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Archiv der Kategorie Sonstiges

Schule ist beste Medizin für Flüchtlinge

Positiver Effekt schon bei wenigen Wochenstunden Unterricht

Kopenhagen - Schon wenige Stunden Schulunterricht pro Woche bringen Flüchtlingskindern langfristige Vorteile für ihre Gesundheit, die bis ins Erwachsenenalter und in die nächste Generation reichen. Das haben Forscher der Universität Kopenhagen ermittelt. “Flüchtlingskinder leben in einer Welt voller Chaos und Unsicherheit. Bildung gibt Struktur und Hoffnung. Sie ermöglicht ihnen zudem, Erwachsene zu werden, die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen”, berichtet die Studienleiterin Tania Draebel von der Copenhagen School of Global Health http://globalhealth.ku.dk im Interview.

Mehr Selbstverantwortung

Draebel untersuchte 220 schwangere Frauen, die ihre Kindheit in sudanesischen Flüchtlingslagern verbracht hatten. Zu den größten Gesundheitsgefahren dieser Gruppe gehört Malaria, da sich werdende Mütter häufig mit bestimmten Formen der Krankheit infizieren und an die ungeborenen Babys weitergeben.

Auf der Suche nach Schutzfaktoren stieß Draebel unverhofft auf den Schulbesuch. “Gebildete und ungebildete Mütter verhalten sich völlig anders gegenüber Malaria. Wer als Kind in der Schule war, verwendet fünfmal eher Moskitonetze, nimmt 2,5-mal eher Malaria-Medikamente und geht bei Verdachtssymptomen dreimal eher zum Arzt.” Sozio-ökonomische Störfaktoren sind dabei schon berücksichtigt.

Positiv-Spirale

Dabei war die Schule der Frauen kaum mit jener in Europa vergleichbar, betont die Forscherin: “Die Klassenräumen waren bloß in Zelten oder Hütten improvisiert und der Unterricht fand nur sehr unregelmäßig und oft nur wenige Monate pro Jahr statt. So lückenhaft diese Bildung auch war, sie zeigte dennoch bereits große Vorteile. Mit sehr wenigen Ressourcen erreicht man erstaunlich viel.”

Draebel sieht das Ergebnis als “Positiv-Spirale” der Entwicklung, die in der Flüchtlingshilfe und der Unterstützung von internen Vertriebenen stärker berücksichtigt werden sollte. “Kinder reflektieren die Zuwendung des Lehrers, so schwierig auch die Umstände sind, und machen daraus etwas Positives. Sie treten dabei aus der Opferrolle und entdecken ihre Möglichkeiten, die Welt selbst mitzugestalten. Das stärkt sie mental im Leben”, so die Interpretation der Forscherin. (Ende)

Hungerkrise klopft in Westafrika an

Hilfsorganisationen fordern mehr Unterstützung für Prävention

Ouagadougou/Berlin - In Westafrika droht eine Hungerkrise ähnlichen Ausmaßes wie derzeit noch immer weiter östlich am Horn von Afrika. Dürre, Armut und hohe Getreidepreise lassen eine Wiederholung der Nahrungsmittelknappheiten aus den Jahren 2005, 2008 und 2010 in der Region befürchten. Fast sieben Mio. Menschen brauchen dringend Nahrungsmittelhilfe, 1,3 Mio. Kindern droht Unter- oder Mangelernährung. Hilfsorganisationen warnen, dass die betroffenen Länder - vor allem Niger, Mali, Mauretanien, Tschad und Burkina Faso - nicht nur Nothilfe, sondern auch Vorsorge dringend brauchen, um die Krisenanfälligkeit langfristig abzuwenden.

Kein Regen

Mehrere ungünstige Faktoren stehen hinter der Situation. Die wärmeren Meere um Westafrika führen zu häufigeren Trockenperioden und in Folge zu Ernteausfällen. Der Nahrungsbedarf steigt durch die boomende Bevölkerung und die Flüchtlinge aus den umliegenden Krisenregionen Libyen, Elfenbeinküste und Südsudan. Intensive Landnutzung und Rodungen lassen den Boden austrocknen und verstärken die Wüstenbildung. Dazu kommt die Verteuerung des Getreidepreises, der derzeit schon 50 Prozent über dem Vorjahreswert liegt.

“In Burkina Faso ist der Regen 2011 teils ausgefallen, teils hat er zu früh aufgehört. Das hat in manchen Regionen des Landes zu kompletten Ausfällen der Ernte geführt. Für die Mehrheit der Bauern, die allein Getreide anbaut, ist das eine Katastrophe”, berichtet Kristina Rauland-Yambré, in Ougadougou stationierte Regionalkoordinatorin für die Sahel-Zone bei Help http://help-ev.de , in pressetext-Interview. Vor Ort tätige Hilfsorganisationen haben im Dezember 2011 Notprogramme gestartet und verteilen dabei etwa Lebensmittel.

Geldgeber für Prävention nötig

Nachhaltige Hilfe und Vorsorge zur rechten Zeit wären jedoch wesentlich besser, betont die Expertin. “Möglich wären etwa Kampagnen, die die Bevölkerung informieren und gegen Krisen stärken, etwa durch Diversifizierung im Anbau, durch Viehzucht, Gartenbau, Getreidespeicher oder besseres Wassermanagement. Seit längerem versuchen wir, Präventionsprojekte umzusetzen, doch kommt Unterstützung immer erst dann, wenn die Krise schon da ist. Einiges der heutigen Situation wäre erspart geblieben, hätte man mit Vorkehrungen schon bei den ersten Anzeichen 2011 getroffen.”

Verständlich sei es, dass das Gros der Einzelspender nur auf dringende Spendenaufrufe mit drastischen Bildern im Fernsehen reagiere, so die Entwicklungshelferin. “Drastisch sind die Bilder vor Ort jedoch immer, da die Situation eine chronische ist. Projektideen für strukturelle Verbesserungen und Prävention gibt es genug, zur Umsetzung braucht es jedoch vor allem die EU und bilaterale Abkommen mit Ländern. Meist fehlt es jedoch an politischem Druck dazu”, so Rauland-Yambré. Die regionalen Vorbedingung für langfristigen Aufbau seien gut - zumindest politisch ist die Sahelzone stabil.

