- Allgemein (1290)
- Beziehung (260)
- Fachpublikation (472)
- Familie (320)
- Gesundheitstipps (193)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (497)
- Natur-Bio (431)
- Politik (149)
- PR (495)
- Pressebericht (886)
- Sonstiges (397)
- Spirituell (151)
- Wirtschaft (274)
- 10.2.2012: "Zeit ist Geld"-Denken macht unzufrieden
- 7.2.2012: Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge
- 7.2.2012: Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren
- 7.2.2012: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern
- 6.2.2012: Trauma kann Leben positiv verändern
- 6.2.2012: Hungerkrise klopft in Westafrika an
- 6.2.2012: Stillen schützt vor Asthma
- 6.2.2012: Multitasking fördert soziale Störungen
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Ein kleiner Streit hier und da ist gesund
Experte: Streiten hat nur Sinn, wenn man Streitkultur beherrscht
San Diego/Iserlohn - Ein kleiner Streit zur rechten Zeit ist ganz gut - vor allem dann, wenn es um gute Gründe geht. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam es Institute for Social Research an der University of Michigan http://www.isr.umich.edu beim jährlichen Treffen der American Psychological Society http://www.apa.org in San Diego. Unterdrückter Ärger ist nämlich - egal ob in der Partnerschaft, beim Chef oder beim Kind - schlecht für die Gesundheit.
Dem stimmt auch der Psychocoach Andreas Winter http://www.derpsychocoach.de zu. “Es ist wichtig, die Themen auf das Tablett zu bringen. Denn schwelende Konflikte, die ungeklärt bleiben, führen zu Stresssymptomen”, erklärt der Experte. “Streit hat aber nur Sinn, wenn man eine Streitkultur beherrscht, bei der die Harmonie nicht zerstört wird. Und diese haben die wenigsten”, warnt Winter. “Im Streit geschieht es leider zu oft, dass man persönlich wird und den anderen angreift.”
Vermeidungstaktik nicht zielführend
Studienleiterin Kira Birditt hat Daten von mehr als 1.800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren analysiert. Demnach führen unterdrückte Konflikte zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. “Beziehungen haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns tagtäglich fühlen - vor allem Probleme in unseren Beziehungen”, so die Studienleiterin. “Wie wir mit unseren Problemen umgehen, schlägt sich demnach auf unser Wohlergehen nieder.”
Vorhergehende Studien haben gezeigt, dass verheiratete Paare, die Streitigkeiten vermeiden, früher sterben als jene, die expressiv sind. Eine andere Studie hat gezeigt, dass der Ausdruck von Ärger zu einem Gefühl der Selbstkontrolle und zu Optimismus führt. Bei jenen Menschen, die ängstlich reagieren, ist das nicht der Fall.
Streit eskaliert sehr schnell
Winter warnt indes vor allfälligen Eskalationen beim Streiten. “Im Prinzip geht es darum, die Argumente des andern zu verstehen. Niemand tut oder sagt etwas, was er in diesem Augenblick für falsch hält”, so der Experte. Doch sei die Gefahr groß, den anderen anzugreifen und ihn zu verletzen. “Daher ist es wichtig, die Standpunkte zu erklären, denn das ist entlastend und erhält die Harmonie.”
“Für den Streitfall bedeutet das, Vorwürfe zu vermeiden und anstatt dessen mitzuteilen, wie man sich fühlt”, so Winter. Ein Satz wie “Ich fühle mich verletzt”, erlaube dem anderen darauf zu antworten und zu reagieren. Daher ist eine Aussprache und eine Diskussion einem Streit vorzuziehen, erklärt Winter. “Die Tatsache, dass gestritten wird, geht auf ein Minus-Konto.” (Ende)
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.