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Archive für 26.4.2010
Brustvergrößerung mit Stammzellen aus Eigenfett
26.4.2010 von zaro.
Wien - Wiener Ordination Clinic DDr. Heinrich® führend bei der Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen
Während in USA und Europa medizinische Zentren gerade einmal erste Gehversuche mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett machen, verfügt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Neue Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, über breite Erfahrungen mit dieser revolutionären Behandlungsmethode. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® bietet er bereits seit Anfang 2007 die Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen erfolgreich einem breiten Publikum an.
“Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß Stammzell-angereichertes Eigenfett eine schonende und dauerhafte Brustvergrößerung ermöglicht, die Silikon und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar macht”, so DDr. Heinrich, der mit seinem Team weiter daran forscht, die Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen zu verfeinern. Dabei baut er auf Untersuchungen aus Japan auf, welche auch die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses und die Sicherheit des Eingriffs belegen.
Bei der Brustvergrößerung ohne Silikon wird der Patientin zuerst Fett schonend mit patentierten Mikrokanülen abgesaugt. Das Fett wird mit Stammzellen angereichert, die durch eine Kombination modernster Verfahren, wie etwa Celution®, isoliert werden. Dann wird das Stammzell-angereicherte Eigenfett in die Brust injiziert. Aus den implantierten Stammzellen entwickeln sich lebende Fettzellen, die sich in das Brustgewebe eingliedern. Die Ergebnisse überzeugen durch Natürlichkeit: Die vergrößerten Brüste sehen in jeder Lage und auch in Bewegung “echt” aus. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie. Die Patientin ist danach voll mobil und wird nach Hause entlassen.
Das therapeutische Potential körpereigener Stammzellen aus Eigenfett ist umfangreich: Neben der Brustvergrößerung werden bei DDr. Heinrich körpereigene Stammzellen auch zur Formung anderer Körperregionen wie dem Po, zur Hautverjüngung, für das Facelift ohne Skalpell sowie zur Dellenkorrektur nach anderswo durchgeführten mißlungenen Fettabsaugungen eingesetzt. Die Behandlung und Regeneration von inneren Organen ist ein Einsatzgebiet der näheren Zukunft.
Weitere Informationen: http://www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.
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Überlebenskampf am Riff dokumentiert
26.4.2010 von zaro.
Forscher liefern wesentliche biogeochemische Erkenntnisse aus Korallenriffen
München - Marine Organismen am Korallenriff führen einen wahren Kampf ums Überleben. Ein Forscherteam der LMU München konnte beispielsweise zuckerproduzierende Algen beobachten, die dadurch den Konkurrenzkampf mit Hilfe von Mikroorganismen gewinnen wollen. Der von den Algen hergestellte Zucker wird von den Mikroorganismen verwertet, die wiederum Sauerstoff benötigen. Die Korallen, die ebenfalls auf den Sauerstoff angewiesen sind, leiden darunter und können sogar ersticken.
Das Forscherteam um Christian Wild und seiner Arbeitsgruppe CORE (Coral Reef Ecology) http://www.palmuc.de/core vom GeoBio-Center und der Fakultät für Geowissenschaften der LMU hat bei mehrwöchigen Forschungsreisen ins Rote Meer viele wesentliche biogeochemische Erkenntnisse aus Korallenriffen geliefert. “Es gab große diesbezügliche Wissenslücken, weil bisher kaum Forschung in diese Richtung betrieben wurde”, so der Geobiologe im pressetext-Interview. “Dabei gehören die Korallenriffe des Roten Meeres zum weltweit häufigsten Rifftyp, dem Saumriff. Die Erkenntnisse, die wir gewonnen und jetzt in mehreren aktuellen Publikationen veröffentlicht haben, lassen sich daher auf viele andere Riffe übertragen.”
Unbekannter Stoffkreislauf nachgewiesen
“Im Roten Meer konnten wir einen unbekannten Stoffkreislauf nachweisen, der Mangelelemente wie Stickstoff, Phosphor und Eisen im sehr nährstoffarmen Ökoraum hält”, so Wild. “Wir konnten auch zeigen, dass die in Korallenriffen weit verbreitete Mangrovenqualle Cassiopea vergleichsweise große Mengen an Zucker und Schleimen abgibt, die einer Reihe von anderen Rifforganismen als Nahrung dienen und so einen bisher nicht beschriebenen Energiefluss vom Meeresboden in die Wassersäule über Korallenriffen bewirken.”
“Unsere Ergebnisse lassen sich auf viele andere Riffe übertragen”, so Wild. “Denn Saumriffe kommen nicht nur im Roten Meer, sondern auch im Indischen Ozean, in Südostasien und in der Karibik vor.” Für ihre Untersuchungen nutzten die Forscher sogenannte in-situ-Logger. Dabei handelt es sich um wasserdichte Sensoren, die mit einem Chip ausgestattet sind und in kurzen Zeitabständen bestimmte Parameter im Meerwasser messen. Zudem können sie diese Information auch speichern.
Ansatz auf Ökosystemebene
“Solche biogeochemische Studien, die sich vor allem auf der Ökosystemebene und nicht so sehr auf der Ebene des Organismus abspielen, sind selten, aber umso wichtiger, um das Funktionieren von Korallenriffen zu verstehen”, meint Wild. Ein Großteil der bisherigen Studie befasste sich in erster Linie mit Untersuchungen auf der Ebene nur einer Organismengruppe.
“Wir konnten beispielsweise zeigen, dass die Abgabe von organischem Material, vor allem Schleime, durch Korallen im Roten Meer dazu beiträgt, dass wichtige Nährelemente wie Stickstoff und Phosphor über kurzgeschlossene Stoffkreisläufe im sehr nährstoffarmen Ökosystem gehalten und sehr schnell recycelt werden”, so Wild. Insofern komme den Korallen tatsächlich eine besondere Rolle als sogenannte Ökosystem-Ingenieure zu, denn sie bauen die Riffstruktur auf und steuern einige ganz zentrale Prozesse.
“Menschliche Einflüsse wie der globale Klimawandel, aber auch lokale Stressfaktoren - wie Überfischung und Überdüngung - führen also letztendlich über eine Schädigung der Korallen zu einer Störung des gesamten Riffökosystems”, so der Forscher. Massentourismus und Landwirtschaft sorgen für erhöhten Nährstoffeintrag in viele küstennahe Korallenriffe. Das beeinträchtige nicht nur das Wachstum, sondern auch den Stoffwechsel der Riffalgen und führte zu einem Übergang von korallendominierten zu algendominierten Riffen, der inzwischen von vielen anderen Korallenriffen gemeldet wird. (Ende)
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