Schlimmeres verhindern

Auch das Bündnis der Hilfsprogramme “Aktion Deutschland Hilft” http://www.aktion-deutschland-hilft.de weist darauf hin, dass in Westafrika eine Hungersnot schlimmeren Ausmaßes noch verhindert werden kann. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich nationale und internationale Geldgeber besser koordinieren und mehr Augenmerk auf die Vorsorge legen. (Ende)

Schlafdefizit weckt Hunger auf Süßes

Schichtarbeiter-Problem: Durchwachte Nächte sind Appetitanreger

Uppsala - Nach einer durchwachten Nacht meldet der Körper vor allem eines: Hunger. Er sucht dabei besonders energiereiche Nahrung und fühlt sich durch sie stärker belohnt als sonst. Das berichten Forscher aus Schweden, Deutschland und der Schweiz im “Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism”. “Die schlechten Schlafgewohnheiten der Bevölkerung dürften wesentlich zum Übergewichts-Problem beitragen”, sagt Studienleiter Christian Benedict von der Universität Uppsala http://uu.se/en/ im Presse-Interview.

Mehr Hüftspeck

Schon seit 2004 ist bekannt, dass fehlender Schlaf den Hunger erhöht. Im Vorjahr hat Benedict gezeigt, dass Schlafentzug auch den Stoffwechsel beeinflusst und zu einer vermehrten Umwandlung der Nahrung in Hüftspeck führt. Menschen, die zwei Wochen lang teilweisen Schlafentzug erleben, essen zwar mengenmäßig nicht mehr, haben jedoch andere Präferenzen und suchen stärker als sonst besonders kalorienreiche Nahrung.

Während Schlaf den Energieverbrauch von Gehirn und Körper senkt, sorgt das Fehlen der Ruhepause für Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Stress. “Gleichzeitig meldet das Gehirn ein Energiedefizit, ergreift Gegenmaßnahmen und sieht Nahrung als appetitanregender als sonst”, erklärt Benedict den Mechanismus dahinter.

Belohnung für Kalorien

Warum Schlaflose dabei besonders nach Süß und Pikant verlangen, konnte der Neurowissenschaftler nun durch eine weitere Untersuchung zeigen. Zwölf Versuchspersonen legten sich am Morgen nach einer Nacht mit normalem Schlaf sowie nach einer durchwachten Nacht in einen fMRI-Scanner, während sie Fotos von verschiedenen Speisen sahen. “Die Hirnaktivität stieg ohne Schlaf im anterioren cingulären Kortex, der ein wichtiger Bestandteil des Belohnungssystems ist”, berichtet Benedict.

Diese in Gang gesetzte Gehirnregion steuert unter anderem die Belohnung durch Essen als auch die Erwartung, wie erfreulich eine Nahrung ist, die man zu essen überlegt - was etwa bei der Wahl im Supermarkt oder auch am Büfett das Verhalten mitbestimmen kann. Als relevant sieht der Forscher das Ergebnis jedoch besonders für Schichtarbeiter. “Es erklärt, warum Schichtarbeiter so häufig an Übergewicht leiden - zusätzlich zu den problematischen Folgen, die der ständige Wechsel der inneren Uhr hat.”

Abstract der Studie unter http://jcem.endojournals.org/content/early/2012/01/12/jc.2011-2759.abstract (Ende)
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Costa Concordia: Arge Fehler bei Evakuierung

Kapitän muss außer riskantem Kurs auch zu späte Rettung verantworten

Rostock/Wien - Die Havarie des Kreuzfahrtschiffes “Costa Concordia” ist eine Verkettung gleich mehrerer unglücklicher Umstände und menschlichen Versagens. Doch nicht nur das Auflaufen auf einen Felsen vor der Küste der mittelitalienischen Insel Giglio wird Gegenstand intensiver Untersuchungen sein, sondern auch grobe Missstände der Evakuierung, die Mitschuld am Tod von fünf Passagieren haben dürfte. Zu diesem Schluss kommen Experten für Schiffssicherheit gegenüber pressetext.

Der 114 .000 Bruttoregistriertonnen (BRT) große Luxusliner hielt am Freitagabend aus bisher noch ungeklärten Gründen einen zu engen Kurs mit der Küste und schrammte dabei einen Felsen. Der Rumpf riss auf einer Länge von fast 70 Metern, worauf das Schiff kenterte und derzeit nur noch mit der Backbordseite sowie mit Aufbauten aus dem Wasser ragt. Fast alle der 3.000 Touristen und 1.000 Besatzungsmitglieder wurden gerettet, fünf starben jedoch - teils nach dem Ausbruch von Panik und Selbstrettungsversuchen. 15 Personen werden derzeit noch vermisst.

Katastrophale Rettung

Der Kapitän Francesco Schettino wird sich außer für den haarsträubenden Kurs seines Schiffes auch für die schlechte Evakuierung verantworten müssen, betont Dirk Sedlacek, Leiter des Instituts für Sicherheitstechnik und Schiffssicherheit http://schiffssicherheit.de , im Presse-Interview. “Grundsätzlich gilt bei Schiffsunglücken die Regel, dass die Reisenden und die Besatzung innerhalb von 60 Minuten von Bord gehen müssen. Bei derartigen Schiffsgrößen ist dies schwierig, weshalb man oft versucht, den nächsten Hafen aus eigener Kraft zu erreichen. Der Kapitän hätte gleich wissen müssen, dass dies nicht möglich war, da mehr als zwei wasserdichte Abteilungen überflutet waren.”

Aufgrund der enormen Schiffsgröße bezeichnet es Sedlacek als “nachvollziehbar”, dass an Bord Unruhe und Panik ausbrach. “Schließlich fehlte es auch an Booten und Flößen zur Rettung. Normal können diese 125 Prozent der an Bord befindlichen Menschen aufnehmen, doch sobald ein Schiff mehr als 20 Grad Schlagseite bekommt, kann die Hälfte der Rettungsmittel nicht mehr zu Wasser gelassen werden.”

Druck auf Personal wächst

Grundproblem der heutigen Schiffsbesatzungen ist es, dass sie den Notfall meist nur aus Simulationen kennen. Die Vorbereitung für den Ernstfall ist gut, betont der Schiffsicherheits-Experte. “Mindestens alle fünf Jahre machen die Schiffsoffiziere und Besatzungsmitglieder, die für die Evakuierung verantwortlich sind, zusätzlich zu laufenden Schulungen ein dreitägiges Notfalltraining nach internationalen Vorschriften. Künftig dürfte jedoch noch mehr Druck auf die Qualifizierung und Ausbildung des Personals liegen”, vermutet Sedlacek.

