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Archive für 22.7.2010
Paradigmenwechsel in der AIDS-Forschung gefordert
22.7.2010 von zaro.
Aktuelle Aids-Forschung weist zahlreiche Widersprüche auf
- Epidemie unter Heterosexuellen in Industrieländern ausgeblieben
- Massensterben in Südafrika ist fiktive Computersimulation - Hohe Sterblichkeitsrate nicht evidenz-basiert
- Nicht HIV, sondern Armut ist die Todesursache Nr.1 in Afrika
Die aktuelle Aids-Forschung weist zahlreiche Widersprüche auf, deren Thematisierung jedoch als politisch unkorrekt gilt. Ernstzunehmende WissenschaftlerInnen, die herrschende HIV-Paradigmen infrage stellen, werden diffamiert und von der science community ausgeschlossen. Kritische Reflexion, die wesentlichste Voraussetzung für wissenschaftlichen Fortschritt, hat in der Aids-Forschung wenig Platz. Währenddessen macht die Pharmaindustrie Milliarden-Geschäfte mit AIDS-Medikamenten. Doch auch österreichische SpezialistInnen revidieren nun ihre Sichtweise von Aids. Beispielsweise Prim. Norbert Vetter, Leiter der Aids-Station auf der Wiener Pulmologie, Baumgartner Höhe. Er gehörte in den 80er Jahren noch zu den prononciertesten Warnern vor Aids, heute sagt er: “In den Industrieländern hat es nie eine HIV-Epidemie gegeben. Die Folgen der Zuckerkrankheit sind schwerwiegender. Diabetes hat eine höhere Mortalität als eine HIV-Infektion.”
Milliarden für Pillen wirken nicht gegen Armut
Die Aids-Hysterie der letzten 20 Jahre verhinderte die Umsetzung weit dringlicherer gesundheitspolitischer Maßnahmen in Afrika. Die Menschen dort sterben nicht vorrangig an Aids, sondern an den Folgen der Armut: Erkrankungen infolge von verunreinigtem Trinkwasser (45% der Bevölkerung Afrikas haben kein sauberes Trinkwasser), Malaria und TBC. Sie benötigen eine ausgeglichene Ernährungsweise, sauberes Trinkwasser und Schutzmaßnahmen gegen Malaria, z.B. Moskitonetze. Stattdessen erhalten sie HIV-Tests und Aids-Medikamente. Anstatt in die hygienische Infrastruktur Afrikas zu investieren und die Ernährungssituation zu verbessern, wird Armut mit teuren Pillen behandelt. Von den Aids-Bekämpfungs-Maßnahmen in Afrika profitieren vor allem Pharmafirmen, HIV-Wissenschaftler, NGOs und internationale Hilfsinstitutionen. Die Menschen vor Ort werden kaum in gesundheitspolitische Maßnahmen eingebunden. Das große Sterben ist jedenfalls ausgeblieben in Afrika: In einer aktuellen Studie der Bevölkerungsstatistiken Südafrikas und Ugandas finden sich keinerlei Anzeichen einer tödlichen Epidemie, die die Bevölkerung dezimiert. Die Geburtenrate ist in den letzten 20 Jahren konstant gestiegen, die Bevölkerung ist - trotz angeblicher tödlicher Epidemie - stark gewachsen. Die Geschichte Europas zeigt, dass Armut und die damit verbundenen epidemischen Erkrankungen durch die Verbesserung der Hygiene und der Ernährungssituation bekämpft werden muss, nicht durch Medikamente. So wurde beispielsweise das Kindbettfieber durch simple hygienische Maßnahmen überwunden.
Die Forderungen der Wissenschafter:
1. Wissenschaftliche, Placebo-kontrollierte Studien, wie sie in der Medikamentenforschung normalerweise Standard sind, um den Nutzen oder Schaden von Aids-Medikamenten objektiv beurteilen zu können,
2. Investition in Hygiene und Ernährung in Entwicklungsländern,
3. Paradigmenwechsel in der Aids Forschung, Verlagerung des Forschungsschwerpunktes: Hilfe zur Selbsthilfe statt Profite für westliche Pharmafirmen und Organisationen. Im Vordergrund muss die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrung stehen, sowie insektenfreie Wohnungen (um Malariainfektionen vorzubeugen) statt unsicherer HIV-Tests und teurer Medikamente aus dem Westen.
