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Archive für Mai 2010
Busencreme, Münchener Arzt verspricht Unglaubliches
31.5.2010 von zaro.
Das verspricht der Anbieter: “Four Weeks Professional Forming führt zu einer sichtbaren Brustvergrößerung um bis zu 5 cm nach sechswöchiger Behandlung.”
München: Das ist es wirklich: eine Creme mit - wie aus der Deklaration ersichtlich - üblichen Feuchtigkeitscreme-Zutaten Eine Luftpumpe gegen Falten? Wundermittel? Auf dem Schönheitsmarkt finden sich allerhand skurrile Angebote. und einem Haupt-”Wirkstoff”: einem Extrakt aus dem Harz der indischen Myrrhe, auch Guggul genannt.
Und? Nach dem Eincremen ein interessanter psychologischer Effekt: Selbst wenn man nicht dran glaubt, denkt man überproportional häufig an den eigenen Busen und wartet auf irgendeine Wirkung. Allerdings in diesem Fall vergeblich. Dr. Helge Jens, plastischer Chirurg und Leiter der Domhof- Klinik für Ästhetische Chirurgie in Aachen, meint: “Indische Myrrhe ist durchaus wirksam: Oral eingenommen ist sie schon lange als Cholesterinsenker bekannt. Von außen aufgerieben lässt sie allerdings mit ziemlicher Sicherheit nichts schwellen - außer dem Portemonnaie des Verkäufers.”
Fazit: als Feuchtigkeitspflege für das Dekolleté sicherlich in Ordnung, ansonsten genauso effektiv wie Brustvergrößerung durch Selbsthypnose (für Interessierte: Ja, auch hierzu gibt es Anleitungen im Internet und in Buchform).
Quelle: Brigitte (Magazin) Link: http://www.brigitte.de/beauty/pflege/beauty-tipps-wundermittel-1004926/2.html#a0
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Lokales Handeln löst globale Probleme
31.5.2010 von zaro.
Soziologen bestimmen Voraussetzung für Kooperation
Zürich - Viele Krisen des Planeten – wie Überfischung, Klimawandel oder die Finanzkrise – gehen im Kern auf ausbeuterisches Verhalten zurück. Egoisten sind kurzfristig im Vorteil, können dadurch jedoch das System zerstören. Was es braucht, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, zeigt ein internationales Team von Soziologen unter der Leitung der ETH Zürich http://www.soms.ethz.ch in der Zeitschrift “PLoS Computational Biology”. “Kooperation kann sich dort durchsetzen, wo Menschen mit ihrem Umfeld interagieren”, erklärt Forschungsleiter Dirk Helbing im Interview.
Vielfach ist das Zusammenleben auf dem Planeten auf Kooperation angewiesen. “Das ist bei der Nutzung von Infrastruktur, beim Umgang mit Gemeingütern wie Wasser bis hin zur Kultur und Sprache der Fall. Würde jeder die Sprache anders verwenden, könnten wir nicht kommunizieren”, erklärt Helbing. Allzu oft werden diese Systeme überstrapaziert. “Das trifft etwa beim Schwarzfahren, beim Versicherungs- und Steuerbetrug, bei nicht nachhaltiger Naturnutzung und selbst bei ungerechter Arbeitsteilung in einer Wohngemeinschaft zu.”
Zufällige anonyme Begegnungen zerstören das System
Um die Grundlagen der Kooperation zu modellieren, nahmen die Forscher die Existenz von vier Verhaltenstypen an. Da gibt es die “Kooperativen”, die brav ihren Beitrag leisten und die “Moralisten”, die zusätzlich jene, die sich unkooperativ verhalten – “Defekteure” genannt – bestrafen. Die vierte Art von Mitspielern sind die “Immoralisten”, die andere für Regelverstöße bestrafen, sich aber selbst egoistisch benehmen. Da erfolgreiches Verhalten stets kopiert wird, setzen sich bei rein zufälliger Wahl der Interaktionspartner die Sozialschmarotzer durch und zerstören das System, zeigte die Simulierung am Computer.
Überrascht wurden die Forscher allerdings, als sie ein Detail der Simulation veränderten. “Interagieren die Individuen mit ihren Nachbarn, bilden sich Verhaltensmuster-Gruppen, ganz nach dem Motto ‚Gleich und Gleich gesellt sich gerne’. Während zuvor Kooperative und Moralisten konkurrierten und letztere aufgrund des höheren Bestrafungsaufwands zurückgedrängt wurden, drängen sie nun getrennt voneinander die Defekteure zurück.” Schlussendlich siegt laut Helbing kooperatives Verhalten: Moralisten nehmen überhand, und Bestrafungen werden überflüssig. Soweit die Theorie.
Globalisierung auf Kosten der Nachbarschaft
In der Praxis gibt es solche Kooperation etwa in Freundesgruppen, die häufig ebenfalls gemeinsame Moralvorstellungen besitzen. “Auch in Web-Communites, Sportvereinen oder Firmen ist das der Fall, solange eben die Größe nicht überschritten wird, bei der sich alle Mitglieder untereinander kennen”, so Helbing. Denn während in kleinen Dörfern oft noch strikte Normen herrschen, gilt in Großstädten das Laissez-faire-Prinzip. “Vielleicht ist es auch eine der Ursachen der Finanzkrise, dass die Welt ein globales Dorf geworden ist, wo Interaktionen anonym und die Nachbarschaftsbeziehungen unwesentlich wurden. Das förderte den Zusammenbruch der Kooperation”, so der Züricher Soziologe.
Unter diesen Annahmen sieht Helbing die Ergebnisse als “kräftigen Warnschuss” für eine naive Globalisierung. “Man würde nicht vermuten, dass die enge Vernetzung der Akteure zum Zusammenbruch sozialer oder ökonomischer Systeme führen kann. Die Simulation zeigt dies jedoch deutlich – und bestätigt sich oft genug in der Realität.” Neue Mechanismen der Kooperation müssten somit gefunden werden, um dem veränderten Charakter unserer sozial- und Geschäftsbeziehungen gerecht zu werden.
Reputation statt Überwachung
Große Hoffnung legt der Züricher Forscher in die Belohnung von Kooperation auf der Basis von Reputation. “Die gegenseitige öffentliche Bewertung hilft bei der Wahl der Interaktions- oder Geschäftspartner und kann das System stabilisieren. Dieser Mechanismus könnte sogar die unabdingbare Lösung der heutigen Probleme sein.” Deutliche Zeichen dafür sei die boomende Profilbewertung im Internet, die sich derzeit etwa bei Onlineshops oder sozialen Netzwerken durchsetzt. “Die Alternative ist die stärkere Überwachung, in die Staaten heute immer mehr investieren. Doch niemand fühlt sich in einer Überwachungs- und Bestrafungsgesellschaft wohl.”