Kreuzfahrten sind sicher

Vertreter der Branche, glauben nicht an einen Buchungseinbruch im boomenden Kreuzfahrt-Geschäft. “Die Kreuzfahrt hat über 90 Mio. Touristen jährlich, und Unfälle gibt es kaum. Sie gehört damit zu den sichersten Reiseformen überhaupt, was es nun stärker zu vermitteln gilt”, urteilt Manfred Jägersberger-Greul, Geschäftsführer von Caravelle Seereisen http://www.caravelle.at , auf Anfrage. Eine “rasche, lückenlose Aufklärung” sei nicht nur im Interesse des Schiffsbetreibers Costa und der Versicherungen, sondern auch der gesamten Branche.

Eine Einschätzung, die auch Hansjörg Kunze, Vice President Marketing & Communication der Aida Cruises http://aida.de , teilt. Aida ist als Tochter der Carnival Corp. die deutsche Schwester der italienischen Costa-Reihe. “Vorerst muss man mit ganzer Kraft vor Ort handeln und die Folgen des Unglücks vor allem für die Reisenden und die Schiffsbesatzung minimieren. An Bord gelten höchste Sicherheitsstandards. Welche Konsequenzen die Branche in die Wege leitet, entscheidet sich erst nach genauer Klärung des Hergangs”, so der Experte gegenüber der Presse.

Kein Unterwassermuseum

Über das weitere Schicksal der Costa Concordia gibt es bisher nur Spekulationen. Versucht wird derzeit, die 2.400 Tonnen Dieselöl im Schiffstank abzupumpen, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Die Chancen auf die Hebung des Schiffes stehen schlecht. “Es ist mit seinen 291 Metern zu groß, und auch ein Abdichten ist wegen der Größe des Lecks kaum möglich”, so Sedlacek. Gelingt das Stabilisieren nicht, dürfte der Luxusliner auf tiefere Gewässer abrutschen und sinken. “Vielleicht wird man das Wrack zersägen und die Einzelteile bergen, besonders wenn sonst der Schiffsverkehr gestört ist.” (Ende)

Internetsucht verändert Gehirn nachhaltig

Neurale Verbindungen zwischen verschiedenen Arealen gestört

Wuhan - Websüchtige zeigen ähnliche Veränderungen des Gehirns wie Menschen, die von Drogen oder Alkohol abhängig sind. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kommt eine Studie der Chinese Academy of Sciences http://english.cas.cn . Das Team um Hao Lei scannte die Gehirne von 17 jungen Abhängigen und fand Veränderungen in ihrer Gehirnstruktur. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die in Plos One http://plosone.org veröffentlichten Forschungsergebnisse zu neuen Behandlungsansätzen für Suchtverhalten führen können.

Weiße Substanz verändert

Internetsucht ist eine klinische Erkrankung, die durch einen außer Kontrolle geratenen Internetkonsum charakterisiert wird. Insgesamt untersuchten die Forscher die Gehirne von 35 Frauen und Männern zwischen 14 und 21 Jahren. Bei 17 wurde ein Internet-Abhängigkeits-Syndrom (IAS) festgestellt.

Grundlage für die Diagnose waren Fragen wie: “Haben Sie wiederholt erfolglos versucht, Ihren Internetkonsum zu kontrollieren, zu reduzieren oder zu beenden?” Spezialisierte Gehirnscans zeigten bei den als internetsüchtig diagnostizierten Teilnehmern Veränderungen in der weißen Substanz des Gehirns, also jenem Bereich, der Nervenfasern enthält.

Störungen bei Nervenfasern

Laut den Wissenschaftlern gab es Hinweise auf eine Störung der Verbindungen der Nervenfasern, die Gehirnbereiche miteinander verbinden, die mit Gefühlen, dem Treffen von Entscheidungen und der Selbstkontrolle in Zusammenhang stehen. Gunter Schumann vom King’s College London http://kcl.ac.uk erklärt, dass ähnliche Forschungsergebnisse auch bei Menschen vorliegen, die nach Computerspielen süchtig sind. Erstmals zeigten zwei Studien Veränderungen in den neuralen Verbindungen zwischen Bereichen des Gehirns und der Gehirnfunktion. (Ende)

Affen wissen, wer wie viel weiß

Schimpansen erkennen den Informationsstand von Artgenossen

München - Frei lebende Schimpansen warnen unwissende Gruppenmitglieder vor Gefahren. Weniger informationsfreudig sind die Affen, wenn die Artgenossen schon alarmiert sind. Forscher am Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig http://www.evolbio.mpg.de und der University of St. Andrews in Großbritannien http://www.st-andrews.ac.uk haben Schimpansen in Uganda beobachtet und dabei herausgefunden, dass diese erkennen, wer über welches Wissen verfügt. “In Gruppen lebende Tierarten verfügen über solche Informationsmechanismen, weil die Gruppe eine Leistung für das Leben des Einzelnen bringt - da hat die Natur etwas Hervorragendes herausgebracht”, sagt Christina Beck, Wissenschaftlerin vom MPI, gegenüber der Presse.

Informationen mit anderen teilen

Viele Tiere stoßen in Gegenwart von Raubtieren oder anderen Gefahren Alarmrufe aus. Dies geschieht häufiger bei Anwesenheit von verwandten oder befreundeten Tieren. Bisher gab es jedoch keine Belege dafür, dass Schimpansen dabei auch den Wissensstand anderer Gruppenmitglieder berücksichtigen. Die Forscher konnten beobachten: Die Schimpansen gaben Alarmrufe zur Warnung vor einer Giftschlange häufiger in Gegenwart von unwissenden als in Gegenwart von bereits informierten Gruppenmitgliedern. Neue Informationen mit anderen zu teilen, ist ein wichtiger Schritt auf dem evolutiven Weg zur Sprache, den der gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse vermutlich bereits vor sechs Mio. Jahren beschritten hat.