4. Veröffentlichung der bisher nicht publizierten Ergebnisse von Tierversuchen zur Verträglichkeit von AIDS-Medikamenten.
Kritikpunkte:
Fiktive Statistiken:
Die in den 80er und 90er Jahren prognostizierte Aids-Epidemie hat nie stattgefunden, weder im Westen noch in Afrika. Beispiele:
Die WHO verkündete 1997 eine Zunahme der HIV-Fälle in Afrika um 4,5 Millionen verglichen mit dem Vorjahr. In diesem Zeitraum waren jedoch nur 120.000 Aids-Kranke tatsächlich gemeldet worden. Das heißt 97% der angeblichen Neuinfektionen sind in der WHO Zentrale in Genf entstanden (Quelle: UNAIDS).
Der deutsche Aids Experte Dr. Hans Jäger prognostizierte für 1988 in seinem HIV-Standardwerk »Aids und HIV-Infektion« 26.000 Aids-Fälle Tatsächlich waren es dann in Deutschland 8.024 Fälle. (Quelle: Robert Koch Institut, Berlin).
Unsichere Aids-Tests:
Die Test-Kriterien sind in jedem Land anders. Eine in Frankreich getestete positive HIV-Blutprobe fällt in den USA womöglich negativ aus. In Afrika wiederum werden meist nur unsichere Schnelltests verwendet. Und bei den sonst üblichen Tests (ELISA) werden teilweise die Test-Kriterien willkürlich verändert, um eine Zunahme der positiven Tests zu erreichen. (Z.B. “A standard national protocol was developed … and has been phased-in over a three year period. … Implementation of this protocol has been monitored closely and gradual phasing-in was adopted so as to ensure that expected prevalence trends are not disrupted.” Summary Report: National HIV Sero-Prevalence Survey of women attending Public Antenatal Clinics in South Africa 1999, Department of Health)
Dazu Dr. Eleni Papadopulos-Eleopulos und Dr. Val Turner: “Die HIV Tests sind grundsätzlich unzuverlässig.” http://www.theperthgroup.com/SCIPAPERS/biotek8.html http://www.virusmyth.com/aids/hiv/vttests.htm
Firma Abbott, einer der größten Hersteller von HIV-Tests: “Derzeit gibt es keinen anerkannten Standard, um das Vorhandensein von HIV-Antikörpern in menschlichem Blut nachzuweisen.” http://www.fda.gov/downloads/BiologicsBloodVaccines/SafetyAvailability/TissueSafety/ucm095983.pdf
Löst HIV tatsächlich tödliche Krankheitsverläufe aus? Selbst Nobelpreisträger zweifeln.
Der Nobelpreisträger und HIV-Entdecker Prof. Luc Montagnier stellt in einem aktuellen Interview klar: “Wer über ein gutes Immunsystem verfügt, kann das HIV innerhalb weniger Wochen überwinden. Das Immunsystem von Afrikanern ist aufgrund von Stress und schlechter Ernährung geschwächt. Zur Bekämpfung von Aids ist nicht unbedingt eine Impfung nötig, sondern die Gabe von Antioxidantien, eine ausgeglichene Ernährung, Hygienemaßnahmen und die Bekämpfung anderer vorhandener Infektionen, die das Immunsystem schwächen. http://www.youtube.com/watch?v=WQoNW7lOnT4.