Abstract des Originalartikels unter http://www.ploscompbiol.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pcbi.1000758 (Ende)
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Brustkrebs: Fünf genetische Hinweise entdeckt
28.5.2010 von zaro.
Insgesamt 18 genetische Variationen bisher identifiziert
Cambridge - Fünf genetische Hinweise darauf, warum bei manchen Frauen Brustkrebs in der Familie auftritt, haben Wissenschaftler der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk identifiziert. Damit steigt die Anzahl der verbreiteten genetischen Variationen, die mit einem gering erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang stehen auf insgesamt 18. Die in Nature Genetics http://www.nature.com/ng veröffentlichte Studie spricht sich für eine gezielte Untersuchung und Behandlung von Frauen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko aus.
Es wird angenommen, dass eine von 20 Brustkrebserkrankungen auf vererbte Fehler bei bekannten Genen zurückzuführen ist. In Großbritannien ist Brustkrebs die am meisten verbreitete Krebsform. Jedes Jahr wird er bei mehr als 45.000 Frauen diagnostiziert. Der genaue Grund für die Erkrankung ist bis heute nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass Vererbung, Umwelt und Lebensstil eine Rolle spielen können.
4.000 Patientinnen untersucht
Für das bisher größte Projekt dieser Art untersuchten die Wissenschaftler den gesamten genetischen Code von rund 4.000 britischen Patientinnen, in deren Familien es bereits Brustkrebserkrankungen gegeben hatte. In einem nächsten Schritt wurde die DNA von weiteren 24.000 Frauen mit und ohne Brustkrebs untersucht.
Das Team um Douglas Easton fand fünf Bereiche im menschlichen Genom, die in Zusammenhang mit Brustkrebs stehen. Weitere 13 derartige Bereiche wurden bereits in der Vergangenheit identifiziert. Bekannte Risikofaktoren sind auch die Gene BRCA1 und BRCA2.
Easton erklärte gegenüber der BBC, dass sich die Wissenschaftler sicher seien, dass diese genetischen Variationen mit dem Krebsrisiko in Zusammenhang stehen. Das seien zwar noch nicht alle, sie trügen aber dazu bei, dass eines Tages das Risiko über ein genetisches Profil ermittelt werden könne. Das Wissen über die Entstehung der Krankheit und damit auch ihre Biologie vertiefe sich durch diese Forschungsergebnisse.
Betroffene Frauen werden bereits früh auf Anzeichen von Tumoren hin untersucht. Gibt es eine nahe Verwandte mit Brustkrebs werden auch genetische Tests durchgeführt. Tests für diese 18 genetischen Veränderungen, die mit Brustkrebs in Verbindung gebracht werden, werden derzeit nicht gemacht. Sie werden für rund acht Prozent der vererbten Brustkrebserkrankungen verantwortlich gemacht. (Ende)
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Omega-Fettsäuren - Studien kritisch bewerten
28.5.2010 von zaro.
Nur ausgewählte Studien seriös
Wien/St.Pölten - Anlässlich eines Medien-Seminars erläuterte der Vorsitzende der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Prim Univ. Prof. Dr Karl Zwiauer, die spezielle Studien-Situation im Zusammenhang mit der Gabe von Omega-Fettsäuren. Der Großteil der Studien verdient diese Bezeichnung eigentlich gar nicht, da sie den strengen internationalen GCP-Standards nicht im Entferntesten entsprechen. Dadurch sind sie rein spekulativ und ihre Aussagen haben nur geringen bis keinen Wert. Die einzige Ausnahme derzeit ist die Indikation Aufmerksamkeitsstörung.
Welchen wissenschaftlichen Hintergrund gab es, bei Aufmerksamkeitsstörungen langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LC- PUFA) zu geben: Erste Hinweise kamen durch die Tatsache, dass Kinder mit ADHS - abgesehen vom Konzentrationsmangel - Symptome zeigten, die man vom Mangel an essentiellen Fettsäuren kannte wie etwa erhöhten Durst oder schlechte Haut. Also gab man versuchsweise LC-PUFA und das führte über zahlreiche Studien mit Präparaten unterschiedlichster Zusammensetzungen zu jenen Studien, die man aufgrund ihrer gewissenhaften Ausrichtung nach den GCP-Kriterien (randomisiert, doppelt blind, Placebo kontrolliert) heute guten Gewissens zitieren kann.
Zwei mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Linolsäure und die Alpha-Linolensäure sind für den Menschen essenziell, das heißt, dass sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen. PUFA sind in verschiedenen Ölen enthalten, vor allem in Fischöl. PUFA aus Fischöl müssen zusammen mit Antioxidantien wie zum Beispiel Vitamin E eingenommen werden, damit sie stabil bleiben und ihre Wirkung entfalten können. Die Wahrscheinlichkeit einer ungenügenden Versorgung mit PUFA ist am größten bei Menschen, deren Bedarf erhöht ist, zum Beispiel bei Infektionen, chronischen Krankheiten oder in Wachstumsphasen.
Der Hintergrund
60% des Trockengewichtes des Gehirns ist Fett. Die höchsten Konzentrationen von DHA (Docosahexaensäure, 22:6 ω-3) finden sich in Retina, Gehirn und Nervensystem. DHA ist unbedingt notwendig für die Nervenzellmyelinisierung und damit für die Reizweiterleitung.
PUFA insgesamt sind wesentliche Bausteine für die ZNS Entwicklung (Gehirn), Sehentwicklung, als Komponenten in neuronalen Membranen, durch ihre Effekte auf Neurotransmitter, für die Prävention der neuronalen Apoptose (Zelluntergang) sowie durch ihren Einfluss auf das Neuritenwachstum
Im Ideal-Fall sorgt eine Balance zwischen Omega -3 und Omega -6-PUFA für das ideale Funktionieren der davon beeinflussten Systeme (zB. Nervensystem, Immunsystem, Haut u.a.)
Was aber kann diese Balance stören?
* Genetische Stoffwechseldefizite
* Geschlechtsspezifische Unterschiede (Frauen begünstigt)
* Mangel an Magnesium und Zink
* Kompetitive Enzymsysteme - Zufuhr “falscher” Fette (zB. Transfette) vermindert Synthese
* Der lange, wenig effiziente Syntheseweg
Mangelzustände und Imbalancen von PUFA in Entwicklungsphasen haben weitreichende Konsequenzen. Stärkste Konsequenzen: pränatal/postnatal, aber in allen anderen Altersklassen ist ein Mangel an ω-3 Fettsäuren assoziiert mit Verhaltensauffälligkeiten und ADHS
Insgesamt ist eine abnehmende Zufuhr von ω-3 PUFA in der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahrzehnten festzustellen.