Die Fähigkeit zu verstehen, was ein Anderer weiß oder glaubt, besitzt vermutlich nur der Mensch. Verschiedene Studien über das Wissen um das Bewusstsein anderer, fanden bislang jedoch nur mit Zootieren statt. Die Wissenschaftler kamen zu kontroversen Ergebnissen. Meist war dabei unklar, ob Schimpansen die Aufgabe nicht lösen konnten oder diese nicht verstanden - ein Problem, das bei frei lebenden Schimpansen in ihrem natürlichen Umfeld nicht besteht. Catherine Crockford, Roman Wittig und Kollegen beobachten deshalb frei lebende Schimpansen im Budongo Wald in Uganda. Sie konfrontierten die Tiere mit Attrappen gefährlicher Giftschlangen, zwei Gabunvipern und einer Nashornviper. “Diese gut getarnten Schlangen liegen oft wochenlang am selben Fleck. Es lohnt sich also, wenn der Schimpanse, der sie entdeckt, seine Gruppenmitglieder vor der Gefahr warnt”, sagt Crockford, die an der University of St. Andrews forscht.

33 verschiedene Schimpansen untersucht

Die Forscher beobachteten das Verhalten von 33 verschiedenen Schimpansen, die jeweils eines von drei Schlangenmodellen gesehen hatten. Alarmrufe wurden häufiger ausgestoßen, wenn der Rufer sich in der Gesellschaft von Affen befand, die frühere Warnrufe nicht gehört haben konnten. “Schimpansen scheinen den Wissensstand anderer zu berücksichtigen und stoßen freiwillig einen Warnruf aus, um die anderen über eine Gefahr zu informieren, von der sie nichts wissen”, sagt Wittig, der am MPI für evolutionäre Anthropologie und der University of St. Andrews arbeitet. “Schimpansen verstehen offenbar, dass sie etwas wissen, was ihr Gegenüber nicht weiß. Sie verstehen ebenfalls, dass sie den anderen informieren können, indem sie eine ganz bestimmte Lautäußerung von sich geben”, so Wittig weiter. (Ende)

FMK: 66 Millionen SMS zu Silvester

Auch bei Jugendlichen ist das SMS trotz Facebook & Co beliebter als je zuvor

Wien - Das Glückwunsch-SMS zu Silvester an Familie, Freunde und Geschäftspartner ist Tradition. Zu Weihnachten und Silvester werden rund dreimal so viele SMS wie an “normalen” Tagen gesendet.
Für dieses Jahr rechnen die österreichischen Mobilfunkbetreiber mit rund 66 Millionen SMS, die zum Jahreswechsel übermittelt werden - zum Jahreswechsel 2010/2011 wurden 62,2 Millionen SMS übermittelt.

Auch für Jugendliche ist das SMS top - fast 40 % wollen auf keinen Fall drauf verzichten
Soziale Netzwerke spielen aufgrund des rasant wachsenden Marktanteils von Smartphones bei der Übermittlung von Glückwünschen eine zunehmende Rolle. Dennoch ist das SMS als persönliche Nachricht auch bei Jugendlichen on top. Eine Umfrage unter den rund 30.000 Fans der Facebook-Seite “Mein Handy, mein Retter” ergab, dass 38,7 % nicht auf die SMS-Funktion ihres Smartphones verzichten wollen - noch vor der MP3-Funktion, Internetzugang und der Kamera-Funktion.

Forum Mobilkommunikation - FMK
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden und liefert Zahlen, Daten und Fakten für die persönliche Meinungsbildung zum Thema Mobilfunk. A1, Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, Nokia, Nokia Siemens Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK. (Ende)

Langschläfer genetisch vorprogrammiert

Menschen mit Gen ABCC9 brauchen deutlich mehr Schlaf

Edinburgh/München - Menschen, die gerne ausschlafen, können jetzt eine gute Entschuldigung dafür haben. Diese Vorliebe ist laut Wissenschaftlern der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk und der Ludwig-Maximilians-Universität München http://www.uni-muenchen.de zumindest teilweise genetisch bedingt. Das Team um Jim Wilson analysierte die Daten von mehr als 30.000 Menschen in ganz Europa. Es zeigte sich, dass jene die über das Gen ABCC9 verfügten, rund 30 Minuten mehr Schlaf pro Nacht brauchten. Einer von fünf Europäern trägt dieses Gen laut den in Molecular Psychiatry http://nature.com/mp veröffentlichten Studienergebnissen in sich.

Einstein schlief elf Stunden Robert Zach macht das auch …

Alle Teilnehmer lieferten Berichte darüber ab, wie lange sie geschlafen hatten und stellten eine Blutprobe für die DNA-Analyse zur Verfügung. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, kann sehr unterschiedlich sein. Margaret Thatcher kam mit vier Stunden pro Nacht aus, Albert Einstein brauchte elf. An der Studie nahmen Menschen von den Orkneyinseln, aus Kroatien, den Niederlanden, Italien, Estland und Deutschland teil. Alle wurden nach ihren Schlafgewohnheiten an ihren freien Tagen gefragt, also an Tagen, an denen sie nicht zu einer bestimmten Zeit aufstehen mussten, Schlaftabletten einnahmen oder Schichtdienst hatten.

In einem nächsten Schritt verglichen die Wissenschaftler diese Zahlen mit den Ergebnissen der genetischen Analyse. Es zeigte sich, dass Teilnehmer mit einer Variation des Gens ABCC9 mehr als die durchschnittlichen acht Stunden Schlaf brauchten. Fruchtfliegen verfügen ebenfalls zum Teil über dieses Gen. Fruchtfliegen, die es nicht haben, schliefen drei Stunden weniger als normal. ABCC9 spielt bei der Messung der Energiewerte in den Zellen eine wichtige Rolle. Die Wissenschaftler hoffen, dass damit ein neuer Ansatz für die Schlafforschung gefunden ist. Sie wollen jetzt herausfinden, wie genau diese Genvariante die Länge des benötigten Schlafes beeinflusst, berichtet die BBC. (Ende)

Totes Meer starb vor 120.000 Jahren

Erste Hinweise auf Austrocknung in früheren Wärmeperioden

Genf - Das Tote Meer verliert so viel Wasser, dass sein Spiegel jährlich um einen Meter sinkt. In der Vergangenheit war der tiefstliegende See der Welt jedoch bereits viel trockener als heute, hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. “Erstmals konnte gezeigt werden, dass das Tote Meer in früheren Zeiten deutlich weniger Wasser führte oder sogar ausgetrocknet war”, erklärt Forschungsleiter Daniel Ariztegui von der Universität Genf http://unige.ch im Presse-Interview. Veröffentlicht wurden die ersten Ergebnisse im Fachblatt “Eos”.

Natürliche Trocknung

Außergewöhnlich ist das Tote Meer nicht nur aufgrund seiner Lage auf derzeit 422 Meter unter dem Nullpunkt, sondern auch wegen des rund 30-prozentigen Salzgehalts. Hauptgründe dieser Konzentration sind die Wasserentnahmen aus den Flüssen der Anrainerstaaten, die landwirtschaftliche Düngung sowie die Verdunstung, die von der künstlichen Salzgewinnung noch deutlich erhöht wird. “Sichtbar wurde nun jedoch, dass es in Warmzeiten auch einen natürlichen Rückgang gibt”, betont der Schweizer Geologe.

Die Forscher bohrten auf 235 Meter Seetiefe nahe der tiefsten Stelle des Toten Meeres und untersuchten die Sedimente. “Überraschend fanden wir Kieselsteine, die sonst nur an Ufern vorkommen, sowie große Salzzonen. Das deutet darauf, dass der Seespiegel früher auf diesem Niveau und womöglich noch darunter lag”, erklärt Ariztegui. Auch Gips, Aragonit, Schlamm und Kalk kam zutage. Die genaue Datierung diese Trockenperiode steht noch aus, die Forscher schätzen sie bisher jedoch auf 120.000 Jahre vor der Gegenwart.

Vorbote für Nahen Osten

“Das Tote Meer ist ein guter Sensor für die Globaltemperatur. In Eiszeiten war sein Wasserstand deutlich höher - vor 25.000 Jahren etwa 260 Meter über dem heutigen Niveau, womit es über das gesamte Jordantal bis hinauf zum See Genezareth reichte. In den Wärmeperioden dazwischen sank der Wasserspiegel jedoch deutlich”, so der Forscher. Wichtig sei diese Erkenntnis auch deshalb, da laut heutigen Klimamodellen mehreren Regionen des Nahen Ostens ein vergleichbares Schicksal der Austrocknung bevorsteht.
(Ende)

Single sein zur Weihnachtszeit: Freiheit oder Frust?

Zum Jahresende ist die beste Zeit, um über persönliche Werte Bilanz zu ziehen

Wien - Sich als Single wohlzufühlen ist für viele gar nicht so einfach - besonders wenn das Jahr zu Ende geht. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, doch gerade damit haben sie allzu schlechte Erfahrungen gemacht. Unfreiwillige Singles können die Zeit des Alleinseins jedoch für sich nutzen und die Vorteile des Single-Daseins genießen lernen.

Die Single-Spezies

Paarbeziehungen haben in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Singles, die außerhalb der Norm der Zweisamkeit stehen, haben es daher oft nicht leicht; sie gelten als Mangel-Spezies und sind Zielscheibe vieler Vorurteile. Für viele Singles ist das Alleinsein eine schwierige Prüfung, die sie so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen. Mag. Christa Fasch und Mag. Angelika Kail, Autorinnen von “Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung” empfehlen allerdings, sich der Singlephase mutig zu stellen, anstatt an ausgedienten Strukturen einer unbefriedigten Partnerschaft festzuhalten: “Jetzt ist die beste Zeit, um Bilanz über vergangene Beziehungen zu ziehen, Altes und Überkommenes loszulassen und sich mit sich selbst und den eigenen Werten und Hoffnungen auseinanderzusetzen. Das macht frei für einen gelungenen Neustart - ins neue Jahr und in eine neue Beziehung.”

Wie soll es weitergehen?

Gleich, ob wir verlassen wurden oder die Trennung aktiv herbeigeführt haben, immer fragen wir uns, welche Beziehungserfahrungen wir wohl als nächste und wie wir es besser machen können. Vielen Singles wird früher oder später bewusst, dass sie sich nicht nur eine Beziehung wünschen, sondern auch eine klare Vorstellung davon, wie eine geglückte Beziehung überhaupt aussehen kann. Auch die Frage, weshalb sie immer wieder an den “falschen” Partner geraten, beschäftigt sie jetzt. Hinter jedem Beziehungsverhalten stecken bestimmte Verhaltensmuster, die aufgedeckt werden müssen, um nicht immer wieder die gleichen Enttäuschungen zu erleben. Das Verarbeiten der Trennung und das Loslassen, sich mit dem eigenen Selbstwert und der persönlichen Lebensvision auseinanderzusetzen, sind die ersten Schritte in Richtung Wunschbeziehung.

Wege zur Wunschbeziehung

Selbsterkenntnis ist somit der erste Weg zur Wunschbeziehung: Wir müssen unsere Bedürfnisse und Ideale kennen und uns selbst lieben, um Beziehungen bewusster angehen und selbstverantwortlicher gestalten zu können. “Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung” ist Sachbuch, Ratgeber und Arbeitsbuch zugleich. Um die Leserinnen und Leser auf ihrem Weg zu unterstützen, bieten die Autorinnen Tipps, Übungen und konkrete Anleitungen zum Selbstcoaching sowie Fallbeispiele und Erfahrungen von Betroffenen - Singles wie in einer Partnerschaft lebenden Personen -, die sie zum Thema befragt haben. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie man die partnerlose Zeit als Herausforderung für die Selbstentwicklung nutzen und sein Single-Sein mit Lebensfreude füllen kann. “Das ist die ideale Voraussetzung, um sich frei und ohne Schatten der Vergangenheit auf eine neue, erfüllende Beziehung einlassen zu können. Auch Paare, die ihre Beziehungen reflektieren wollen, finden hier viel Wertvolles”, so die Autorinnen.

Die Autorinnen stehen für Interviews zur Verfügung.

