- Allgemein (1290)
- Beziehung (260)
- Fachpublikation (472)
- Familie (320)
- Gesundheitstipps (193)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (114)
- Medizin (497)
- Natur-Bio (431)
- Politik (149)
- PR (495)
- Pressebericht (886)
- Sonstiges (397)
- Spirituell (151)
- Wirtschaft (274)
- 10.2.2012: "Zeit ist Geld"-Denken macht unzufrieden
- 7.2.2012: Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge
- 7.2.2012: Schwerer Vitamin-D-Mangel bei Senioren
- 7.2.2012: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern
- 6.2.2012: Trauma kann Leben positiv verändern
- 6.2.2012: Hungerkrise klopft in Westafrika an
- 6.2.2012: Stillen schützt vor Asthma
- 6.2.2012: Multitasking fördert soziale Störungen
- 2.2.2012: Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen
- 1.2.2012: Alle Brustimplantate bergen Risiko
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Gentech-Pflanzen verseuchen Milch und Tiere
Futtermittel hinterlassen Spuren in Ziegen, Fischen und Schweinen
München - Immer häufiger werden Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen in tierischen Produkten gefunden. Zu diesem Schluss kommt eine Recherche von Testbiotech http://www.testbiotech.org, dem Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie. Nachgewiesen werden konnten erst kürzlich Gene von gentechnisch veränderter Soja in Ziegenmilch.
Bereits vor einigen Jahren wurde über Funde von spezifischen Genabschnitten bei Schweinen berichtet. In jüngerer Zeit gelang auch der Nachweis bei verschiedenen Fischarten wie Forellen und Tilapia. “Wir haben alle Studien nochmals genau durchforstet und in den Untersuchungslabors erneut die Ergebnisse nachgefragt”, meint Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech, gegenüber pressetext.
Kritik an EU-Lebensmittelbehörde
“Die aktuellen Befunde könnten Befürwortern einer Kennzeichnung von Produkten wie Fleisch, Milch, Eier und Fisch neuen Auftrieb geben”, so Then. “Schon länger wird gefordert, Lebensmittel zu kennzeichnen, die von mit transgenen Pflanzen gefütterten Tieren stammen.” Bei verbesserten Untersuchungsmethoden kann man entsprechende Rückstände immer leichter nachweisen,” erklärt der Experte. “Bisher gelingt dieser Nachweis allerdings längst nicht in jedem Fall.”
“Verschiedene Wissenschaftler und auch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA http://www.efsa.europa.eu hatten bisher abgestritten, dass man entsprechende Genabschnitte finden kann”, erklärt Then. “Es ist allerdings schon seit Jahren bekannt, dass pflanzliche Erbsubstanz bei der Verdauung nicht vollständig abgebaut wird, sondern im Blut und inneren Organen gefunden werden kann.” Forscher konnten sie sogar bei Nachkommen von Mäusen noch aufspüren. “Trotzdem gab es bisher eine kontroverse Debatte darüber, ob man auch die spezifischen Genabschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen finden kann”, erklärt Then.
Verpflichtende Kennzeichnung dringend nötig
Nach Ansicht von Testbiotech würde eine verpflichtende Kennzeichnung von tierischen Produkten in erster Linie für die Verbraucher wichtig, die sich mehr Transparenz über den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wünschen. Gentech-Soja wird derzeit als Futtermittel an Schweine, Hühner und Rinder verfüttert.
Nach Ansicht von Testbiotech sind gesundheitliche Risiken beim Verzehr von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, eher unwahrscheinlich. “Allerdings besteht weiterer Forschungsbedarf, da beispielsweise bei den Zicklein, bei denen die Genabschnitte gefunden wurden, auch die Aktivität bestimmter Enzyme erhöht war”, erklärt Then abschließend gegenüber pressetext.
Link zur EFSA-Stellungnahme: http://www.efsa.europa.eu/en/scdocs/scdoc/744.htm (Ende)
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.