In den 1980er Jahren wurde der Mangel an essentiellen Fettsäuren bei Kindern mit Entwicklungsstörungen (Dyslexie, Dyspraxie, Autismus, Angststörungen, auffälligem Sozialverhalten, Tic-Störungen, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen) in Verbindung gebracht.
Es wurden niedrige ω-3 PUFA-Werte sowie ω-6/ω-3 Imbalancen festgestellt und dies war gleichsam der Auftakt zu zahlreichen klinischen Studien
Diese Beobachtungsstudien erbrachten folgende Erkenntnisse:
* ADHS Mangel an ω-3 Fettsäuren (ALA, DHA) und ω-6 Fettsäuren (AA)
* Plasmaspiegel: FS-Versorgung der letzten 24 Stunden
* Phospholipide an Erythrozyten: FS-Versorgung der letzten Monate, korrelieren mit den FS Konzentrationen im Gehirn
1995 wurden bei ADHS-Kindern Zeichen eines PUFA-Mangels identifiziert wie Durst, häufiges Urinieren, trockene Haut, verstärkte Schuppenbildung, trockenes Haar u.a.). Anhand der Erythrozyten wurden an ADHS-Kindern verminderter AA- und DHA-Konzentrationen festgestellt.
1996 brachte eine erste Studie ADHS mit einem Mangel an ω-3 PUFA in Zusammenhang.
ABER - Diese Studien waren allesamt NICHT KAUSAL beweisend!
Warum?
* Studiendesign nur geeignet Hypothesen zu generieren
* Zahlreiche Einflussfaktoren und komplexe chemische Interaktionen
* Umwelteinflüsse
* Möglichkeit genetischer Variationen
Frühe Studien mit isolierter DHA-Supplementierung - also NUR Omega-3 oder NUR Omega-6 zeigten nur minimale positive klinische Effekte oder auch keine Veränderungen.
Wesentlich wurde daher die Kombination von ω-3 plus ω-6-Fettsäuren (Fischöl + Nachtkerzenöl)
Das sind die aktuellen Kombinationsstudien, die den kausalen Zusammenhang und damit den Wert der hoch dosierten interventionellen Gabe beweisen konnten
ω-3 Fettsäuren: EPA, DHA (Fischöl)
ω-6 Fettsäuren: LA, GLA, AA (Nachtkerzenöl)
* Richardson AJ et al. Oxford-Durham Studie - Pediatrics. 2005
* Portwood M. Nutrition and Health. 2006
* “Sure Start-Studie” (Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahren)
* Open label studie (Jugendliche von 12 - 15 Jahren)
* Sinn N et al. Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics. 2007
* Sinn N. et al. Prostaglandins Leukotrienes Essent. Fatty Acids 2008
* Johnson M et al. Journal of Attention Disorders. 2009
Zusammenfassung des aktuellen Studienstandes:
* LC-PUFA spielen eine zentrale Rolle für das Funktionieren des Nervensystems
* Beobachtungsstudien zeigen einen Mangel/Imbalance von ω-3/ω-6 Fettsäuren bei Kindern mit neurokognitiven Störungen - ADHS, Dyslexie, Dyspraxie, Autismus etc.
* Kontrollierte, randomisierte doppel-blinde Studien zeigen signifikante klinische Verbesserungen durch die Supplementierung mit LC-PUFA (Ende)
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Neue Hoffnung auf Impfstoff gegen HIV
28.5.2010 von zaro.
Gen HLA B57 ermöglicht stärkere Killer-T-Zellen
Cambridge - US-amerikanische Wissenschaftler sind laut eigenen Angaben dem Verständnis einen Schritt näher gekommen, warum manche Menschen über einen natürlichen Schutz gegen HIV verfügen. Die Teams des Massachusetts Institute of Technology MIT http://web.mit.edu und der Harvard University http://www.harvard.edu gehen davon aus, dass jene wenigen Menschen bei denen Aids sehr langsam entsteht, über weiße Blutkörperchen verfügen, die das Virus besser bekämpfen können.
Die in Nature http://www.nature.com veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten einen Beitrag zu den internationalen Anstregungen zur Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegen Aids leisten. Die Wissenschaftler Arup Chakraborty (MIT) und Bruce Walker (Harvard University) gehen allerdings auch davon aus, dass ein derartiger Impfstoff erst in wenigstens zehn Jahren zu erwarten ist.
Gen steuert Erkrankungsverlauf
Die aktuellen Forschungsergebnisse beziehen sich auf die so genannten Elite- Controller, jene kleine Gruppe von Menschen, die bei einer Infektion nur sehr langsam oder gar nicht an Aids erkranken. In den späten neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde entdeckt, dass diese Menschen - rund einer von 200 Infizierten - mit HLA B57 über ein spezifisches Gen verfügen.
Jetzt wurde herausgefunden, dass dieses Gen dem Körper ermöglicht, stärkere Killer-T-Zellen zu bilden. Dieser Typ weißer Blutkörperchen bekämpft Infektionen. Damit scheint es möglich zu sein, das Virus unter Kontrolle zu halten. Diese Menschen sind allerdings auch anfälliger für Autoimmunerkrankungen.
Impfstoff hemmt Aids-Ausbruch
Die aktuelle Studie basiert auf einem Computer-Modell das zeigt, wie Immunzellen sich im Thymus entwickeln. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihre Forschungsergebnisse einen Einfluss auf die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes haben können. Denkbar sind Impfstoffe, die die gleiche Reaktion wie HIV bei Menschen mit einer natürlichen Immunität auslösen.
Bruce Walker erklärte gegenüber der BBC, dass es von entscheidender Bedeutung sei zu verstehen, wie manche Menschen das Virus selbst kontrollieren können. Die aktuelle Studie bringe die Forschung diesem Verständnis einen Schritt näher. Arup Chakraborty ergänzte, es handle sich um ein weiteres Stück des Puzzles.
Jason Warriner vom Terrence Higgins Trust berichtete, dass HIV die in Großbritannien am stärksten zunehmende schwere Erkrankung bleibe. 83.000 Menschen seien betroffen, daher sei es von entscheidender Bedeutung, dass man sich weiterhin mit Kondomen schütze. (Ende)
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Ob bei einer Verbrennung, Verletzung, zur Wundheilung oder bei Sofortmaßnahmen, Theresienöl ist das Wunderöl unserer Zeit
27.5.2010 von zaro.
Es ist ein uraltes Rezept, welches in der Familie von Theresia Reitsamer von Generation zu Generation weitergeben wird: das Theresienöl. Denn seit kurzer Zeit ist dieses “Wundermittel” nun für all jene erhältlich, die Hilfe benötigen.