Nobelpreisträger Dr. Karry Mullis, Entdecker der bahnbrechenden PCR-Methode, die auch zum Nachweis der Viruslast bei HIV-Positiven eingesetzt wird: “Niemand hat jemals den Beweis geliefert, dass HIV tatsächlich Aids verursacht. Ich habe nie verstanden, warum die meisten Menschen auf der Welt glauben, dass Aids durch eine Virus namens HIV ausgelöst wird.” http://www.virusmyth.com/aids/hiv/kmforeword.htm
Tierversuche: 1985 wurden Schimpansen mit dem HI-Virus im Laborversuch infiziert, und blieben gesund: keine Immunschwäche war infolge festzustellen. Schimpansen und Menschen weisen zu 99 % das gleiche genetische Material auf. (Quelle: Amerikanisches Gesundheitsministerium, NIH, 1985)
Statements:
Prof. Peter Duesberg, Professor für Molekular- und Zellbiologie, Universität von Kalifornien, Berkeley, weltweit anerkannter Experte für Retroviren wie z.B. HIV (er hat als erster deren Gencode beschrieben), Mitglied der Academy of Sciences, Krebsforscher und wohl der bekannteste Kritiker der herrschenden Aids-Theorie: “HIV ist ein harmloses Virus, welches keinesfalls jene Krankheiten verursachen kann, die unter AIDS definiert werden.” http://www.duesberg.com
Dr. Claus Köhnlein, Facharzt für Innere Medizin, Kiel. Forschte an der Abteilung für Innere Medizin der Universität Kiel. Behandelt seit vielen Jahren erfolgreich HIV-positive Patienten, die der Aids Medikation kritisch gegenüber stehen. U.a Mitautor des Buches ‘Virus-Wahn - Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht.’ Er sagt: “Die Aids-Medikamente sind hochtoxisch und müssen mit großer Vorsicht eingesetzt werden. In der Anfangszeit war die Dosierung (von AZT) viel zu hoch und viele Menschen sind daran verstorben. Damals wurde allerdings das HIV dafür verantwortlich gemacht. Jene meiner Patienten, die die AZT-Therapie ablehnten, überlebten größtenteils. Jene mit AZT-Therapie starben zum größten Teil nach wenigen Jahren.” http://www.science-and-aids.org/d/abstracts.html#Koehnlein
Joan Shenton, preisgekrönte Wissenschafts-Journalistin, Großbritannien, hat zahlreiche kritische Dokumentar-Filme und TV-Beiträge zu HIV veröffentlicht, u.a. auf Channel 4. Sie hat einen caritativen Fonds für alternative Aids-Forschung gegründet. Sie sagt: “Seit 25 Jahren wird kritische Berichterstattung über HIV/Aids zensuriert. Unter dem Vorwand der politischen Korrektheit wird die eigentliche Arbeit der Journalisten, nämlich kritisches Hinterfragen, verhindert. Die Wahrheit hat bisher kaum eine Chance und vermutlich wird erst die Geschichte einen der größten Skandale der Wissenschaft offenlegen. Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der Medizin, dass eine Infektion als Vorwand für eine eigentlich durch Gifte verursachte Erkrankung dient. Man kann einfach ungleich mehr Geld mit der Angst vor einer Ansteckung verdienen.” http://www.nrc.nl/international/opinion/article1984104.ece/Aids_are_we_being_deceived
DDr. Christian Fiala, Facharzt für Frauenheilkunde, Wien. Hat lange Zeit in Thailand und Afrika gearbeitet, beteiligt sich seit mehr als 20 Jahren an der wissenschaftlichen und politischen Diskussion zu den epidemiologischen Aspekten von Aids. Mitglied des Aids-Beratergremiums des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten. Autor von “Lieben wir gefährlich? - Ein Arzt auf der Suche nach den Fakten und Hintergründen von AIDS”, Deuticke Verlag 1997. Er sagt: “Die Aids-Epidemie findet nicht statt. Das war bereits vor 20 Jahren eindeutig, wird aber erst jetzt allmählich zur Kenntnis genommen. In Afrika werden teure Aids-Labors aufgebaut, daneben muss die Dorfbevölkerung sich ihr Trinkwasser aus einem verschmutzen Wasserloch holen. Für den Bau eines Brunnens stehen nicht einmal 100 Euro zur Verfügung, während die Aids-Forscher in klimatisierten Autos durchs Land fahren, von komfortablen Büros aus die Welt retten oder auf Kongressen über die neuesten Medikamentenversuche an AfrikanerInnen referieren.” http://www.nrc.nl/international/opinion/article1984104.ece/Aids_are_we_being_deceived
Mehr Infos und wissenschaftliche Erkenntnisse namhafter Forscher am
Unabhängigen Wiener Aids Kongress
“Aids zwischen Wissenschaft und Dogma”
16. bis 17. Juli in Wien
Beginn: 9h
Hofstallungen
im MQ | MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
http://www.science-and-aids.org
Ergänzende Veranstaltung:
Zwei aufwühlende Dokumentarfilme in österr. Uraufführung
House of Numbers - Brent W.Leung (2009)
Die Geschichte von Aids neu schreiben, das unternimmt der 5fach ausgezeichnete US-Film “House of Numbers”. Brent W. Leung hat in seiner aufwühlenden und kontroversiellen Dokumentation die major players der Aids Forschung befragt: 18 der anerkanntesten WissenschaftlerInnen und KritikerInnen der gängigen Aids-Theorie kommen unzensiert zu Wort.
