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Archive für 10.6.2010

Alkoholselbstkontrolle - Italien einmal mehr als Vorreiter

Restaurants müssen Gästen ab Juli Alkoholtester zur Verfügung stellen

Freilassing - Ab Juli 2010 sind italienische Restaurants und Gaststätten verpflichtet, ihren Gästen einen Alkoholtester zur Verfügung zu stellen.

Vor wenigen Wochen wurde in Italien ein Gesetzesentwurf verabschiedet, der besagt, dass in Zukunft jeder italienische Gastwirt über einen Alkoholtester verfügen muss. Jeder Gast muss die Möglichkeit erhalten, seinen Promillegehalt zu testen, bevor er sich ans Steuer setzt.

Mit dieser Regelung ist Italien nach dem Nichtrauchergesetz einmal mehr Vorreiter. Das Rauchverbot wird bei unseren südlichen Nachbarn übrigens sehr gut angenommen. Der Senat hat die Verpflichtung zur Alkoholmessung bereits beschlossen, derzeit fehlt noch die Zustimmung des Abgeordnetenhauses. Bis zum 1. Juli sollen die Bestimmungen jedoch in Kraft treten. Auch im Fall der Alkoholmessung ist davon auszugehen, dass es sich dabei um einen Trend handelt, der bald das restliche Europa erfasst. Es geht dabei darum, Autolenkern ihre Verantwortung bewusst zu machen. Wichtig ist dabei die Qualität der Alkoholtester.

Als führender Anbieter in diesem Bereich weist Ing. Roland Petermaier, GF von ACE-Technik in Freilassing, auf den AL4000 mit elektrochemischem Sensor hin. Das Gerät ist besonders flach und platzsparend konstruiert und bietet auch die Möglichkeit, MP3s, Videos oder Bilder abzuspielen. Damit ist neben höchster Genauigkeit - 0,05 Promille bei 1,00 Promille - auch eine angenehme Optik geboten. Als Verbrauchsmaterial werden hier Strohhalme verwendet. Besonders attraktiv für die Gastronomie ist dabei der individuell gestaltbare Videoframe. Hier lassen sich Videos oder Standbilder problemlos einspeisen. Nähere Infos dazu finden Sie unter http://www.alkomat.net/alkoholtester-al4000-gastronomie-foto-videorahmen.69118.html.

Als Alternative zu einem fest montierten Gerät hat ACE-Technik auch Handgeräte im Sortiment. Im Bereich der mobilen Geräte rät Ing. Petermaier zu einem ACE Y-Series. Dieser ist mit Polizeitechnik ausgestattet und verfügt über einen Original Drägersensor. Mit nur zwei Batterien können bis zu 500 Tests durchgeführt werden, bei einer Genauigkeit von +/- 0,05 Promille bietet er ebenso viel Sicherheit wie der AL4000. Einen Überblick über weitere feststehende Alkoholtester und Handmessgeräte finden Sie auf http://www.alkomat.net bzw. http://alkoholtester.ch . (Ende)
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Kommentar von Robert Zach:

Das ist leider kein Modell für Deutschland, die herrlichen Einnahmen (Abzock-Methoden) der menschenfreundlichen Staatsobrigen, würde all die Millionen der alkoholisierten Autofahrer verlieren, dann bleibt nichts mehr übrig für die Bank’ster, die maroden Manager,
die planlosen EU-Mitglieder, und all die anderen Unterstützungskassen für Wirtschafts-Looser …

Die “merklische Melkmaschine”, was ist sie doch für ein ideales Vorbild für die ganze Welt!

www.zaronews.com

Algenwirkstoffe gegen Krebs und Alzheimer

Vielfache Anwendungen der Mikroorganismen und ihrer Sekundärstoffe

Halle/Köthen - Forscher des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) http://www.ipb-halle.de arbeiten gemeinsam mit Wissenschaftlern der Hochschule Anhalt http://www.bwp.hs-anhalt.de aus Köthen an der Suche nach neuen antibiotischen und Antikrebs-Wirkstoffen in Algen. Algen sind in vielfacher Hinsicht lohnenswerte Objekte für die Suche nach neuen Ressourcen zur Gewinnung von Biomasse, Energie und bioaktiven Naturstoffen. Sie können unabhängig von Umwelteinflüssen und unter definierten Bedingungen in Bioreaktoren kultiviert werden. Ein weiterer Vorteil der Algen ist, dass sie in Bioreaktoren ganzjährig wachsen, je nach Art - bis zu 20 mal schneller als Landpflanzen.

Was die Forscher allerdings am meisten interessiert, ist die enorme Vielfalt an biologisch wirksamen Sekundärstoffen. Solche werden von anderen Lebewesen nur in geringer Menge oder gar nicht hergestellt. Bisher konnten Forscher Substanzen in Algen entdecken, die entweder das Zellwachstum hemmen (Antikrebswirkung), die Bakterien, Viren oder Pilze abtöten oder Entzündungen heilen.

Vielzahl an unbekannten Substanzen

“Der Sekundärstoffwechsel der Algen ist bisher noch weitgehend unerforscht”, so die Biochemikerin Carola Griehl, Leiterin der Algenbiotechnologieabteilung der Hochschule Anhalt gegenüber uns. “Von den geschätzten 500.000 Algenarten sind bisher erst rund 40.000 erforscht”, erklärt die Expertin. Für die Forscher in Köthen sind insbesondere umweltrobuste, schnellwachsende und temperaturstabile Mikroalgen von Interesse. Sie forschen an der Mikroalge Eustigmatos.

Konkret arbeiten die Köthener Forscher an neuen Wirkstoffen gegen Alzheimer und zudem an der Isolierung von Lipopeptiden - das sind kleine fettlösliche Eiweißmoleküle - die in der Krebsmedizin aber auch als neue Antibiotika Verwendung finden sollen. “Einen Wirkstoff haben wir bisher noch nicht gefunden, aber dafür zahlreiche sehr interessante Lipopeptide, die vielversprechend sind”, so die Forscherin.

Verschiedene Stoffe in verschiedenen Lebenszyklen

Die kultivierten Algen werden in ihrem Lebenszyklus in verschiedenen Phasen untersucht. “Was nämlich für die Forschung von besonderer Bedeutung ist, sind die so genannten Sekundärmetabolite”, erklärt Griehl. Die Algen bilden während ihrer Wachstumsphase andere Metabolite als während ihrer stationären Lebensphase. “Das bedeutet, dass es viel Arbeit gibt, um allfällige Wirkstoffe zu finden.”

Ein weiterer interessanter Forschungsansatz beschäftigt sich damit, interessante Moleküle aus den Algen zu modellieren. “Beim so genannten Molecular Modelling wird versucht, den Nutzen einzelner Substanzen noch weiter zu verbessern”, erklärt die Wissenschaftlerin. Neben der Wirkstoffsuche für medizinische Anwendungen arbeiten die Forscher auch noch an der Entwicklung von Carotinoiden für Tierfutter, Lebensmittel, Pharma- und Kosmetikindustrie sowie zur Entwicklung von Verfahren zur Reduzierung industrieller CO2-Emissionen aus Kraftwerksabgasen und Biogasanlagen mit Mikroalgen bei gleichzeitiger Gewinnung von Biokraftstoffen.

Die Arbeit der Forschergruppe kann unter http://www.bwp.hs-anhalt.de/forschung/arbeitsgruppen/biochemie-algenbiotechnologie.html abgerufen werden. (Ende)

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