Dieses Rezept, welches Theresia Reitsamer hütet und deren Firmensitz sich nunmehr in Kufstein befindet, dient der Herstellung eines Öls, das unter anderem bei schwersten Verbrennungen zur Anwendung kommt. Das Öl lindert dabei Schmerzen, fördert die optimale Wundheilung und verhindert nahezu gänzlich die Narbenbildung.
“Als ich von einem Fall hörte, bei dem es zu extremen Verbrennungen gekommen war, dachte ich mir, dass ich dafür eigentlich etwas hätte”, erinnert sich Reitsamer. Mittlerweile wird das Theresienöl www.theresienoil-tirol.at in einigen Kliniken und bei Ärzten als Arzneimittel verwendet. Denn Untersuchungen haben bewiesen, dass das Öl tatsächlich beste Wirkung bei Verletzungen vieler Art zeigt und die Wundheilung verkürzt. Die genauen Bestandteile will Theresia Reitsamer natürlich auch weiterhin für sich behalten, beziehungsweise hat sie mittlerweile einen Pharmapartner, mit welchem sie zusammen das Theresienöl herstellt. Denn alleine, so wie sie es bisher getan hat, ist es nun aufgrund der starken Nachfrage nicht mehr möglich. Da das Rezept nun sicher verwahrt ist, fühlt sich die “Hüterin” der Rezeptur auch sicherer. Denn sobald bekannt wurde, dass es da ein Mittel gibt, welches ohne Chemie hergestellt werden kann, waren manche heiß darauf. Theresia Reitsamer ist es aber wichtig, dass das Rezept nicht in den Schubladen verschwindet, sondern dort seine Verwendung findet, wo es dringend gebraucht wird. Wie das Rezept in die Hände der Familie gelangt ist, darüber können eigentlich nur Vermutungen angestellt werden. Tatsache ist, dass jeweils eine Tochter des Hauses die Herstellung erlernen durfte. Allerdings empfand man das irgendwie als Selbstverständlichkeit. Niemand außer Theresia Reitsamer machte sich besondere Gedanken darüber, man hatte halt ein Mittel, das man für sich selbst, Bekannte sowie Hilfesuchende einsetzte, wo immer es nötig war. Und das waren vor allem große und kleine Wunden, die dank des Theresienöls herrlich verheilten und das, vor allem fast unmittelbar nach dem Auftragen, den Schmerz nahm. Es stand zu keiner Zeit der Ruhm oder finanzielle Erfolg im Vordergrund, sondern immer der Dienst am Nächsten. Theresia Reitsamer, sie war Religionslehrerin und ist Zivilrechts-Mediatorin und geschäftsführende Gesellschafterin der Theresienoil GmbH, ist nun diejenige, die das Theresienöl einer breiten Masse zugänglich macht.
Segnung des Öls
Der heutige Rektor des päpstlichen Priesterkollegs Santa Maria dell’ Anima, Franz Xaver Brandmayr, war der Wegbegleiter der damaligen Religionslehrerin Theresia Reitsamer. Er wurde 2007 durch Papst Benedikt XVI. als Nachfolger von Johann Hörist zum Rektor des päpstlichen Priesterkollegs berufen. Im Jahre 2009 segnete Brandmayr zu Ostern das Theresienöl und alle die durch dieses Öl Linderung erfahren dürfen. Diverse medizinische Studien bestätigen die einzigartigen Heilungserfolge bei unterschiedlichen Verletzungen der Haut, der Muskeln und vor allem bei Verbrennungen. Das Theresienöl wird auf pflanzlicher Basis hergestellt. Die Grundprodukte dafür werden in eigenen Plantagen angebaut. “In verschiedenen Regionen Europas - denn sollte es einmal zu einem Ernteausfall in einer Region kommen, steht anderswo noch das Produkt bereit”, erklärt Reitsamer.
Die Theresienoil GmbH ist ein Unternehmen das in Kooperation mit Apotheken und einem Pharmaunternehmen das Wundheilmittel Theresienöl herstellt und vertreibt. Das Theresienöl ist zur Behandlung von Verbrennungen, Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, für Sofortmaßnahmen und Erstbehandlungen geeignet.
Brigitte Eberharter - Freie Journalistin
Quellenbergstrasse 22
6322 Kirchbichl/Tirol
Email: brigitte.eberharter@snw.at
Home: http://www.be-medien.com/
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Konflikt um Wasser wird eskalieren
26.5.2010 von zaro.
Studie am Mekong: Auch wasserreiche Flüsse davon betroffen
Aalto - Bevölkerungswachstum, Urbanisation, zunehmende Umweltverschmutzung, Bodenverlust und Klimaänderungen stehen alle mit dem Thema Weltwasser und Wasserversorgung in Verbindung. Finnische Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit der Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung. Sie haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass nicht nur das “Abgraben” von Wasser ein potenzieller Konfliktherd ist, sondern auch die Errichtung unzähliger Dämme und Staumauern.
“Mehr als zehn Jahre haben wir den Mekong-Fluss in Südostasien untersucht”, so Marko Keskinen von der Water and Development Research Group der Aalto University http://www.water.tkk.fi/ gegenüber uns. Der mehr als 5.000 Kilometer lange Strom gehört zu den größten Flusssystemen. “Es gibt Pläne, dass im gesamten Flusssystem bis zu 100 Wasserkraftwerke errichtet werden sollen. Das hätte einen massiven Einfluss auf die dort lebende Bevölkerung - vor allem auf jene, die vom Fischfang abhängig ist”, so Keskinen
Wasserkonflikte vorprogrammiert
“Vom Ausbau der Wasserkraft profitieren vor allem China und Laos. Benachteiligt sind allerdings jene Millionen Menschen in Laos, Kambodscha und Vietnam, die vom Fischfang leben, denn dieser massive Ausbau verändert die gesamte Ökologie des Flusses”, erklärt der Forscher. Die Auswirkungen auf die Fischerei, deren gesamter wirtschaftlicher Wert jährlich etwa drei Mrd. Dollar beträgt, werden definitiv negativ sein.
Auch wenn die 100 Kraftwerke derzeit nur als Pläne existieren, würde die Errichtung von 30 oder 40 Kraftwerken bereits nachteilige Auswirkungen auf die Lebensgrundlage vieler Menschen haben. “Am härtesten davon betroffen wäre Kambodscha.” Dass die Kraftwerke definitiv auch einen Nutzen haben sei unbestritten. Dieser liege hochgerechnet etwa in der gleichen Größenordnung wie die Fischerei. “Doch sind die Nutznießer nicht auch diejenigen, die den Schaden erleiden.”
Komplexe politische Problemstellung
“Die Frage nach den Wasserressourcen sorgt bereits jetzt für Unmut und heftige politische Debatten - einerseits zwischen den Ländern, andererseits aber auch innerhalb verschiedener Bevölkerungsgruppen in den einzelnen Staaten”, so Keskinen. “Der Fluss, der nun für viele Menschen eine Nahrungsgrundlage darstellt, wird in Zukunft Nutzen für andere bringen.”
“Derzeit sind die Fischer, eine arme Bevölkerungsschicht, im klaren Nachteil. Ihre Interessen sind unterrepräsentiert”, meint der Experte. Als Lösungsvariante sieht der Forscher ein verbessertes Ressourcenmanagement vor. Management-Programme am Papier halten der Realität im täglichen Leben am Mekong-River jedoch kaum Stand.
“Viele integrierte Zugänge negieren die breiteren philosophischen und konzeptuellen Dimensionen. Da Wassermanagement eine ganze Reihe von interagierenden Parteien betrifft, muss auch auf politische und persönliche Prozesse geachtet werden”, so Keskinen. Aus diesem Grund sei es notwendig, darauf zu achten, wie verschiedene Gruppen miteinander und intern kooperieren und interagieren. (Ende)
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Deutsches Steuerrecht nicht mehr administrierbar
26.5.2010 von zaro.
Präsident des Bundesfinanzhofs fordert Nachbesserung durch den Gesetzgeber
Berlin - Das deutsche Steuerrecht steht auf dem diesjährigen Deutschen Steuerberater Kongress, der bis heute, Dienstag, in Berlin stattfindet, hart in der Kritik. Wolfgang Spindler, Präsident des Bundesfinanzhofs, erklärte dort: “Selbst die Landesfinanzminister halten das geltende Steuerrecht für nicht mehr administrierbar”. Zuviel Einzelurteile würden zu Unübersichtlichkeit führen. “Das Steuerrecht muss durchforstet und entrümpelt werden”, fordert Spindler. Es sei überdeutlich, dass der Gesetzgeber aus den Augen verloren hat, das Recht praktikabel zu halten.
Steuerrecht ist wachstumshemmend
Auch der Präsident der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) http://www.bstbk.de, Horst Vinken, kritisierte das deutsche Steuerrecht als “komplexitätsverliebt, bürokratieaufblähend, klientelgetrieben und damit wachstumshemmend”. Der Steuerpflichtige sei überfordert und die gefühlte Steuergerechtigkeit leide. “Das erklärt auch, dass es die Literatur zum Thema Steuertricks regelmäßig auf die Bestsellerlisten schafft. Weil der Steuerbürger das Gefühl hat, dass er zu viele Steuern zahlt, während sein Nachbar noch einen Steuertrick mehr beherrscht.”
Schäuble verspricht Vereinfachungen
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble versicherte daraufhin, dass er sich für die im Koalitionsvertrag versprochene Vereinfachung der Steuergesetzgebung einsetzen werde. “Als ich zum ersten Mal im Ministerium mit dem Jahressteuergesetz konfrontiert war, wäre ich fast ohnmächtig geworden”, gestand er den rund 1.300 anwesenden Steuerberatern.
Angesprochen auf das Thema Steuererleichterungen machte Schäuble klar, dass es nur einen begrenzten Spielraum für Entlastungen der Steuerzahler gäbe. “Die Spitzenbelastung ist zudem derzeit um 10 Prozentpunkte niedriger als Ende der 90er-Jahre”, erinnerte Schäuble.
Ebenfalls in der Kritik des BStBK stand die mögliche Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige. “Die Selbstanzeige hat sich uneingeschränkt bewährt. Ohne sie könnte der Staat bisher verheimlichte Steuerquellen schwerlich entdecken. Sie ebnet dem auf Abwege geratenen Bürger den Weg in die Steuerehrlichkeit und bringt dem Fiskus ganz einfach und auf rechtsstaatlichem Weg Geld”, warb Vinken. (Ende)
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Globale Umwelt-Ziele werden 2010 nicht erreicht
26.5.2010 von zaro.
Biodiversitätsverlust weiter fortschreitend - alle Ökosysteme betroffen
London (pte/03.05.2010/11:00) - Ehrgeizig waren die von den Regierungen 2002 beschlossenen Umweltziele. Demnach sollte der Artenverlust sowie der Schwund der Ökosysteme bis 2010 - als ein Millenniumsziel - weltweit gestoppt werden. Das World Conservation Monitoring Centre des UNO-Umweltprogramms UNEP http://www.unep-wcmc.org hat nun mitgeteilt, dass das Ziel nicht erreicht wird.
“Unsere Analysen haben gezeigt, dass Regierungen ihre Vorhaben, die sie 2002 beschlossen haben, nicht eingehalten haben”, so UNEP-WCMC-Forschungsleiter Stuart Butchart. “Der Verlust der Artenvielfalt geht immer noch gleich schnell vor sich wie zuvor. Der Druck auf Tiere, Pflanzen, Habitate und Ökosysteme hat nicht nachgelassen”, erklärt der Experte. “Seit 1970 haben wir die Welttierpopulation um 30 Prozent, die Fläche der Mangroven und Seegraswiesen um 20 Prozent und die Fläche der Korallenriffe um 40 Prozent reduziert”, so Joseph Alamo, wissenschaftliche Leiter der UNEP. “Diese Verluste sind ein deutliches Zeichen eines Nicht-Nachhaltigen Handelns.
Kritik an leeren Versprechen
Die Studie kombiniert mehr als 30 Indikatoren dafür, wie Spezies und Ökosysteme sich ändern. Betroffen davon sind Pflanzen und Tiere am Land und im Meer. Nur ein Prozent der weltweiten Meeresflächen stehen unter Schutz. Zwölf Prozent der Landfläche sind als Naturschutzgebiete oder Nationalparks ausgewiesen - werden allerdings nicht überall gleich gut gemanagt. Neben der Vernichtung von Lebensraum sorgen die Klimaänderung und die Einfuhr invasiver Arten für weitere Probleme.
Politische Bestrebungen, um den Druck auf die Ökosysteme zu verringern, stehen offensichtlich nur am Papier. “Obwohl es die Bestrebungen dafür gibt, sind die Taten inadäquat. Die Diskrepanz zwischen dem Druck auf die Umwelt und den gesetzten Antworten darauf, wird immer größer”, so Butchart.
Jeder ist zum Handeln aufgefordert
Entschuldigungen für das Nichtwissen der Situation gebe es längst keine mehr, meint Jean-Christophe Vie, Chef des Species Programme der Internationalen Naturschutzunion IUCN http://www.iucn.org. “Die Rolle der Regierungen ist von höchstem Rang, aber das Ausmaß und die Rate des Verlusts weisen daraufhin, dass jeder, von der Einzelperson bis hin zu Betrieben, etwas dagegen unternehmen muss, das Leben auf der Erde zu schützen, ehe wir eine Zerreißgrenze erreichen.”
Regierungen werden aller Wahrscheinlichkeit nach das Scheitern der Bestrebungen zum Thema machen und beim Gipfeltreffen der UNO- Konvention über die biologische Vielfalt, die im Oktober im japanischen Nagoya stattfindet, neue Ziele definieren. “Die politischen Mächte sind der Weltwirtschaftskrise frontal begegnet. Wir brauchen genau den gleichen Level an Investitionen und Zugeständnissen für die Umwelt”, so Simon Stuart, Chef der IUCN-Species Survival Commission. (Ende)
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Bewegung im Grünen fördert geistige Gesundheit
26.5.2010 von zaro.
Fünf Minuten haben die größte Wirkung
Colchester - Fünf Minuten Bewegung im Grünen, etwa in einem Park, können die geistige Gesundheit fördern. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren in der Natur das Wohlbefinden steigern. Für die aktuelle Studie haben Wissenschaftler der University of Essex http://www.essex.ac.uk die Daten von 1.250 Personen aus zehn Studien ausgewertet. Es zeigten sich deutliche Verbesserungen bei Stimmung und Selbstwertgefühl. Die in “Environmental Science and Technology” veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass vor allem junge Menschen profitieren.
Das Team um Jules Pretty analysierte eine ganze Reihe von Aktivitäten im Freien wie Wandern, Gartenarbeit, Radfahren, Fischen, Bootfahren, Reiten und Landwirtschaft. Dabei wurde auch die jeweilige Örtlichkeit berücksichtigt: Parks, Garten oder Naturlehrpfade. Die größte Wirkung war bereits in fünf Minuten zu beobachten. Bei längeren Aktivitäten blieben die positiven Auswirkungen bestehen, hatten aber ein geringeres Ausmaß.
Wasser steigert Wirkung
Bei Männern und Frauen verschiedenen Alters zeigte sich, dass die gesundheitlichen Veränderungen - physisch und psychisch - vor allem bei jungen Menschen und psychisch Kranken am größten waren. Noch positiver war die Wirkung, wenn auch Wasser in der Nähe war, zum Beispiel ein See oder ein Fluss.
Pretty erklärte, dass jene, die allgemein eher wenig aktiv, gestresst oder psychisch krank sind, wahrscheinlich am meisten profitieren würden. Arbeitgeber könnten ihre gestressten Mitarbeiter zum Beispiel ermutigen, während der Mittagspause einen kurzen Spaziergang im nahe gelegenen Park zu machen. Auch junge Straftäter könnten von derartigen Aktivitäten profitieren.
Abstract zur Studie unter http://pubs.acs.org/journal/esthag?cookieSet=1 (Ende)
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Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück
26.5.2010 von zaro.
Coach Christiane Deutsch: Glücklich-Sein ist einfach erlernbar
Wien - Glücklich sein ist erlernbar - und das ist sogar relativ einfach. “Denn das, worauf die menschliche Aufmerksamkeit gerichtet ist, wird mehr. Diesem Satz stimmen die meisten zu”, meint Coach Christiane Deutsch http://www.christianedeutsch.com im Presse-Interview. Hier liegt für die Trainerin, die Seminare zum Thema “Glücklich-Sein” leitet, auch der Schlüssel zum Glück.
Die Schriftstellerin Sidonie-Gabrielle Claudine Colette soll einmal gesagt haben, welch wundervolles Leben ihr doch vergönnt war, sie wünschte sich bloß, dass sie früher zu dieser Erkenntnis gelangt wäre. “Damit uns das nicht passiert, kann man sofort damit beginnen, sich zu fragen, was im Leben eigentlich passt und wofür man dankbar ist”, meint die Trainerin. “Denn Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Freude. Letztendlich ist es auch ein Schlüssel zu einem selbst.”
Dankbarkeit hebt eigene Grundenergie an
“Dankbarkeit hebt die eigene Grundenergie an und gibt uns daher die Möglichkeit, unsere Perspektive zu erweitern”, meint der Coach. Wenn man in diese Richtung blickt, habe das automatisch zur Folge, dass all die Talente, Beziehungen und die kleinen und großen Dinge in Leben, die uns erfreuen, einfallen. “Trainiert man dies regelmäßig, dann hebt sich automatisch die Grundschwingung und man erfährt mehr Glücksgefühl.”
Gut geeignet sei die Zeit vor dem Einschlafen, um sich an alle positiven Dinge, die während des Tages geschehen sind, zu erinnern und dafür zu danken. “Schläft man mit diesen Gedanken ein, ist die Nachtruhe entspannter und die Erholung intensiver”, so Deutsch. Ein weiterer Vorteil sei außerdem, dass man am folgenden Morgen leichter an diese Stimmung anknüpfen könne. “Ich rate dazu, auch am Morgen bereits weiter zu überlegen, wofür man dankbar sein kann.”
Glücksmuskel erfordert Training
“Wenn man diese Übung regelmäßig wiederholt, wird man das eigene Leben erfüllter wahrnehmen und bemerken, dass vieles bereits so ist, wie man es im Leben will”, meint Deutsch. Die daraus gewonnene Freude und Kraft unterstütze einen auch darin, jene Dinge, die noch nicht passen, transformieren zu können. “Es ist bewiesen, dass eine veränderte Grundstimmung auch neue Gedanken, Menschen oder Bücher bringt.”
Man könne den “Glücks-Muskel” noch mehr trainieren, wenn man Listen mit positiven Aspekten schreibt. “Das können positive Aspekte von einem selbst, vom Partner, der Familie, der Wohnung oder dem Job sein. Je mehr man es schafft, das Positive zu beleuchten, desto mehr wird das ins Leben treten, worüber man sich von Herzen freuen kann.”
Das Glück ist schon da
“Eine Technik zur Manifestation empfiehlt, bereits dankbar zu sein für das, was man erhalten möchte, so als ob es schon da wäre. In der sicheren Gewissheit, dass das Gewünschte bereits am Weg zu einem selbst ist”, meint Deutsch.
“Da jeder der Schöpfer seiner Realität ist, entspricht das Nachdenken auch dem Planen”, so der Coach. “Die heutigen Gedanken sind die Ursache für das Morgen. Will man ein glückliches Leben, so ist die Dankbarkeit ein heißer Tipp.” Deutsch hat für alle, die ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen wollen, die Internet-Plattform für Dankbarkeit http://www.dankstelle.com eingerichtet. “Diese soll eine Inspiration für alle sein, sich des Lebensglücks bewusst zu werden”, erklärt Deutsch. (Ende)
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Ob Infrarotkabine, Wärmekabine, Infrarot-Sauna oder Lichttherapie, die neue Wellness- und Gesundheitswelle liegt voll im Trend
21.5.2010 von zaro.
Infrarotwärme lindert nicht nur Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Gicht und Gelenksprobleme sondern wirkt auch entspannend auf Seele und Geist
Rutzenmoos/Oberösterreich – Infrarotstrahlung ist ein natürlicher Teil des Sonnenlichts. Wenn diese Lichtenergie auf unseren Körper trifft, entsteht Wärmeenergie oder auch Infrarotwärme. Das weiß jeder, der sich schon einmal bei -10°C auf einer Ski-Hütte gesonnt hat. Diesen Wärmeeffekt nutzen Mediziner bereits seit Jahrzehnten erfolgreich bei medizinischen Anwendungen um Beschwerden wie Rheuma, Gicht, Rückenschmerzen, Migräne, Einschränkungen des Bewegungsapparates und anderen Symptomen zu lindern. Eigens dafür entwickelte Infrarot-Wärmekabinen erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit in vielen Thermen- und Wellnesshotels.
Bodytherm, http://www.bodytherm.at ein Unternehmen das sich ganz der Prävention der Gesundheit und Lichttherapie verschrieben hat, ist Hersteller von hochwertigen Wärmekabinen. Durch jahrelange Erfahrung in diesem speziellen Marktsegment weiß Günter Schneider, Geschäftsführer von Bodytherm mit seinem Team um die vielen Vorteile von Infrarotwärme. „Die Wärme einer Infrarot-Kabine kann durch alle Hautschichten dringen, bis sie die Muskulatur erreicht und das in nur 10 Minuten“, so Schneider im Interview. „Daher schätzen nicht nur Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden wie z.B. Entzündungen diese Therapieform sondern auch zahlreiche Sportler, da es das Verletzungsrisiko vermindert“, so Schneider weiter.
Aber nicht nur die Infrarotstrahlung ist ein Thema bei Bodytherm. Auch die Lichttherapie ist für dieses Unternehmen ein entscheidender Bestandteil zur Entspannung und somit zur ganzheitlichen Gesundheit von Körper und Geist. Denn nur ein harmonisches Zusammenspiel dieser beiden Komponenten kann dauerhaft Gesundheit gewährleisten. Wie ebenfalls in der Medizin bestens bekannt ist, spielen Farben eine entscheidende Rolle bei der Beeinflussung unserer Gefühle und Emotionen, die sich wiederum auf den Gesundheitszustand des Körpers auswirken. Aus diesem Grund wird gerade in Krankenhäusern, Schulen und öffentlichen Gebäuden auf Farben wie Rot, denen man eine eher belebende und anregende Eigenschaft zuordnet, verzichtet. Je nach Frequenz hat die durch Licht übertragene Energie unterschiedliche Wirkungen, die bei verschiedensten Therapien unterstützend eingesetzt werden kann. Somit werden Wärmekabinen und Infrarot- Gesundheitskabinen für Entspannung und Wohlgefühl im Alltagstrubel sorgen. Denn nur ein gesunder Körper und ein ausgeglichener harmonischer Geist sind zu Höchstleistungen fähig.
Bodytherm ist Hersteller von Infrarotkabinen mit Lichttherapie und Massage-Sesseln aus Oberösterreich. Das Qualitätsdenken und die langjährige Erfahrung im Umgang mit Infrarotstrahlung zeichnet dieses Unternehmen aus.
ZAROnews – Antony Zettl
Hechtsee 7
6330-Kufstein/Tirol
Email: za@ZAROnews.com
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Mobil: +49-(0)151-152 493 19
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Geld macht geizig
20.5.2010 von zaro.
Studie: Spitzenverdiener sind die größeren Egoisten
Melbourne/Düsseldorf - Wer besonders viel verdient, ist weniger großzügig als Normalverdiener. Zu diesem Schluss kommt zumindest der Ökonom Nikos Nikiforakis von der Universität Melbourne http://www.unimelb.edu.au. Er überprüfte in einem Experiment, welchen Einfluss ein hohes Gehalt auf die Bereitschaft zu teilen hat. Je mehr Menschen verdienen, desto geringer ist der Anteil, den sie anderen weiterzugeben bereit sind.
Im Labor traten Versuchspersonen zunächst gegeneinander in einem Spiel an, dessen Ausgang das “Spielgehalt” für den weiteren Verlauf des Experiments bestimmte. Anschließend mussten die Teilnehmer entscheiden, ob sie einen Teil der Einkünfte einem bzw. mehreren Mitspielern abtreten wollten. Geber und Empfänger blieben dabei jeweils anonym, um durch das Ausklammern strategischer Überlegungen allein das “Geben um des Gebens willen” zu untersuchen. Den Spielern winkte am Schluss eine Belohnung in echtem Geld.
Quelle des Reichtums entscheidend
Die Ergebnisse fielen sehr deutlich aus. Bei den Probanden mit dem höchsten Einkommen war die Chance des Teilens dreimal niedriger als bei den Nächstgereihten. “Selbst wenn Taktiken ausgeblendet werden, sind jene die größten Egoisten, die am härtesten für ihr Gehalt arbeiten”, berichtet Nikiforakis. Der Studienleiter glaubt, dass die sozialen Einstellungen eines Menschen hier ein Wörtchen mitreden. Nette Menschen dürften weniger hart für Geld arbeiten, da sie eher auf die Hilfe anderer zählten, wie auch egoistische die anderen eher für egoistisch halten würden.
Ein anderes Resultat kam allerdings zustande, als man das Gehalt nach dem Zufallsprinzip verteilte. Die Unterschiede im Teilen zwischen Besser- und Schlechterverdienenden waren nun verschwunden. Es dürfte somit darauf ankommen, womit man sein Geld verdient. “Nicht alle Spitzenverdiener sind Egoisten. Menschen, denen das Geld zufällt wie etwa in einer Lotterie oder durch eine Erbschaft, dürften eher zum Teilen bereit sein als solche, die es durch andere Quellen wie etwa durch Arbeit erworben haben”, so der australische Forscher.