Mag. Christa Fasch ist als Trainerin, Coach und Unternehmensberaterin tätig. Sie widmet sich den Themenschwerpunkten Life Balance, Burnout-Prävention und Selbstmanagement. http://www.christa-fasch.at
Mag. Angelika Kail ist selbstständige Trainerin und diplomierte Lebensberaterin. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Selbstfindung, die Bewusstseinsbildung und die Klärung von Sinnfragen. http://www.angelika-kail.at

Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung

Christa Fasch/Angelika Kail
ISBN 978-3-902729-34-7
Flexicover, 247 Seiten
Eur 22,00 [A]/21,40 [D]/28,10 CHF UVP
Erschienen im November 2011 im Goldegg Verlag

Presserückfragen, Rezensionsexemplare, Interviewanfragen:

Goldegg Verlag GmbH
Mommsengasse 4, 1040 Wien
Mag. Maria Schlager
Tel. +43 1 505 43 76-46 Fax -20
Mobil +43 699 1440 4445
maria.schlager@goldegg-verlag.at
http://www.goldegg-verlag.at

(Ende)

Li - Raish, die Bewusstseinsformel für eine neue Welt

Der Transformationsprozess der Erde und unseres Bewusstseins beschleunigt sich zunehmend, die Auflösungssignale der alten Materie-Ordnung sind spürbar und sichtbar, die Geburtswehen des neuen multidimensionalen Bewusstseins können stabilisiert werden.

Engelberg/Schweiz – Mit Ende des Jahres 2011 geht die Dynamik der Bewusstseinserweiterung unseres Lebens, unserer Erde und unseres Sonnensystems in seine entscheidende Phase. Die Systeme die auf Materie, Geld und Macht basieren werden kollabieren, die ewige gestrigen Gesellschaftsordnungen und ihre Konzepte stehen vor dem Zusammenbruch. Die Religionen in ihrer geistigen Blindheit, haben nichts mehr anzubieten, die spirituelle Erneuerung wird mit ihrer Transformationsenergie nicht halt machen vor dem wirren Verirrungsthesen der egomanischen Gottesprojektionen. „In meiner Arbeit mit Quantenphysik und Bewusstsein, ist mir klar geworden, ‚wir können uns nicht dagegen wehren uns zu verbessern’, indem wir unseren göttlichen Wesenskern erkennen und dieses vollkommenes Wesen zum Ausdruck bringen, so Robert Zach im Presse-Interview.

Im Jahre 1989 kam im Zusammenhang mit der bevorstehenden drastischen Transformation unseres Lebens, eine bedeutende mediale Durchgabe durch „Wolfgang Zönnchen“ (1947 - 2008) einem Medium und Entwickler der „Harmopathie“ http://esowatch.com/ge/index.php?title=Harmopathie zu uns Menschen. Leider wurde dem Buch „Im Zeichen des Fisches“ (ISBN: 3-927110-15-9) wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch das Buch ist ein hochspiritueller, genialer Wegweiser durch die weltweiten Krisen die den Glauben an die Allmacht der Materie erschüttern. Der geistig erwachte Mensch weiß längst dass der Wahnsinn nicht zu retten ist. Aber wie verhält man sich wenn der Wahnsinn tobt, und Politiker, Wissenschaftler, Gurus, und Religionshüter nicht mehr wissen wie sie den Krisen Herr werden sollen. Die Menschen die beginnen aus ihrer Tiernatur zu ihrem kosmischen Lichtwesen zu erwachen und die bereits erwachten Bewusstseinträger (des göttlichen Wesens im Menschen), sind der Schlüssel zum Transformationserfolg und zum beruhigen der massiven zerstörerischen Kräfte. Das Zauberwort dazu wurde uns im Buch „Im Zeichen des Fisches“ übergeben, es heißt: LI-RAISH.

Nicht Geld und Politik vermögen zu helfen. Nur die Energie der Liebe. Deren Kraft ist Trillionen mal Trillionen des ganzen Alls, sie vermag dies. „In den stillen meditativen Momenten der letzten Monate des Jahres 2011, wurde mir bewusst, dass die reinen unverwirrten geistigen Menschen helfen können und müssen damit der Prozess der Transformation in das neue Zeitalter, nicht zu viel Leid erzeugt, fährt Robert Zach fort. Die fortgeschrittenen Lichtwesen dieser Erde haben eine große Verantwortung, sie können mit ihrer Schwingung aus der Herzensliebe, die Katastrophen entschärfen, dazu braucht es die LI-RAISH Energiemeditation.

Buchauszug: Der Schwingung des Li-Raish könnt ihr keinen Wert geben, denn Li-Raish ist in seiner Buchstabenkombination für Euch noch ohne Bedeutung. Li-Raish bleibt für Euch neutral. Die Kombination des Li- und die Kombination des Raish haben jedoch einen erhabenen Wert aus der Urkraft der Liebe, der Kraft und der Weisheit. So ihr also LI-RAISH als Wortkombination nicht werten könnt und ihr dieses LI-Raish dennoch in Euch schwingen lasst, so wird sich LI-RAISH in Euch manifestieren. So werdet ihr Wert (los)lassen und dadurch Wert (er)halten.

Die LI-RAISH Mediation

Li-Raish ist der Orkan der Erneuerung.
Li-Raish ist die Sturmflut die das Land wieder reinigt.
Li-Raish ist das Feuer das alles Unkraut verbrennt.
Li-Raish ist das Licht das Keinen Schatten kennt.
Li-Raish ist Liebe, Li-Raish ist Kraft, Li-Raish ist Weisheit.
Li-Raish ist die unbesiegbare Macht der Liebe, das Feuer des Lebens,
die Energie der Kraft und die Ruhe der Weisheit.
Li-Raish ist diem Glut unter der Asche und gleichzeitig der Sturm der die Glut befreit.
Li-Raish ist die Spirale ins ICH und ein Weg in das Licht.
Li-Raish ist die Schwigung des Wassermannes, der seine Zeitqualität kennt.
Li-Raish ist verbinden, umarmen, lieben.
Li-Raish ist die Kraft den Weg zu beschreiten.
Li-Raish ist der Sog der Erneuerung.
Li-Raish ist das gehen in die Stille.

Praktische Erklärungen zum effektiven Nutzen

Li-Raish ist kein Geheimnis, sondern ein Weg zum „Geh-heim-ins-Ist“. Li-Raish kann man immer machen, doch gemeinsam praktiziert verstärkt es die multidimensionale Wirkung durch das kollektive Bewusstsein, im Buch wird vorgeschlagen am Donnerstag und zwar abends zwischen 22:00 und 22:20. Ungestört bequem machen Augen schließen und schwingen lassen, Einatmend = Liii – Raish = ausatmen, langsam einatmen und ein wenig schneller ausatmen. Das ganze drei oder viermal wiederholen. Jeder der Li-Raish praktiziert sollte es dringend weitergeben, Freunde dazu einladen, Kopien dieses Textes weitergeben, Facebook, Twitter, u. ä. nicht vergessen, die eigene Trägheit überwinden kostet nichts ….

Du willst der Welt und Deinen Brüdern und Schwestern helfen, dann geh’ in Dich und transformiere deine Gedanken zu schöpferischen „Wundern“ gib Deinem Erschaffen Form - und bedenke dabei, das keine Hassgefühle gegen Banker, Politiker und dogmatische Demagogen der Dunkelheit sinnvoll sind, es zählt nur die reine Liebe, selbst zur verruchtesten, abartigsten Person auf diesem Planeten, diese der Tiernatur ergebenen und ihr dienenden verirrten Seelen, sind nicht mit Hass zu erlösen sondern nur durch Liebe.

Zur Person: Robert Zach, http://www.facebook.com/profile.php?id=1707737853&ref=tn_tnmn lebt in Engelberg in der Schweiz, er berät in Bewusstseinsfragen, der 1961 in Bayern geborene Autodidakt, Techniker, entwickelt, realisiert und produziert, Wellnessartikel (Eclypsi), Nahrungsergänzungen, Wasserbelebungssysteme unter http://www.zarobiotec.com man findet Texte und Konzepte über ihn in der int. Presse, bei Facebook, http://www.facebook.com/zarobiotec , der erfolgreiche Unternehmer, ist Forscher, Erfinder, Designer, Fotograf etc. und wer wissen will was ein echter Lebenskünstler tatsächlich ist, der darf gerne Kontakt aufnehmen zaro@zarobiotec.com , oder den Namen einfach mal googlen. (Ende) R.Wastl

Tabu: Pfleger töten Patienten aus Selbstmitleid

Buchautor Karl Beine nennt offizielle Mordfälle “Spitze des Eisbergs”

Witten - Karl Beine, Psychiater an der Universität Witten/Herdecke http://uni-wh.de , sprcht in seinem Buch “Krankentötungen in Kliniken und Heimen - Aufdecken und Verhindern” ein Tabuthema an: “Die Täter, über die wir hier reden, sind keine Menschen, denen es um das Töten selbst geht. Sie sind unfähig, fremdes Leiden zu begleiten. Sind unfähig aus der Situation wegzugehen”, erklärt Beine im Presse-Interview. Diese Menschen haben den Pflegeberuf gewählt, damit es ihnen selbst besser geht.

331 Fälle untersucht

“Ich glaube nicht, dass die Leute straffällig geworden wären, wenn sie diesen Beruf nicht gewählt hätten”, resümiert Beine. Für ihn ist das Täterprofil eines Pflegers, der Patienten tötet, eindeutig: “Sie sind meist männlich, in ihrem Team meist die Außenseiter und sie geben sich vor ihrer Tat oft zu erkennen. Das Team muss die verdeckten Hinweise nur erkennen können und darf im Alltag nicht darüber hinwegsehen”, so der Autor. Der Experte hat in seinem Buch alle 36 seit 1970 weltweit bekannten Tötungsserien mit 331 Opfern untersucht. “Es gibt eine Dunkelziffer, von der wir keine Ahnung haben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs”, sagt der Forscher.

Beine kommt zum Schluss, dass solche Fälle in jeder Einrichtung vorkommen können, das Risiko aber vermindert werden kann: “Die Täter trugen bei ihren Arbeitskollegen schon Spitznamen wie Todesengel oder Vollstrecker. Daraus kann man sehr gut schließen, dass die Umgebung bereits eine gewisse Form von Aufmerksamkeit aufgebracht hat.” Die Täter sehen sich in der Regel als barmherzig an, weil sie Menschen von ihrem Leiden erlösen und die vermeintlich menschenunwürdigen Zustände beenden. Nur haben die Opfer in keinem der Fälle um Sterbehilfe gebeten. Diese Menschen töten aber nicht aus Mitleid mit totgeweihten Patienten - sie töten aus Selbstmitleid, sagt Beine.

Täterprofil fast immer gleich

Die Täter versuchen kühl und distanziert zu wirken, zeigen oft einen auffälligen Aktivitätsdrang und inszenieren sich als “Macher” und “Anpacker”. Dabei verdecken sie aus Sicht von Beine ihre tiefe Selbstunsicherheit. “Sie leiden daran, dass sie nicht so einfach helfen und Leid lindern können, wie sie sich das wünschen. Aber anstatt zu kündigen, fallen sie in eine Identitätskrise, aus der es für sie nur den Ausweg gibt, Patienten, die in ihren Augen besonders leiden, zu töten. Einer der Täter fasste das in die Worte: ‘Das war für beide eine Erlösung’.” Diese Mischung aus eigenem und fremdem Leiden bildet ein festes Knäuel. Dabei hätte die Umgebung die Taten verhindern können.

Die Täter zeigen oft eine sehr rohe Sprache gegenüber den Patienten. Ausdrücke wie “krepieren” sind ebenso an der Tagesordnung wie unverhohlene Drohungen: “Schauen Sie sich den Ex an, wenn’s weiter so lästig sind, dann sind Sie der nächste.” So werden die Patienten entwertet, aber auch die als sinnlos empfundene eigene Arbeit. “Die Täter töten oft mit Medikamenten, deren Fehlen nicht bemerkt wird. Die Leichenschau wird oberflächlich gehandhabt, Beschwerden von Angehörigen oder Arbeitskollegen über die Täter werden unter den Teppich gekehrt. Dadurch kommt Resignation auf”, beschreibt Beine das Umfeld der Taten. (Ende)

Kratzgeräusche treiben Menschen auf die Palme

Klang umso unangenehmer, je punktueller er im Ohr wirkt

Wien - Forscher haben herausgefunden, warum manche Menschen besonders sensibel auf bestimmte Geräusche reagieren. Christoph Reuter, Experte für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien http://univie.ac.at , und sein Kollege Michael Oehler von der Universität Köln http://uni-koeln.de sind dieser Frage nachgegangen. “Ein Klang wird umso unangenehmer empfunden, je tonaler er ist. Denn tonale Klänge wirken punktueller im Ohr”, sagt Reuter gegenüber der Presse.

