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Archive für 14.6.2010

Fußball-WM: Neutralität gibt es nicht

Psychologe: “Zugehörigkeit bei Fans im Mittelpunkt, nicht Fußball”

Köln/Eichstätt - Die Fußball-Weltmeisterschaft stellt die Welt auf den Kopf. Menschen outen sich als Fans, nehmen an Tippspielen teil oder besuchen Public Viewings, oft ohne zuvor sonderliche Nähe zu der Sportart verspürt zu haben. “Im Grunde geht es dabei gar nicht um Fußball selbst, sondern um soziale Zugehörigkeit”, erklärt der Sportpsychologe Jens Kleinert von der Deutschen Sporthochschule Köln http://www.dshs-koeln.de gegenüber uns das Phänomen. “Menschen haben das Bedürfnis, Dinge mit anderen zu teilen und eingebunden zu sein. Die WM bietet dafür optimale Bedingungen.”

Glühende Fans oder erbitterte Gegner

Dieses Wir-Gefühl beginnt für Kleinert mit einer gemeinsamen Hoffnung. “Das Ziel in den Köpfen heißt: Wir - nicht das Fußballteam - wollen die WM gewinnen. Sichtbar wird dies, indem sich die Menschen als Anhänger outen - in Deutschland durch rot-schwarz-goldene Fahnen, Kleidung, Tätowierung und sogar Würstchen. Man zeigt sich verbindlich als Teil der Gruppe.” Mit jedem Erfolg werde dieses Ziel stärker und attraktiver. “Denn damit wird es nicht nur wünschenswert, sondern erreichbar”, so der Experte. Verstärkend wirkt die Thematisierung in Gesprächen, insbesondere aber auch in den Medien.

Doch es gibt auch Gegentrends. Da sich Gruppen nicht nur zugehörig fühlen, sondern auch voneinander abgrenzen, ist eine starke Kontrastierung vorprogrammiert. “Entweder man ist glühender Fan oder Hasser. Neutralität gegenüber der WM wird schwer gemacht.” Zu einem WM-Gegner deklariert sich ein an Fußball Desinteressierter nur dann, wenn er Gesinnungsgenossen wahrnimmt, mit denen er sich gruppieren kann. “Ein völliger Außenseiter will man ja nicht sein. Das ist genau wie beim Karneval - einen Mittelweg gibt es nicht”, so der Kölner Sportpsychologe.

Ungefährliches Gesprächsthema
Etwas anders ist die Situation freilich in Ländern, deren Team den Einzug in die WM-Finalrunde nicht geschafft hat. Hier fehlt laut Kleinert die gemeinsame Idee. Wem der Einzelne die Daumen drückt, ist von vielen Faktoren abhängig. “Während das bei Fußball-Fans oft die Stärke einer Mannschaft ist, so spielt bei anderen auch die Sympathie zu einem Land, dort lebende Bekannte oder bei bestimmten Personengruppen auch das Aussehen der Spieler eine Rolle.”

Der Fußballkultur-Forscher Florian Basel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt http://www.ku-eichstaett.de führt die Begeisterung auf vier Gründe zurück. “Erstens handelt es sich um ein ungefährliches Gesprächsthema. Zweitens kann man mitreden, da jeder schon selbst einen Ball gekickt hat.” Als weitere Faktoren sieht er auch die emotionale Inszenierung von Fußball, sowie sein Überraschungspotenzial. “Für einen Torerfolg müssen elf Gegenspielern überwunden werden. Man hofft, dass auch kleinere Mannschaften diesen Effekt gegen große Gegner ausnützen können”, so der Historiker gegenüber zaronews. (Ende)

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Sex and the City - Samantha und die Hormone

Wien - Verjüngung und Regeneration mit bioidentischen Hormonen aus der Ordination Clinic DDr. Heinrich®

In der aktuellen Folge von SATC verjüngt sich Samantha Jones mit bioidentischen Hormonen, die sie in Form bunter Pillen einnimmt bzw. als Cremes aufträgt. “Ich bin 52 Jahre alt, wenn ihr 50 seid, werde ich so aussehen wie 35″, motiviert sie ihre Freundinnen. Nachdem ihr bei einer Reise ihre Hormonpräparate beim Zoll abgenommen werden, leidet sie unter mangelnder Lust am Sex. Zurück in den USA kann sie dank Melatonin, Testosteron etc. ihre Empfindungen ohne körperliche oder juristische Beeinträchtigungen richtig ausleben.

Dazu DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Hormonal Regeneration aus Wien: “Ab einem Alter von etwa 40 Jahren, bei beruflicher Überlastung auch früher, ist eine regelmäßige Kur mit bioidentischen Hormonen empfehlenswert, weil dadurch vielen Einschränkungen des Alterns vorgebeugt werden kann.” Während Ärzte früher nur künstliche Sexualhormone verschrieben, die einige Nebenwirkungen hatten, ergänzt DDr. Heinrich bei der Hormonal Regeneration jedes verringerte Hormon mittels bioidentischer Hormone, um den Hormonspiegel eines jungen Menschen nachzubilden.

Samantha wäre zu empfehlen, ihre Therapieeinstellung das nächste Mal in der Ordination Clinic DDr. Heinrich® vornehmen zu lassen, damit sie nicht weiterhin täglich eine Handvoll Pillen einnehmen muss: Als Folge der Forschungsarbeit von DDr. Heinrich gibt es bereits ein Kombinationspräparat von bioidentischen Hormonen, bei dem in einer einzigen Kapsel die Tagesdosis der wichtigsten bioidentischen Hormone enthalten ist: Instant Chi by Clinic DDr. Heinrich®!

Durch Hormonal Regeneration und Instant Chi können die überlasteten Hormondrüsen ihre Eigenproduktion verringern und sich erholen. Die so erzielte Befindlichkeitsverbesserung und Leistungssteigerung tritt bereits innerhalb weniger Wochen ein. Ein nachhaltiges Ergebnis mit sichtlicher körperlicher Verjüngung erfordert aber einige Monate anhaltende optimale Behandlung beim Spezialisten.

Weitere Informationen unter http://www.hormonalregeneration.com.

Kontakt:
Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: kunden@ddrheinrich.com
Web: http://www.ddrheinrich.com/
Tel.: +43 (0)1 / 532 18 01 (Ende)

Menschen kommunizieren über Düfte

Geruch, Distanz und Raumtemperatur beeinflussen das Verhalten

Boston - Wie Menschen aufeinander reagieren, wird längst nicht nur durch Worte und Gesten bestimmt. Ebenso beeinflusst der Geruch, die Distanz und Nähe zu anderen und sogar die Temperatur das Verhalten gegenüber anderen, haben Forscher beim Treffen der Association for Psychological Science http://www.psychologicalscience.org in Boston gezeigt. Viele der hier präsentierten Erkenntnisse werden von der Industrie noch kaum umgesetzt.

Wärme und Nähe machen gesellig

Wie wichtig die Temperatur ist, verdeutlicht Gün R. Semin von der niederländischen Universität Utrecht http://www.uu.nl. Er ließ Probanden Geschichten von Menschen lesen, deren Charaktereigenschaften sie im Anschluss bewerten sollten. In wärmeren Räumen schätzte man die Personen als weitaus geselliger ein als in kalten, wie auch die Forscher selbst als umgänglicher empfunden wurden. Ähnlich besser fiel das Ergebnis aus, wenn die Probanden bei der Bewertung am Computer enger beisammen saßen als wenn große Distanz eingehalten wurde.

Partner kennt Körpergeruch am besten
Forscher um Denise Chen von der Rice University http://www.rice.edu konzentrierten sich hingegen auf den Geruch. Sie ließen 20 heterosexuelle Paare Videos ansehen, die Gefühle wie Glück, Angst oder sexuelle Erregung auslösten und sammelten Schweißproben. Anschließend galt es an drei Proben zu riechen, von denen zwei von neutralen Situationen und eine von bestimmten Gefühlsmomenten stammten. Beim Schweiß des jeweiligen Partners gelang es weit besser, den Gefühls-Schweiß herauszufiltern und auch zu bestimmen. Je länger sich die Partner kannten, desto treffsicherer waren sie bei dieser Aufgabe.

Schweiß überträgt Angst

Die Erforschung des Schweißduftes hat schon bisher erstaunliche Ergebnisse geliefert. So stellen Frauen ihr Gehirn dann stärker auf Gefühlswahrnehmung ein, wenn sie Männerschweiß riechen, der beim Anblick von Erotik-Filmen erzeugt wurde. Der Geruch von Angstschweiß lässt vieldeutige Gesichtsausdrücke hingegen viel eher auf Angst zurückführen. Unlängst gelang zudem deutschen Forschern der Nachweis, dass Angstschweiß auch andere Menschen zum Fürchten bringt.

POLEPOSITION bei Google: www.zaronews.com

Schlafprobleme durch Stress und Überforderung

Expertin: “Thema wird vernachlässigt”

Baierbrunn - Die meisten Probleme bei Schlafstörungen sind nach Meinung der Betroffenen durch Stress und Überforderung verursacht. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” http://www.apotheken-umschau.de/Schlaf. Demnach leidet jeder zweite Deutsche (55,4 Prozent) zumindest gelegentlich unter Schlafproblemen.

Die meisten der Betroffenen (55,4 Prozent) können nicht abschalten und grübeln über vergangene und zukünftige Ereignisse. Ein gutes Fünftel (22,3 Prozent) nennt körperliche Beschwerden wie Atemnot, Rückenschmerzen oder Herzleiden als Grund, keinen Schlaf zu finden.

Jeder fünfte Betroffene (20,7 Prozent) sieht seine Probleme in körperlicher Überanstrengung oder Übermüdung begründet. Ein Siebtel der Befragten (15,0 Prozent) hat familiäre Probleme. Jeder Zehnte (10,6 Prozent) sagt, er fühle sich beruflich stark überfordert. Im Jahr 1998 waren das noch deutlich weniger (6,8 Prozent).

Thema wird vernachlässigt

“Das Thema wird oft vernachlässigt”, sagt Svenja Happe, Schlafmedizinerin am Klinikum Bremen-Ost. “Die Ärzte fragen nicht danach und die Patienten erzählen nichts davon.” Die Menschen müssten “wach sein für das Thema Schlafstörung”. Wer Probleme hat, muss für eine gute “Schlafhygiene” sorgen.

Bei Schlafstörungen sehen Vorbeugung und Behandlung gleich aus, wenn sie durch Stressabbau, bessere Schlafgewohnheiten und -bedingungen, entsprechende Ernährungsgewohnheiten und die richtige Einnahme von Medikamenten erreicht werden können. Abgesehen von Stress und Überforderung kann eine Schlafstörung auch auf andere Krankheiten hinweisen - beispielsweise auf eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Diabetes oder auf eine psychische Erkrankung. (Ende)

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