Selbstachtung und Gleichheitsdenken machen großzügig
“Ob höheres Einkommen geiziger macht oder Geiz das Einkommen erhöht, kann man aus den Ergebnissen nicht eindeutig schließen. Es ist wie die Henne-Ei-Frage”, erklärt Hans-Theo Normann, Doktorvater von Nikoforakis am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie DICE http://www.dice.uni-duesseldorf.de, im Interview. Relevant sei das Studienergebnis überall dort, wo es auf individuelle Hilfsbereitschaft ankomme. “Hilfsorganisationen erhalten zwar ihre Großspenden von den Großverdienern, doch es ist nicht diese Gruppe, die den höchsten Anteil ihres Einkommens spendet”, so der Experte.
Wie das “Geben um des Gebens willen” zustande kommt, kann laut Normann auf zwei Arten erklärt werden. “Es könnte sein, dass Spender sich wirklich für das Wohlergehen anderer interessieren. Sie spenden, da sie die Ungleichheit nicht mögen. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Menschen sich und andere durch Spenden überzeugen wollen, dass sie gute Menschen sind. Der Respekt der anderen und auch die Selbstachtung stünden dann im Vordergrund, nicht so sehr die Bedürftigkeit der Mitmenschen.” (Ende)
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Zu viel Hygiene führt zu Allergien
20.5.2010 von zaro.
Fehlender Kontakt mit schädlichen Bakterien hat Folgen
Montreal/Aachen - All zuviel Sauberkeit trägt dazu bei, dass Menschen krank werden. Das behauptet der Mediziner Guy Delespesse von der Universität Montreal http://www.umontreal.ca. “Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Hygiene und dem Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen”, so der Immunologe. Je steriler das Umfeld eines Kindes ist, umso höher sei auch das Risiko, dass es später an einem dieser Krankheitsbilder leide.
Viele Ursachen des Allergie-Booms
Die Zahl der Allergiker hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Betrug ihr Anteil 1980 noch zehn Prozent der Bevölkerung westlicher Industriestaaten, so sind es heute fast 30 Prozent. “Der Anstieg betrifft jedoch nicht nur die Fallzahlen, sondern auch der Schweregrad der Fälle”, betont Delespesse. So sei die Sterblichkeitsrate von dem meist allergisch bedingten Asthma, an dem heute jedes zehnte Kind leidet, allein von 1980 bis 1994 um 28 Prozent gestiegen.
Sehr viele Faktoren dürften hinter diesem deutlichen Anstieg stecken, neben der Familiengeschichte etwa auch die Luftverschmutzung, die Allgegenwart verarbeiteter Speisen, erhöhter Stress oder Verhaltensweisen wie Rauchen. Der kanadische Allergieforscher zählt jedoch auch den ausbleibenden Kontakt des Menschen mit Bakterien dazu. “In den Regionen, in denen die sanitären Bedingungen gleich geblieben sind, stiegen das Vorkommen von Allergien und entzündlichen Erkrankungen nicht an”, so Delespesse.
Risiko steigt mit Bildung
Einerseits würde die heute zunehmend sterile Umgebung dazu führen, dass das Immunsystem keine schädlichen Bakterien mehr abwehren muss und an Beschäftigungsmangel leidet. “Der Körper richtet sich dann gegen sich selbst oder nicht-schädliche Erreger, was zu Autoimmun-Erkrankungen und Allergien führt”, erklärt Delespesse. Andererseits beseitige eine übertriebene Hygiene auch nützliche Mikroorganismen, wodurch die Darmbakterienflora weit kleiner und weniger vielfältig sei.
Für diese Ansicht könnte auch die Tatsache sprechen, dass Kinder aus Familien mit höherem Status häufiger von Allergien betroffen sind. “Der höhere Bildungsstand der Eltern führt vermutlich zu einer geringeren Kinderzahl und mehr Hygiene, weshalb die Infektionshäufigkeit abnimmt. Seltenere Infektionen erhöhen jedoch das Allergierisiko”, erklärt Albrecht Bufe von der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin http://www.gpaev.de gegenüber der Presse.
Joghurt gegen Allergien
Manche Ärzte empfehlen daher Eltern, Kindern bei harmlosen Infekten Zeit der Ausheilung zu gewähren statt unkritisch Antibiotika oder Fiebersenker zu verabreichen. Delespesse rät werdenden Müttern den Konsum von Probiotika-Joghurts im letzten Schwangerschaftsdrittel. Laut Studien verringert die dadurch verbesserte Darmflora das Risiko für die Entstehung von Allergien um die Hälfte. Die Empfehlung dürfte nicht von ungefähr kommen - Delespesse ist in einem Nebenberuf Berater der kanadischen Molkereiindustrie. (Ende)
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Durchbruch - Natürliche ADHS-Behandlung bei Kindern
20.5.2010 von zaro.
Natur statt Psychopharmaka
Wien - AD(H)S nennt die Wissenschaft eine Erkrankung an der bis zu 3,5% aller Kinder leiden. Dabei kommt es zu relevanten Störungen der Aufmerksamkeit und des Konzentrationsvermögens. Damit kombiniert können Hyperaktivitätsstörungen sein, die aber nicht auftreten “müssen”.
Das Ergebnis sind Kinder, die mit ihren schulischen Leistungen zurück bleiben und damit häufig als “dumm” bezeichnet werden. “Vielfach werden diese “Looser” nicht als krank erkannt!”, bedauert Expertin Ass. Prof. Dr. B. Hackenberg vom AKH-Wien.
Bislang hatte die Medizin die Wahl zwischen Gesprächen, Psychotherapie oder Familientherapie auf der einen Seite und “harten” Psychopharmaka wie Amphetaminen auf der anderen.
Neuere Forschungen konnten nun belegen, dass bei vielen dieser Kinder im Gehirn ein Mangel an bestimmten Fettsäuren vorliegt. Diese so genannten Omega-Fettsäuren werden im Organismus so gut wie nicht produziert und müssen von außen zugeführt werden. Aber nicht nur das Fehlen, auch ein Überwiegen anderer “ungesunder” Fette wie Cholesterin und Transfette stört die sensible Fettbalance im Gehirn. Sie verdrängen die Omega-Fettsäuren aus ihren Bindungen und blockieren so deren Funktion.
Exakte wissenschaftliche Studien in Europa und Australien konnten nun beweisen, dass der Ersatz dieser Omega-Fettsäuren zu einer deutlichen Besserung der ADHS-Symptomatik führt.
Nun steht auch in Österreich ein entsprechende Präparat zur Verfügung, das für viele betroffene Kinder eine Art Durchbruch darstellt. Erste Erfahrungen an der Universitäts-Kinderklinik am AKH sind vielversprechend und bestätigen die internationalen Studien.
Die wissenschaftlichen Hintergründe, Daten und Erfahrungen werden morgen Vormittag im Presseclub Concordia auf einer Pressekonferenz vorgestellt.
Weitere Details: http://www.v-p-c.at/omega2010.html (Ende)
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