Tonalität entscheidend

Die Musikwissenschafter ließen 104 Versuchspersonen aus einer Reihe von Kratzgeräuschen die zwei unangenehmsten heraussuchen. “Von diesen beiden haben wir verschiedene Variationen erstellt, um den Einfluss von Filterung, tonaler beziehungsweise geräuschhafter Anteile, Modulationen und zeitlicher Hüllkurve auf die Geräuschempfindung zu untersuchen. Beispielsweise wurde nur die Tonhöheninformation beibehalten oder die Geräusche erklangen ohne Frequenzmodulation”, erklärt Reuter. Um die Reaktion der Probanden bewerten zu können, wurden Atmung, Herzschlag, Blutdruck, Temperatur und Hautleitwert gemessen.

Die Versuchspersonen wurden außerdem in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe wurde darüber informiert, dass es sich bei den Geräuschen um Kratzgeräusche von Kreide handelt. Der zweiten Gruppe wurde vorgegaukelt, es handele sich um eine zeitgenössische Komposition moderner Musiker. Die Personen, die von einer zeitgenössischen Komposition ausgingen, empfanden die Klänge dann auch als weniger unangenehm. Dennoch galt für beide Versuchsgruppen gleichermaßen: Je unangenehmer der Klang von der Versuchsperson bewertet wurde, desto stärker stieg der Hautleitwert. (Ende)

EU erlaubt Süßungsmittel Stevia

Streusüßen und Süßgetränke als erste Abnehmer wahrscheinlich

Brüssel/Hohenheim - Mit der Zulassung von Stevia durch die Europäische Union beginnt ein neues Kapitel der Süßstoffe in Europa. Die Substanz aus den Blättern der aus Paraguay stammenden Pflanze “Stevia rebaudiana” ist 250-mal süßer als Zucker, wird von Diabetikern gut vertragen, senkt den Blutdruck und verhindert Zahnbelag. Ein ernsthafter Konkurrent zum Zucker wird sie zumindest in naher Zukunft dennoch nicht, glaubt der Stevia-Forscher Udo Kienle von der Universität Hohenheim http://stevia.uni-hohenheim.de im Presse-Interview.

Langsamer Markteintritt

“In naher Zukunft werden die meisten Nahrungsmittelsparten nicht auf Stevia umstellen - einige Produkte ausgenommen: Stevia-Tabletten und -Streusüßen könnten noch in diesem Jahr in die Supermärkte kommen, einzelne Süßgetränke im ersten Halbjahr 2012, sofern die Hersteller bereits zulassungsfähige Rezepturen besitzen”, so der Hohenheimer Agrarwissenschaftler. Das zeige die Entwicklung in der Schweiz beispielhaft vor, wo Stevia seit 2010 erhältlich ist. Rund 100 genehmigte Stevia-Lebensmittel gibt es hier, von denen allerdings bisher nur wenige in den Läden gelandet sind.

Als ein Hindernis für eine rasche Verbreitung sieht Kienle die niedrige Stevia-Tagesdosis, die von der EU wie auch zuvor von der Schweiz als “unbedenklich” eingestuft wurde. Nur vier Milligramm von hochreinem Steviol pro Kilogramm Körpergewicht und Tag sind erlaubt. “Der Zucker von Limonaden kann in Folge nur zu rund 30 Prozent durch Stevia-Süßstoff ersetzt werden. Es wird unter diesen Umständen schwierig, dem Konsumenten den höheren Preis zu rechtfertigen”, so der Experte.

Coca-Cola als Zugpferd

Was punktet, ist die Natürlichkeit der Stevia-Pflanze, betont Kienle. Auf diesen Effekt setzt etwa die Firma Coca Cola, die bereits 24 Stevia-Patente besitzt und den Zuckergehalt bestimmter Getränke künftig mit einem als “Truvia” registrierten Stevia-Süßstoff senken will. In raffinierter Form ist Stevia als Lebensmittel-Zusatzstoff - der die Nummer E960 erhält - freilich nicht mehr “natürlich”. (Ende)

Arme Kinder bekommen kein Frühstück

Sozialer Status ausschlaggebend für Mahlzeit vor der Schule

Bielefeld - Nur zwei von drei Elf- bis 15-Jährigen in Deutschland frühstücken täglich. Das ergab eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). “Immer mehr Studien zeigen, dass Kinder, die das Frühstück auslassen, zu Übergewicht neigen”, sagt Jens Bucksch, Leiter der WHO Collaborating Center for Child and Adolescent Health Promotion http://www.uni-bielefeld.de , im Presse-Gespräch. Andere Studien zeigen dagegen einen positiven Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frühstück und Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Schulalltag.

Einkommen entscheidet

Die Forscher können zwischen dem Frühstücksverhalten und der sozialen Lage eine Wechselwirkung feststellen: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gehen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus. “Dieses Phänomen berichten Lehrer aus Schulen aus sogenannten sozialen Brennpunkten häufig, dass gerade diese Kinder - besonders zum Monatsende - häufig ohne Frühstück aus dem Haus geschickt werden, weil das Geld dafür nicht reicht”, sagt Studienleiterin Petra Kolip gegenüber pressetext.

“Je wohlhabender Familien sind, desto ausgewogener ist die Ernährung”, ergänzt Bucksch. Für die jüngste Erhebungswelle der Studie wurden im Schuljahr 2009/2010 über 20.000 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren an fast 300 Schulen bundesweit befragt. Grundlage war ein Fragebogen. untersucht wurde, wie Schüler selbst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität einschätzen. Erhoben wurden auch das gesundheitsrelevante Verhalten und soziale Einflussfaktoren auf die Gesundheit wie Schulklima, familiärer Wohlstand sowie die Beziehung zu Eltern und Freunden.

Viele Geringverdiener-Familien

“Die Studie bietet die einmalige Chance, die sozialen Einflussfaktoren auf die Gesundheit zu analysieren”, sagt Kolip. “Für viele Bereiche zeigt sich noch immer der Einfluss des familialen Wohlstandes als Indikator für die soziale Lage: Kinder und Jugendliche aus Geringverdiener-Familien bewegen sich weniger, essen seltener Obst und geben häufiger einen schlechteren Gesundheitszustand an.”

Dies sei jedoch relevant, wenn man zielgruppengerechte Präventionsmaßnahmen entwickeln möchte. In Deutschland wurde die WHO-Studie bereits zum fünften Mal durchgeführt. Die Ergebnisse der Erhebung sollen für die Gesundheitsförderung und Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung genutzt werden. (Ende)