Schikaneder Kino, Do 15.7 20.00 Uhr, Eintritt frei, MO, 19.7, 20.00 Uhr, Eintritt frei
Aids: Die großen Zweifel - Djamel Tahi (1996)
Die bewegende Dokumentation des franko-algerischen Filmemachers Tahi wirft unbequeme Fragen auf: Wie sicher ist der Aids-Test? Die Test-Kriterien sind in jedem Land anders. Djamel Tahis präzise recherchiertes Werk lässt den Zuseher voller Zweifel zurück.
Schikaneder Kino, Do 15.7 22.00 Uhr, Eintritt frei, MO, 19.7, 22.00 Uhr, Eintritt frei
Video zur PK: http://www.o-ton.at/
O-Töne: http://www.o-ton.at/
Fotos: http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=3211
Rückfragen: DDr. Christian Fiala, +43-699-15973190, christian.fiala@aon.at (Ende)
Aussender: F.J. PURKARTHOFER PR
Ansprechpartner: DDr. Christian Fiala
email: christian.fiala@aon.at
Tel. +43-699-15973190
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Kinder, die Probleme machen, haben auch Probleme
22.7.2010 von zaro.
Schicksale von Heimkindern erzählt das neue Buch “Die ungeliebten Kinder”
Wien - Weshalb viele Heimkinder von Anfang an keine Chance im Leben haben, schildert Dagmar Wortham im neuen Sachbuch “Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?”
Unbemerkt von der Gesellschaft führen zahlreiche Kinder einen regelrechten Überlebenskampf. Sie stammen aus zerrütteten Familienverhältnissen und leiden unter Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Trauer und Wut. Gleichzeitig kämpfen sie mit verschiedenen Mitteln um Aufmerksamkeit, Liebe, Verständnis - und um ihre eigene Zukunft. Viel zu viele von ihnen landen schließlich im Heim; wie es ihnen dort ergeht, schildert die Autorin Dagmar Wortham, Erzieherin, die mit schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen arbeitet, in ihrem soeben erschienen Buch “Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?” (Goldegg Verlag). Das Geleitwort stammt von der renommierten Psychoanalytikerin und Sozialtherapeutin Univ.-Prof. Dr. Rotraud A. Perner.
Von Anfang an im Abseits
“In meiner Arbeit mit Kindern aus desolaten Familien und mit Heimkindern habe ich erfahren, dass vieles schiefläuft und viele Kinder darunter leiden”, so die Autorin Wortham. “Im Untertitel meines Buches wird es angedeutet: Manche Kinderheime sind tatsächlich so etwas wie eine Endstation, die sich bei vielen Kindern bereits am Beginn ihres Lebens befindet.” Oft genug kommt es vor, dass es diesen Kindern nach unglücklichen Jahren in der Familie und einer langen “Heimkarriere” nicht mehr gelingt, im Alltag zurechtzukommen, Lebensdisziplin zu lernen, Anschluss an die Gesellschaft und ihr Lebensglück zu finden. In ihrer Kindheit hat es ihnen einfach am Grundlegendsten gefehlt, auf das eigentlich jedes Kind Anspruch haben sollte: eine kindgerechte, liebevolle Betreuung.
Die Autorin war fassungslos, welche Zustände in manchen Heimen herrschen: “Da gibt es Aggression, leidvolle Erfahrungen, grausame Machtspiele, unzureichende Betreuung, Interesselosigkeit, fehlende Ausbildung, es stehen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund statt das Wohl der Kinder und es regiert oft Ignoranz.” Dagmar Wortham beschloss, einen anderen Weg zu gehen und führte neue Methoden und Arbeitsweisen ein; dabei erkannte sie, wie schwierig es ist, gegen jahrelang gepflegte Strukturen, Machtstreben, Eifersucht und Gleichgültigkeit anzukämpfen.
