsführerin der GfdS ist Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus.

Frau Prof. Eichhoff-Cyrus, welche Wörter sind Ihre Lieblingswörter der vergangenen Jahre? Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetz, Gammelfleisch, Elchtest, Generation @ oder andere Wörter?
Andere Wörter, z. B. das Wort des Jahres 1971 “aufmüpfig” oder auch “die neuen Bundesländer”. Dieses Jahreswort von 1990 besteht ja eigentlich aus drei Wörtern, war 1990 neu, und diese Bezeichnung hat sich im Sprachgebrauch durchgesetzt. Auch das Wort des Jahres 1996 finde ich interessant: “Sparpaket”. An Beispielen wie “Sparpaket” und “Spargesetz” sieht man, dass das Wort “sparen” in verschiedenen Bedeutungen verwendet werden kann, einmal im Sinne von ansparen, also zurücklegen, und einmal im Sinne von einsparen, also nicht ausgeben. In den Spardiskussionen des Jahres 1996 spielte nur die zweite Bedeutung eine Rolle.

Welcher Personenkreis wählt die Wörter des Jahres aus? Wie ist der Ablauf der Wahl?
Der Hauptvorstand der Gesellschaft für deutsche Sprache und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale. Ausgewählt werden Wörter, die jahrestypisch sind, die neu sind oder neu verwendet werden und auch für eine große Gruppe der Bürgerinnen und Bürger relevant sind, also häufig vorkommen. Allerdings ist eine Zählstatistik nicht die Grundlage. Wir beobachten das ganze Jahr über den öffentlichen Sprachgebrauch anhand der Medien.

Insbesondere die älteren Bundesbürger meinen, dass die deutsche Sprache immer mehr “verkomme”. Wie schätzen Sie die Entwicklung der deutschen Sprache in den letzten Jahrzehnten ein?
Die deutsche Sprache unterliegt einem Sprachwandel, wie alle anderen Sprachen auch. Dass die Sprache “verkommt” oder ein sogenannter Sprachverfall beklagt werden müsse, das sehe ich nicht. Die Sprache verändert sich und das ist eine ganz normale Erscheinung.

Prof. Dr. Rudolf Hoberg, der Vorsitzende der GfdS, vertritt die Meinung, dass wir mit der heutigen Sprache ein Instrumentarium besitzen, “das reicher und differenzierter ist als je zuvor und um das uns frühere Generationen zweifellos beneiden würden”. Teilen Sie seine Meinung und wenn ja, warum?
Ja, wir haben heute z. B. einen wesentlich größeren Wortschatz.

Wer legt in Deutschland eigentlich fest, ob ein neues Wort zum “offiziellen Wort” der deutschen Sprache wird? Früher stand dafür der Eintrag im Duden. Wie ist das heute geregelt?
Dafür sorgt in erster Linie die Sprachgemeinschaft selbst. In den Wörterbüchern werden neue Wörter dann aufgenommen. Das wird auch weiterhin in der Dudenredaktion und anderen Wörterbuchredaktionen gemacht.

Beklagt wird seit Jahren ein “Sprachpansch” durch Anglizismen. Ist das ein unaufhaltsamer Trend. Ist die deutsche Sprache noch zu retten?
Die deutsche Sprache muss nicht gerettet werden. Sie hat immer Fremdwörter aufgenommen, früher aus dem Lateinischen, dann aus dem Französischen und jetzt vorwiegend aus der englischen Sprache. Anglizismen gibt es im Übrigen nicht nur in der deutschen Sprache. Da nun mal Englisch heute “Lingua franca”, also weltweite Verkehrssprache ist, beeinflusst es alle Sprachen.

Ist die deutsche Sprache weltweit auf dem Rückzug oder auf dem Vormarsch?
Deutsch bewegt sich nach den Befunden mehrerer Untersuchungen hinsichtlich der Anzahl der Muttersprachsprecher zwischen Rang 6 und Rang 11 der Sprachen der Erde. Chinesisch, Englisch, Hindi, Spanisch und Russisch liegen nach allen Zählungen vor Deutsch.

Jede Sprache lebt von ihrem Wandel. Welche Wörter der deutschen Sprache hätten es verdient, wieder häufiger verwendet zu werden?
Wörter, die nicht mehr gebraucht werden oder nicht mehr akzeptiert werden, gelten als “veraltet” und verschwinden aus einer Sprache. Ein Beispiel ist das Wort “Fräulein”. Heute wird nicht mehr akzeptiert, dass eine Frau sich erst über einen Mann identifizieren muss, bevor sie mit “Frau” angeredet wird. Bei manchen Wörtern mag man bedauern, dass sie als veraltet gelten, ein Beispiel aus meiner Sicht ist das Wort “Antlitz”.

Was sind für Sie die schönsten Wörter der deutschen Sprache?
Darüber hat das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat, in dem die Gesellschaft für deutsche Sprache Mitglied ist, nach einem internationalen Wettbewerb ein Buch veröffentlicht. Die ersten drei Plätze bei der Auswahl der schönsten deutschen Wörter belegen “Habseligkeiten”, “Geborgenheit” und “lieben”.

Die Wörter des Jahres 2009 sind 1. Abwrackprämie; 2. kriegsähnliche Zustände; 3. Schweinegrippe; 4. Bad Bank; 5. Weltklimagipfel; 6. Deutschland ist Europameisterin; 7. Twittern; 8. Studium Bolognese; 9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz; 10. Haste mal ´ne Milliarde?

Abwrackprämie - das Wort des Jahres 2009 - wurde von der Hamburger Firma tolingo in 12 Sprachen übersetzt, darunter ins Englische, Finnische, Russische und Arabische. Die Übersetzungen sind dieser Pressemitteilung als PDF beigefügt. Ebenso die Übersetzung des drittplazierten Wortes Schweinegrippe.

In einem weiteren PDF-Anhang zu dieser Meldung findet man Übersetzungen früherer Wörter des Jahres; diese können jederzeit auch über http://www.pressetext.de abgerufen werden. Dazu im Suchfeld auf der pressetext-Startseite einfach “Wort des Jahres” eingeben.

Passend zur Jahreszeit hat tolingo auch einige Weihnachts- und Neujahrsbegriffe übersetzen lassen, siehe dazu im Anhang das PDF Nummer 4 und/oder Infos auf http://www.pressetext.de.

Mehr Infos und Kontakt:
Zentrale der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)
Spiegelgasse 13
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-99955-0
Fax: 0611-99955-30
E-Mail: sekr@gfds.de
Internet: http://www.gfds.de

2.000 Jahre altes Grabtuch in Jerusalem gefunden

Erster Leprafall der Geschichte entdeckt

London - Ein Archäologenteam hat in einem Grab in Jerusalem Fragmente eines Grabtuchs aus der Zeit von Jesus Christus gefunden. Nach Angaben der Wissenschaftler sei dies der erste bekannte Fund eines solchen Objekts. Der vor 2.000 Jahren Verstorbene ist zudem der erste dokumentierte Fall von Lepra, schreiben die Forscher im Wissenschaftsmagazin PLoS ONE.

Das Team von der Hebrew University http://www.huji.ac.il und von verschiedenen kanadischen und US-amerikanischen Forschungseinrichtungen hat erklärt, dass das nun gefundene Grabtuch sich vom Turiner Grabtuch sehr stark unterscheide. Das Turiner Tuch wird von vielen Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus von Nazaret nach der Kreuzigung begraben wurde. Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass es sich um eine Fälschung aus dem Mittelalter handelt. Das nun gefundene Tuch ist deutlich einfacher gewoben als das Turiner Grabtuch, sagen die Forscher.

Fundort nahe der Jerusalemer Altstadt

Das Grabmal, das in einer Höhle untergebracht war, liegt im Hinnom Tal und ist Teil eines Friedhofs, der Akeldama oder “Feld des Blutes” genannt wurde. In unmittelbarer Nähe soll Judas nach dem Verrat an Jesus Selbstmord verübt haben. Das nun entdeckte Grab liegt in der Nähe der letzten Ruhestätte des Hohepriesters Annas, dem Schwiegervater des Hohepriesters Caiaphas, der Jesus an die Römer verraten hat.

Der Körper des Mannes, der in Fragmente eines Tuches gehüllt war, war entweder ein Hohepriester oder ein Aristokrat. Das Grab soll direkt auf den jüdischen Tempel ausgerichtet gewesen sein, berichtet Studienautor Shimon Gibson. Die Datierung mit der Radiokarbon-Methode ergab, dass der Mann zwischen 1 und 50 nach Christus begraben wurde und entgegen der damaligen Methode kein zweites Begräbnis bekam.

Mann litt an Tuberkulose und Lepra

Zu dieser Zeit war es üblich, ein Jahr nach dem Begräbnis die Knochen aus dem Leichnam zu entfernen und in einem Ossarium beizulegen. In diesem Fall war das Grabmal allerdings komplett mit Mörtel versiegelt. Mark Spiegelman glaubt, dass das damit zu tun hat, dass der Mann an Lepra litt und an Tuberkulose verstarb, da die Forscher DNA von beiden Erregern finden konnten.

Da der Tote in feines Tuch gehüllt war und sauberes Haar hatte, gehen die Forscher davon aus, dass es sich um eine hochgestellte Persönlichkeit der Jerusalemer Society handelte. Das legt auch nahe, dass im ersten nachchristlichen Jahrhundert Tuberkulose und Lepra soziale Barrieren überschritten haben und auch höhere Gesellschaftsschichten davon betroffen waren.

Turiner Grabtuch aus anderer Zeit

Die nun gefundenen Fragmente des Grabtuchs waren einfach gewoben und unterscheiden sich gravierend von der Machart des Turiner Grabtuchs. Das lege nahe, dass das Turiner Grabtuch nicht aus der Zeit von Jesus stammt. Bei den Ausgrabungen konnten die Archäologen auch ein Büschel von Haaren des Verstorbenen finden, das rituell vor der Beisetzung abgeschnitten wurde. (Ende)

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