Das Leben kann schön sein
Dennoch entschied sich die Autorin, bei “ihren Kindern” zu bleiben, ihnen Hoffnung zu geben und ihnen zu zeigen, dass das Leben schön sein kann. Viele der zum Teil schwer traumatisierten Kinder und Jugendlichen erstarren mit den Jahren regelrecht in ihren Gefühlen, können nicht mehr weinen und lachen, halten sich für dumm und resignieren. Mit hohem Engagement und Einfühlungsvermögen setzte sich Dagmar Wortham für sie ein. Trotz widriger Umstände gelang es ihr, eine familienähnliche Situation zu schaffen, klare Regeln aufzustellen und den Kindern Anerkennung und Geborgenheit zu geben.
In ihrem Buch schildert sie deren Schicksale: Sie erzählt von Tobias, dem im Krisenzentrum seine Geschwister entrissen werden, um die er sich liebevoll gekümmert hatte, weil die Eltern dazu nicht in der Lage gewesen waren, von Mario und dem Drama, das sich hinter einer gutbürgerlichen Fassade abspielen kann und berichtet von Kindern, die als hoffnungslose Fälle abgestempelt werden, weil sie sich nur mehr durch Aggression bemerkbar machen können. Sie erlebt Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, als ein Kind zu ihr sagt: “Könntest Du nur einen Tag in meinem Körper leben und mir dann sagen, das ist schön?” Langsam erringt sie das Vertrauen dieser ungeliebten Kinder und zeigt ihnen ein Stückchen einer heilen Welt. Gemeinsam weinen sie bei “Bambi” und feiern Feste. “Ich habe nicht gewusst, dass Weihnachten so schön sein kann”, staunt ein kleiner Junge, als er zum ersten Mal im Leben ein Geschenk bekommt und einen harmonischen Feiertag im Heim verbringt. Dagmar Wortham schafft mit diesen Kindern Dinge, die vorher als nicht möglich bezeichnet wurden: Sie ziehen Hausschuhe an, fangen an, andere zu respektieren, schnuppern an Blumen, die sie vorher nur kaputt gemacht haben, verwenden keine Schimpfwörter mehr, blühen auf, verhalten sich wie “ganz normale” Kinder und fangen endlich an zu glauben, dass sie etwas wert sind und dass sie jemand lieb haben kann.
Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner unterstützt das Engagement der Autorin: “Ich wünsche den Bemühungen von Dagmar Wortham, mehr Liebe auch für die noch ungeliebten Kinder zu erwecken, damit diese die Chance erhalten, lieben zu lernen, viel Erfolg. Erfahrene Lieblosigkeit kann nur durch verlässliche Liebesgeduld geheilt werden.”
Neue Chancen für die ungeliebten Kinder
Die Autorin kritisiert, dass in vielen Heimen in der Sorge, Erziehung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen nur mehr Quantität und nicht die Qualität zählt. Viele SozialpädagogInnen, Fachkräfte, aber auch die Jugendämter scheinen ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen zu sein und selbst unter dem System zu leiden. Die gesamte Konzeption der sogenannten “Fremdunterbringung” und der zuständigen Kontrollorganisation scheint viel zu oberflächlich und es fehlen ausgefeilte Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten für die Kinder. Wortham wünscht sich eine Verbesserung der Zustände, etwa kleine, familiär geführte Gruppen, mehr Unterstützung und Ausbildung des pädagogischen Personals sowie die verstärkte Betreuung der Familien.
Mit ihrem Buch “Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?” verfolgt die Autorin Dagmar Wortham ein klares Ziel: Sie will die Gesellschaft wachrütteln, um eine Veränderung für diese Kinder zu ermöglichen. Für die tragischen Lebensgeschichten der Kinder tragen wir alle Verantwortung, ist sie überzeugt: “Aus den vielerorts so ungeliebten ‘Heimkindern’ können später unsere Nachbarn werden, daher sind wir letztendlich alle dafür verantwortlich, was aus ihnen wird. Denn Achtung und Respekt, die wir anderen erweisen, kommen immer wieder zurück - ebenso wie Missachtung und Respektlosigkeit, die sich in den Kinderseelen für alle Zeit einbrennen.”
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, PR, Beziehung, Familie, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »