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Archiv der Kategorie Wirtschaft
Internetsucht verändert Gehirn nachhaltig
14.1.2012 von zaro.
Neurale Verbindungen zwischen verschiedenen Arealen gestört
Wuhan - Websüchtige zeigen ähnliche Veränderungen des Gehirns wie Menschen, die von Drogen oder Alkohol abhängig sind. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kommt eine Studie der Chinese Academy of Sciences http://english.cas.cn . Das Team um Hao Lei scannte die Gehirne von 17 jungen Abhängigen und fand Veränderungen in ihrer Gehirnstruktur. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die in Plos One http://plosone.org veröffentlichten Forschungsergebnisse zu neuen Behandlungsansätzen für Suchtverhalten führen können.
Weiße Substanz verändert
Internetsucht ist eine klinische Erkrankung, die durch einen außer Kontrolle geratenen Internetkonsum charakterisiert wird. Insgesamt untersuchten die Forscher die Gehirne von 35 Frauen und Männern zwischen 14 und 21 Jahren. Bei 17 wurde ein Internet-Abhängigkeits-Syndrom (IAS) festgestellt.
Grundlage für die Diagnose waren Fragen wie: “Haben Sie wiederholt erfolglos versucht, Ihren Internetkonsum zu kontrollieren, zu reduzieren oder zu beenden?” Spezialisierte Gehirnscans zeigten bei den als internetsüchtig diagnostizierten Teilnehmern Veränderungen in der weißen Substanz des Gehirns, also jenem Bereich, der Nervenfasern enthält.
Störungen bei Nervenfasern
Laut den Wissenschaftlern gab es Hinweise auf eine Störung der Verbindungen der Nervenfasern, die Gehirnbereiche miteinander verbinden, die mit Gefühlen, dem Treffen von Entscheidungen und der Selbstkontrolle in Zusammenhang stehen. Gunter Schumann vom King’s College London http://kcl.ac.uk erklärt, dass ähnliche Forschungsergebnisse auch bei Menschen vorliegen, die nach Computerspielen süchtig sind. Erstmals zeigten zwei Studien Veränderungen in den neuralen Verbindungen zwischen Bereichen des Gehirns und der Gehirnfunktion. (Ende)
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Armut: Europa profitiert von Ungerechtigkeit
11.1.2012 von zaro.
Philosophin plädiert für Verantwortung im Handelssystem
Bochum - Die Bochumer Philosophin Corinna Mieth nimmt im Umgang mit Armut eine neue Position ein. Über ihre Thesen berichtet sie in der Jubiläumsaugabe “20 Jahre Rubin”, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität http://ruhr-uni-bochum.de . Auf der einen Seite wird in der Philosophie argumentiert, dass die Menschen in den reichen Industrienationen in der Pflicht stehen, den Armen der Welt zu helfen. Danach sind die Bürger etwa in Europa oder Nordamerika sind mitschuldig an der Armut der Entwicklungsländer. Schließlich hätten diese Regierungen gewählt, die internationale Entscheidungen treffen.
Schuld des Einzelnen
“Ich weise die Annahme zurück, dass wir zur Armut in der Welt beitragen, wir tragen als Individuen keine Schuld, aber wir profitieren von den ungerechten Verhältnissen”, sagt Mieth im Presse-Interview. Naturkatastrophen und Hungersnöte beherrschen die Medien. Welche Verantwortung und Verpflichtung etwa EU-Bürger gegenüber den Armen in Somalia oder Burundi haben, fragt sich Mieth.
Ausgangspunkt für ihre Überlegungen ist die These der Philosophen Peter Singer und Thomas Pogge: Unsere Pflichten gegenüber den von gravierender Armut betroffenen Menschen seien viel weitreichender, als wir gemeinhin vermuten. Singer stellt die Analogie auf, dass es unsere Pflicht ist, den Armen genauso zu helfen wie einem Kind, das in einem Teich zu ertrinken droht. Genauso wie wir ins Wasser springen würden, um das Leben des Kindes zu retten, müssten wir Teile unserer Güter abgeben, um den lebensbedrohlichen Hunger zu stillen.
Kriterien über Fragenkatalog
Dieser Vergleich habe Schwächen, versucht die Philosophin Mieth anhand zweier detaillierter Gegenthesen zu belegen. Unter anderem stellt sie Kriterien auf, die den Grad einer Hilfspflicht definieren: Wie schwer ist die Notlage des Betroffenen? Bin ich in der Lage, direkt zu helfen - oder ist Hilfe nur indirekt über eine Organisation möglich? Ist die Hilfe zumutbar, und hat sie auch Aussicht auf Erfolg? Mit Hilfe dieses Fragenkatalogs entkräftet Mieth zwar die These von Singer und Pogge, dass es eine starke Hilfspflicht ist, Geld für Arme zu spenden.
Gleichzeitig liefert sie spannende Lösungsansätze und Strategien, wie die reiche Bevölkerung dennoch dazu angeregt werden kann, sich über ihre Pflichten hinaus zu engagieren. Man könne vom Einzelnen nicht fordern, was nicht zumutbar sei. Man könne nicht errechnen, wie hoch die individuelle Schuld des Individuums in der westlichen Welt sei. Untätig sollten die reicheren Weltbürger nicht sein: “Wir haben eine gewisse Verantwortung für unseren individuellen Handelsspielraum”, sagt Mieth. (Ende)
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FMK: 66 Millionen SMS zu Silvester
3.1.2012 von zaro.
Auch bei Jugendlichen ist das SMS trotz Facebook & Co beliebter als je zuvor
Wien - Das Glückwunsch-SMS zu Silvester an Familie, Freunde und Geschäftspartner ist Tradition. Zu Weihnachten und Silvester werden rund dreimal so viele SMS wie an “normalen” Tagen gesendet.
Für dieses Jahr rechnen die österreichischen Mobilfunkbetreiber mit rund 66 Millionen SMS, die zum Jahreswechsel übermittelt werden - zum Jahreswechsel 2010/2011 wurden 62,2 Millionen SMS übermittelt.
Auch für Jugendliche ist das SMS top - fast 40 % wollen auf keinen Fall drauf verzichten
Soziale Netzwerke spielen aufgrund des rasant wachsenden Marktanteils von Smartphones bei der Übermittlung von Glückwünschen eine zunehmende Rolle. Dennoch ist das SMS als persönliche Nachricht auch bei Jugendlichen on top. Eine Umfrage unter den rund 30.000 Fans der Facebook-Seite “Mein Handy, mein Retter” ergab, dass 38,7 % nicht auf die SMS-Funktion ihres Smartphones verzichten wollen - noch vor der MP3-Funktion, Internetzugang und der Kamera-Funktion.
Forum Mobilkommunikation - FMK
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden und liefert Zahlen, Daten und Fakten für die persönliche Meinungsbildung zum Thema Mobilfunk. A1, Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, Nokia, Nokia Siemens Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK. (Ende)
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Fukushima: Sargnagel für Atomstrom
15.12.2011 von zaro.
Kein Argument mehr für zivile Nutzung von Kernenergie
Hamburg - Fukushima war einer der letzten Sargnägel für die zivile Nutzung der Atomenergie. Zu dieser Einschätzung kommt Stefan Schurig, Programmdirektor für Klima und Energie beim Weltzukunftsrat http://worldfuturecouncil.org , im Presse-Interview. “Der bereits bestehende Zweifel an der Sicherheit der Kernenergie hat sich bestätigt und wird deshalb um so mehr fortbestehen. Es ist eine Frage der Zeit, wann die Atomenergie-Kiste endlich geschlossen wird”, so der Experte.
Sicherheitsglaube geplatzt
Neun Monate ist es her, seit der Tsunami die Explosion der Reaktoren 1, 2 und 3 im japanischen AKW Fukushima-Daiichi ausgelöst und somit zum Super-GAU geführt hat. Noch immer ist die Situation außer Kontrolle: Auslaufendes radioaktives Wasser, verseuchter Müll oder überschrittene Lebensmittel-Grenzwerte sind weiterhin ein Problem. Der Osten und Nordosten Japans ist mit radioaktivem Cäsium 137 belastet, während die Region um den Unglücksmeiler wohl für immer unbewohnbar bleibt. Rund 34 Mrd. Euro an Entschädigung wurden im laufenden Jahr von der Betreiberfirma Tepco eingefordert.
Die psychologische Wirkung Fukushimas auf den weltweiten Energiemarkt ist laut Schurig stärker gewesen als die Ölkatastrophe der Deepwater Horizon im Jahr davor. “Selbst bei Atomkraft-Befürwortern hat Fukushima einen enormen Eindruck hinterlassen. Denn führte man das Tschernobyl-Unglück oft auf die vermeintlich unsichere Führung in der Sowjetunion zurück, ist nun auch der Glaube an die ’sichere’ Atomenergie in einem hochindustrialisiertem Staat endgültig geplatzt.”
Atomstrom teurer als Erneuerbare
Dabei sei die Atomkatastrophe für diese Erkenntnis gar nicht nötig gewesen. “Atomenergie ist gefährlich, scheitert langfristig an den immer knapperen Uranreserven und liefert keine Lösung für das Entsorgungsproblem. Doch auch der Kostenaspekt spricht klar gegen Atomstrom. Strom aus erneuerbaren Energien ist bereits deutlich billiger und die Schere wird künftig noch weiter auseinander klaffen.” Wie teuer neue AKWs sind, zeige jenes im finnischen Olkilouto vor, wo der aktuelle Bau eines dritten Reaktorblocks statt geplanten drei Mrd. Euro derzeit bereits 6,6 Mrd. Euro kostet und enorme Verzögerungen auftraten.
Wenn Staaten heute neu in die Atomkraft einsteigen, geschieht dies deshalb weniger aus energiepolitischen Motiven, sondern sondern aus rein geopolitischem Kalkül, betont Schurig. “Manche Länder spekulieren weiterhin darauf, als Atommacht ernster genommen zu werden, da zivile Atomenergienutzung stets auch die Möglichkeit einer Atomwaffen-Herstellung bedeutet. Dass dies noch immer gilt, zeigt der Iran vor, jedoch auch die Atompläne der Vereinigten Arabischen Emirate, die durch ein Überangebot von wesentlich günstigerer Sonnenenergie mit Sicherheit keine Atomkraftwerke zur Energieerzeugung bräuchten.”
Deutschland ist Vorreiter
Dabei wird das Potenzial der Atomkraft laut dem Energieexperten stark überschätzt: Die weltweit 210 AKWs mit ihren 442 Reaktorblöcken decken derzeit nur drei Prozent des Bedarfs an Primärenergie, während der Beitrag der erneuerbaren Energien knapp 20 Prozent beträgt. Deutschland hat sich hier als Vorreiter profiliert - einerseits mit der Rückkehr zum ursprünglichen Plan, 2022 alle Atomkraftwerke abzuschalten, andererseits durch den Boom der erneuerbaren Energien.
“Seit 2000 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland von drei auf 18 Prozent. Viele internationale Energieexperten schauen deshalb mit großem Respekt und Interesse nach Europa, um die Transformation des Energiesektors auch anderswo anzukurbeln”, berichtet Schurig. (Ende)
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Bioenergie im Achental
15.12.2011 von zaro.
Region in Oberbayern nimmt ihre energetische Zukunft selbst in die Hand
Grassau - Während der Klimagipfel im südafrikanischen Durban im Chaos zu scheitern drohte und sich die Delegierten erst in letzter Minute auf eine Kompromissformel einigten, arbeiten neun Gemeinden im Tal der Tiroler Achen/Oberbayern an ihrer Energieautarkie bis zum Jahr 2020.
In einem Tal zwischen dem oberbayerischen Chiemsee und dem Tiroler Kaisergebirge ist die weltweit diskutierte Energiewende seit Jahren in vollem Gange.
Bereits seit Mitte der neunziger Jahre bemühen sich die Gemeinden im Süden des Landkreises Traunstein um eine nachhaltige ökologische Entwicklung und Vermarktung ihrer Region hinsichtlich Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz. Das interkommunale Engagement der Bewohner des Tals der Tiroler Achen gipfelte im Jahr 1999 in der Gründung der Initiative “Ökomodell Achental e.V.”.
Ziel des Vereins ist die Sicherung der landwirtschaftlichen Betriebe und der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft bei gleichzeitiger Förderung des Gewerbes und des Tourismus - im Einklang mit der Natur und durch die effektive Nutzung der regionalen und regenerativen Energieressourcen.
Doch inzwischen haben sich die Bewohner des Tals in den Chiemgauer Bergen ein höheres Ziel gesetzt: Als Gewinner des im Jahr 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgelobten Wettbewerbes “Bioenergie-Regionen”, planen sie ihre energetische Unabhängigkeit bis zum Jahr 2020.
Ein Biomassehof als Treiber der Initiative
Zentrales Projekt in der Entwicklung des Achentals zur energieautarken Region ist der Biomassehof Achental in der Gemeinde Grassau. Im Herbst 2007 errichtet und getragen von den Gemeinden und von regionalen Investoren, sind der Hof und die Gesellschaft “Biomassehof Achental GmbH & Co. KG” organisatorischer Knotenpunkt und Motor für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieressourcen in der Region und damit für den Ausbau der bioenergetischen Wertschöpfungsketten.
Vor Ort werden nicht nur Holzhackschnitzel und Pellets aus Agrarabfällen für die regionale Versorgung und für das Fernwärmenetz in Grassau produziert. In Kooperation mit der Firma Agnion aus Pfaffenhofen a. d. Ilm wird derzeit an der Inbetriebnahme eines Holzvergasers gearbeitet. Dessen innovative Technik erlaubt es, aus Hackschnitzeln regionaler Reststoffe Strom zu erzeugen.
“Unser Engagement folgt dem Motto Bioenergie mit Augenmaß”, sagt Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG. “Es ist uns ein ernsthaftes Anliegen, zur Energiewende und damit zum Klimaschutz einen maßgeblichen Beitrag zu leisten, nicht zuletzt als Antwort auf die Ergebnisse von Durban 2011.”
Weitere elf geplante oder bereits realisierte “Gipfelprojekte” bringen die Gemeinden des Achentals Schritt für Schritt weiter in der Realisierung ihres ehrgeizigen Ziels. Drei zusätzliche Initiativen sollen zur europaweiten Verbreitung der innovativen Ideen und zum internationalen Erfahrungsaustausch dienen. Zudem nimmt das Achental als einzige Region Deutschlands am Projekt “Klimaneutraler Alpenraum 2050″ der Alpenanrainerstaaten teil.
Österreichische Nachbarn ziehen mit
Das Engagement der fortschrittlichen Bewohner des Achentals hört an der deutsch-österreichischen Grenze nicht auf: Die Tiroler Gemeinden Kössen und Schwendt aus dem Leukental nehmen mit eigenen Gipfelprojekten wie dem einer dezentralen Biogasanlage zur Gülle-Verwertung an der Entwicklung in Richtung energetischer Autarkie teil.
So wird das Achental im Jahr 2020 hinsichtlich seiner Energiegewinnung, verbunden mit einer beachtlichen ökologischen und ökonomischen Wertschöpfung, in der Zukunft angekommen sein. Die internationale Staatengemeinschaft plant indes für das Jahr 2020 ein neues Klimaschutzabkommen und den Start des “Grünen Klimafonds” für Entwicklungsländer.
Über die Bioenergie-Region Achental
Die “Bioenergie-Region Achental” umfasst die Gemeinden Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Übersee, Unterwössen, Schleching, Staudach-Egerndach und Reit im Winkl im Süden des Landkreises Traunstein in Oberbayern. Die Initiative verfolgt die nachhaltige ökonomische Entwicklung der Region unter Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft, der Sicherung landwirtschaftlicher Betriebe und regionaler Produktvermarktung, der Förderung eines naturverträglichen Gewerbes und Tourismus und der ausschließlichen Nutzung regional erzeugter erneuerbarer Energien. Gefördert wird die “Bioenergie-Region Achental” vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. und der Initiative “Bioregions” der EU. Weitere Informationen unter http://www.biomassehof-achental.de
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NHS: Medikament für Patienten unter Verschluss
3.12.2011 von zaro.
Kosten im Mittelpunkt - Lucentis verbessert Sehkraft bei Diabetes
London - Ein Medikament, dass das Sehvermögen von Menschen mit Diabetes erhalten könnte, wird in England und Wales durch das National Health Service http://nhs.uk nicht zugänglich gemacht. Das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) http://nice.org.uk argumentiert diese Entscheidung damit, dass Ranibizumab, Handelsname Lucentis, zu teuer ist, um bei Patienten mit diabetischem Makulaödem eingesetzt zu werden. Wohltätigkeitsorganisationen werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Medikament zugänglich gemacht wird, berichtet die BBC. Mindestens 50.000 Menschen in Großbritannien leiden an dieser Krankheit.
Deutlich unterschätzte Kosten
Die Sehfähigkeit kann so eingeschränkt sein, dass Betroffene nicht länger lesen, arbeiten oder ein Fahrzeug steuern können. Bis jetzt wurde die Behandlung mit dem Laser vom NHS standardmäßig eingesetzt. Damit kann allerding nur eine weitere Verringerung der Sehkraft verhindert werden. Eine Injektion mit Lucentis ins Auge kann die Sehfähigkeit jedoch verbessern. NICE empfiehlt den Einsatz des Medikaments bereits bei einer altersbedingten Makuladegeneration.
Diabetes UK, die Juvenile Diabetes Research Foundation, die Macular Disease Society und das Royal National Institute of Blind People fordern eine rasche Einigung der Regierung mit dem Hersteller Novartis. Ziel ist es, die Kosten für das NHS-Medikament zu senken. Derzeit kostet das Medikament pro Injektion 742.17 Pfund. Laut Novartis arbeitet das Unternehmen weite mit NICE und dem Gesundheitsministerium daran, dass betroffene Patienten das Medikament erhalten. Das Unternehmen geht davon aus, dass NICE vor dem Treffen dieser Entscheidung nicht optimal informiert war. Andrew Dillon, Vorstandsvorsitzender von NICE, argumentiert, dass der Hersteller die Kosten unterschätzt hat. (Ende)
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Genmais: Enorme Lücken bei Risikobewertung
22.11.2011 von zaro.
Fehlende Standards, kaum externe Sicherheitsprüfungen
Budapest/München - Die Zulassung vieler genmanipulierter Pflanzen durch die zuständigen Prüfstellen der EU steht auf sehr wackeligen Beinen. Denn die Daten, die von den Biotech-Firmen zur Risikobewertung vorgelegt werden, sind nicht verlässlich reproduzierbar - und aufgrund fehlender Standards auch nicht vergleichbar. Das berichten Forscher des Pflanzenschutz-Instituts der ungarischen Akademie der Wissenschaften http://www.nki.hu/en in der Zeitschrift “Food and Agricultural Immunology”.
Vier Tests, vier Ergebnisse
Gentechnisch veränderte Bt-Pflanzen produzieren ein Gift, das gegen Schadinsekten wirken soll. Um ihr Risiko bewerten und Resistenzen vorbeugen zu können, muss der tatsächliche Gehalt dieses Insektengifts (Bt-Toxin) bekannt sein. “Bisher stützen sich die Prüfstellen in ihrer Entscheidung oft nur auf Daten der Industrie. Nun konnte gezeigt werden, dass diese Daten oft nicht reproduzierbar sind und auf Messverfahren beruhen, die nicht von anderen Labors überprüft wurden”, berichtet Christoph Then, CEO der Testbiotech http://testbiotech.org , die zu den Sponsoren des Forschungsprojekts gehört, im pressetext-Interview.
Die ungarischen Forscher untersuchten die Bt-Konzentration im Pollen des gentechnisch veränderten Mais MON810. Wenngleich die Pflanze in einigen EU-Ländern bereits angebaut wird, ist ihr Giftgehalt kaum von unabhängiger Seite untersucht. Dass die Probleme mit fehlenden Standards hier ganz erheblich sind, zeigen die Ergebnisse, auf die vier unterschiedliche Labors in ihren Messungen kamen. “Standardisierte Messprotokolle sollten dringend festgelegt werden. Solange einzelne Messungen nicht von anderen Labors überprüft sind, sollte man sie nicht länger als belastbare Daten akzeptieren”, fordert Studienleiter Andras Szekacs.
“Auge zu” bei kombiniertem Risiko
Für die Risikobewertung ist diese Frage relevant, da von einem potenziellen Risiko ganze Nahrungsketten betroffen wären. Giftiger Maispollen, der in Gegenden mit Bt-Pflanzenbau keine Seltenheit ist, wird auch von vielen unschädlichen Tieren wie Bienen, Schwebfliegen oder indirekt von Schmetterlingsraupen aufgenommen. Darüber hinaus wirkt Bt in Wurzeln auf Bodenorganismen und deren Ökosystem, während andere Pflanzenteile in Lebens- und Futtermitteln landen. Diese Effekte als auch jene der Umweltbedingungen auf den Bt-Gehalt der Pflanzensorten und -teile sind kaum oder nur unzureichend untersucht.
Zehn Bt-Toxine in gentechnisch veränderten Pflanzen erlaubt die EU derzeit für den Import und die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Zunehmend kombinieren die Hersteller jedoch Bt-Pflanzen miteinander und lassen sie somit mehrere Giftstoffe gleichzeitig bilden, wie beispielsweise der “SmartStax”-Mais von Monsanto und DowAgroSciences, der gleich sechs Bt-Toxine besitzt. “Bisher wurden nur die Ausgangspflanzen, nicht aber deren Kombinationen getestet. Wechselwirkungen und deren Risiken sind somit beinahe unerforscht”, warnt Then.
Abstract der Originalstudie: http://dx.doi.org/10.1080/09540105.2011.604773 (Ende)
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ZARO Bioenergetic jetzt auf Facebook
16.11.2011 von zaro.
Wurde aber auch Zeit!
100.000 zufrieden Kunden, die Energetic-Technologie von ZARO, http://www.facebook.com/zarobiotec oder noch mehr erfahren unter http://www.zarobiotec.com und übrigens Herzlichen Dank, das viele Kunden seit 2003 richtige Fans geworden sind …
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EU erlaubt Süßungsmittel Stevia
16.11.2011 von zaro.
Streusüßen und Süßgetränke als erste Abnehmer wahrscheinlich
Brüssel/Hohenheim - Mit der Zulassung von Stevia durch die Europäische Union beginnt ein neues Kapitel der Süßstoffe in Europa. Die Substanz aus den Blättern der aus Paraguay stammenden Pflanze “Stevia rebaudiana” ist 250-mal süßer als Zucker, wird von Diabetikern gut vertragen, senkt den Blutdruck und verhindert Zahnbelag. Ein ernsthafter Konkurrent zum Zucker wird sie zumindest in naher Zukunft dennoch nicht, glaubt der Stevia-Forscher Udo Kienle von der Universität Hohenheim http://stevia.uni-hohenheim.de im Presse-Interview.
Langsamer Markteintritt
“In naher Zukunft werden die meisten Nahrungsmittelsparten nicht auf Stevia umstellen - einige Produkte ausgenommen: Stevia-Tabletten und -Streusüßen könnten noch in diesem Jahr in die Supermärkte kommen, einzelne Süßgetränke im ersten Halbjahr 2012, sofern die Hersteller bereits zulassungsfähige Rezepturen besitzen”, so der Hohenheimer Agrarwissenschaftler. Das zeige die Entwicklung in der Schweiz beispielhaft vor, wo Stevia seit 2010 erhältlich ist. Rund 100 genehmigte Stevia-Lebensmittel gibt es hier, von denen allerdings bisher nur wenige in den Läden gelandet sind.
Als ein Hindernis für eine rasche Verbreitung sieht Kienle die niedrige Stevia-Tagesdosis, die von der EU wie auch zuvor von der Schweiz als “unbedenklich” eingestuft wurde. Nur vier Milligramm von hochreinem Steviol pro Kilogramm Körpergewicht und Tag sind erlaubt. “Der Zucker von Limonaden kann in Folge nur zu rund 30 Prozent durch Stevia-Süßstoff ersetzt werden. Es wird unter diesen Umständen schwierig, dem Konsumenten den höheren Preis zu rechtfertigen”, so der Experte.
Coca-Cola als Zugpferd
Was punktet, ist die Natürlichkeit der Stevia-Pflanze, betont Kienle. Auf diesen Effekt setzt etwa die Firma Coca Cola, die bereits 24 Stevia-Patente besitzt und den Zuckergehalt bestimmter Getränke künftig mit einem als “Truvia” registrierten Stevia-Süßstoff senken will. In raffinierter Form ist Stevia als Lebensmittel-Zusatzstoff - der die Nummer E960 erhält - freilich nicht mehr “natürlich”. (Ende)
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Konsum ist Wasserverschwender Nr. 1
16.11.2011 von zaro.
Großteil des Verbrauchs durch Kleidung, Nahrung und Energie
Melbourne/Frankfurt - Wassersparen im Haushalt ist das Gebot der Stunde, da die Wasserreserven weltweit immer knapper werden. Maßnahmen, die die monatliche Wasserrechnung günstiger machen, greifen alleine jedoch zu kurz, betonen Forscher der Universität Melbourne http://unimelb.edu.au in der Zeitschrift “Building Research and Information”. Für Australien haben sie berechnet, dass 94 Prozent des langfristigen Wasser-Fußabdrucks eines Haushalts auf Hauserrichtung, Dienstleistungen und Konsumgüter zurückgehen - allen voran auf Kleidung, Nahrung und Elektrizität.
Unsichtbare Verschwendung
58 Schwimmbecken des Olympia-Ausmaßes von 50 mal 25 Meter (je rund 2.500 Kubikmeter Wasser) verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt im Laufe von 50 Jahren, so die Analyse der Forscher um Robert Crawford. 94 Prozent davon - umgerechnet 54 Becken - gehen auf Bau und Erhalt des Hauses, alle Besitztümer, Nahrung, Kleidung und andere Konsumgüter, Finanzdienstleistungen, Autos und Urlaube zurück. Der direkte Verbrauch durch Trinken, Waschen, Duschen, Bewässerung, Kochen und Putzen kommt hingegen in Summe bloß auf vier Schwimmbecken oder sechs Prozent des Wasserverbrauchs.
“Alle Gegenstände und Dienstleistungen, die ein Haushalt konsumiert, benötigen eine lange Reihe von Ressourcen, die allesamt den Wasserverbrauch erhöhen. Je mehr Kleidung und Nahrung wir kaufen, desto mehr Wasser verbrauchen wir”, resümiert Crawford. So wichtig das direkte Wassersparen etwa durch Kurzduschen und Tropfhahn-Vermeiden auch sind, dürfen sich deshalb die Bemühungen nicht darauf beschränken. Der Forscher rät zu Second-Hand-Kleidung und -Möbeln, zur Minimierung des Essensabfalls sowie zum Errichten kleinerer, länger haltender Häuser, für die man weniger Möbel und Energie braucht.
25 Badewannen täglich
Zu einem vergleichbaren Ergebnis für Deutschland kam bereits im Vorjahr der WWF: Täglich verbraucht jeder Einwohner Deutschlands insgesamt 5.288 Liter oder 25 gefüllte Badewannen Wasser, wird das “virtuelle Wasser” auch mitgerechnet. 73 Prozent davon stammt aus der Landwirtschaft, 23 Prozent aus Industrieprodukten, wobei auch in dieser Auflistung die Kleidung und Ernährung die Liste der Verbraucher anführen. (Ende)
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Neue Additive für leistungsstarke Biokunststoffe
4.11.2011 von zaro.
Düsseldorf - Biokunststoffe rücken vor dem Hintergrund knapper werdender fossiler Ressourcen verstärkt in den Fokus der Industrie. Im Vergleich zu traditionellen Hochleistungskunststoffen weisen diese jedoch Einschränkungen, unter anderem hinsichtlich ihrer Stabilität und Festigkeit auf. Im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation mit Tecnaro ist es Henkel gelungen, neue Polyamid-Hochleistungsadditive auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu entwickeln, wodurch die Leistungsfähigkeit von Biokunststoffen erheblich verbessert wird.
Der Einsatz von Kunststoff-Komponenten, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden, gilt als zukunftsweisende Entwicklung in der Kunststoffindustrie. Solche Biokunststoffe bieten eine deutlich bessere Ökobilanz im Gegensatz zu klassischen, rohölbasierten Produkten. Mit der zunehmenden Anwendungsvielfalt der Biokunststoffe steigen auch die Ansprüche an Qualität und Verarbeitbarkeit. Im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation mit dem Compoundeur und Biopolymerspezialist Tecnaro hat Henkel neue Polyamid-Additive entwickelt, welche die Leistungsfähigkeit von biobasierten Kunststoffen optimieren.
Die Additive der Marke Macromelt sind prädestiniert für die Herstellung von technischen Kunststoffen und besitzen einen hohen Anteil an natürlichen Rohstoffen. Möglich wird dies durch den Einsatz von Dimerfettsäuren basierend auf natürlichen Ölen (z.B. Raps- und Tallöl). Neben der generellen Erhöhung des Bio-Rohstoff-Anteils wirken sich die neuen Additive positiv auf das Eigenschaftsprofil der Biokunststoffe aus: Schlagzähigkeit sowie die Faser-Matrix-Haftung zeigen sich durch Zugabe des Additivs deutlich verbessert.
In Abhängigkeit von der Kunststoff-Formulierung lässt sich durch Zugabe der Additive die zum Verarbeiten erforderliche Temperatur teilweise deutlich senken. Dadurch werden die eingesetzten Fasern geschont - mit positivem Einfluss auf Stabilität und Optik.
Durch die Weiterentwicklung der Macromelt Polyamidtechnologie trägt Henkel so dazu bei, die Qualität und Einsatzmöglichkeiten von Biokunststoffen zu verbessern und diese auch für weitere anspruchsvolle Anwendungen nutzbar zu machen.
Mit den Werkstofffamilien Arboform, Arboblend, Arbofill und Arboflex gehört Tecnaro zu den weltweiten Top-Adressen der Biopolymerbranche. Durch die erfolgreiche mehrjährige Kooperation zwischen Henkel und Tecnaro erweitern bereits heute maßgeschneiderte Biopolymere und Composites mit Macromelt-Additiven die umfangreiche Biowerkstoffpalette der Tecnaro GmbH (http://www.tecnaro.de ).
Henkel ist weltweit mit führenden Marken und Technologien in den drei Geschäftsfeldern Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und Adhesive Technologies (Klebstoff-Technologien) tätig. Das 1876 gegründete Unternehmen hält mit rund 48.000 Mitarbeitern und bekannten Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite global führende Marktpositionen im Konsumenten- und im Industriegeschäft. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte Henkel einen Umsatz von 15.092 Mio. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von 1.862 Mio. Euro. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert und das Unternehmen zählt zu den 500 umsatzstärksten der Welt (Fortune Global 500). (Ende)
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Fossilen Brennstoffen den Rücken kehren
22.10.2011 von zaro.
VHD macht Hausbesitzern Mut für Wege in die Unabhängigkeit vom Energiekonsum
Wuppertal - Dass die Brennstoffpreise in schwindelerregende Höhen schnellen würden, war vorhersehbar. Aber eine Kostenexplosion wie diese ist schon alarmierend: Gegenüber 2010 ist der Heizölpreis 2011 um ein Viertel bis ein Drittel gestiegen! Bereits seit Jahren warnt der Verband Holzfaser Dämmstoffe vor den scheinbar unaufhaltsam steigenden Wohnnebenkosten. Vor allem das Heizen ist für viele Haushalte bereits zu einer ungeahnten finanziellen Dauerbelastung geworden. Angesichts der immer schnelleren Verteuerung fossiler Energieträger wie Gas und Öl lohnt es sich heute mehr denn je, Wohngebäude zukunftsfähig aufzudämmen. Den Energiebedarf des Hauses drastisch zu verringern und dem Brennstoffverbrauch die schiere Notwendigkeit zu entziehen, muss für Haus- und Wohnungseigentümer als Gebot der Stunde gelten - schon aus wirtschaftlicher Vernunft.
“Ein Naturgesetz, dass sich fossile Brennstoffe mit unschöner Regelmäßigkeit verteuern müssen, gibt es meines Wissens nicht. Der Verhandlungsspielraum privater Immobilieneigner ist in der Praxis jedoch stark begrenzt, wenn es um das Wiederbefüllen eines leeren Heizöltanks im Herbst oder Winter geht. Entweder man bezahlt den geforderten Tagespreis oder die Hausbewohner müssen über kurz oder lang in ihren eigenen vier Wänden frieren. Echte Wahlfreiheit sieht anders aus! Hinzu kommt, dass sich die Brennstoffpreise von Anbieter zu Anbieter oft nur geringfügig unterscheiden. Da ist es schon besser, man zieht ganz andere Möglichkeiten in Betracht, um auch in der kalten Jahreszeit behaglich warm zu wohnen: Wir empfehlen, Wohngebäude vom Erdgeschoss bis unters Dach mit Dämmstoffen aus natürlichen Holzfasern aufzudämmen, um ein gutes Stück Unabhängigkeit vom saisonalen Preisdiktat der Energiemärkte zurückzugewinnen”, rät Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.
Umdenken und Handeln
Musste kürzlich noch der Ausstieg aus der Kernenergie als Feigenblatt dafür herhalten, Preiserhöhungen beim Strom im großen Stil als unausweichlich anzukündigen, sind es beim Heizöl entweder die außenpolitischen Spannungen mit bestimmten Öl fördernden Staaten oder das Auslaufen eines havarierten Tankers irgendwo auf hoher See. Man mag Verständnis dafür haben, dass auch das Unvorhergesehene Konsequenzen nach sich zieht - in immer größerem Maße für die Schadensbehebung aufzukommen, ist privaten Energieverbrauchern gewiss nicht länger zuzumuten.
“Weil Heizöl immer knapper und somit auch immer teurer wird, lohnt es sich jetzt umso mehr, Alternativen zu prüfen und neue Wege entschlossen zu gehen. Weiter so wie bisher ist jedenfalls keine Besserung in Sicht - weder was die Brennstoffkosten betrifft noch im Hinblick auf das Klima und die Umwelt. Die Verringerung des Energiebedarfs von Wohngebäuden durch fachgerechte Dämmmaßnahmen in Angriff zu nehmen, ist daher der erste Schritt in eine sinnvollere Richtung”, betont Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des VHD ( http://www.holzfaser.org ) .
Energetische Sanierung konsequent angehen
40 Prozent der bereitgestellten Energie wird in Deutschland in Gebäuden verbraucht; der Löwenanteil entfällt dabei auf das Beheizen von Wohnräumen. Hier gilt es anzusetzen, wenn man sich von der Energiepreisentwicklung nachhaltig abkoppeln will. Haushalte, die weniger Brennstoffe als bisher verbrauchen und deshalb ihr Eigenheim aufdämmen wollen, können sich an ein ökologisch orientiertes Architekturbüro, eine ortsansässige Zimmerei oder an einen geprüften Energieberater wenden.
Detaillierte Informationen über die Verwendung CO2-neutraler Dämmmatten und Dämmplatten aus Holzfasern - sei es zum Ausdämmen der Dach-, Decken- und Wandgefache bei Fertig- und Holzrahmenbauten, zur Ummantelung von Fassaden als Bestandteil eines nachhaltig ökologischen Wärmedämmverbundsystems oder zum Dämmen oberster Geschossdecken bzw. der Dachflächen auf, zwischen bzw. unter den Sparren - findet man im Internet auf den Websites der VHD-Mitgliedsunternehmen. Ihre Adressen stehen im Internet auf http://www.holzfaser.org , der Website des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD). Zum besseren Verständnis stehen dort auch zwei anschaulich bebilderte Broschüren über Holzfaserdämmstoffe und Holzfaser-Wärmedämmverbundsysteme als Downloads bereit. (az)
Pressekontakt: Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail info@textify.de, Web: http://www.textify.de (im Auftrag des VHD e.V., Verband Holzfaser Dämmstoffe, Elfriede-Stremmel-Str. 69, 42369 Wuppertal, Mail info@holzfaser.org, Web http://www.holzfaser.org )
Bebilderungshinweis: Weitere mediengerechte Fotos und Infografiken in druckreifer Auflösung zu berichtenswerten Themen rund um das Dämmen mit natürlichen Holzfaserprodukten finden sich unter dem Menüpunkt PRESSE auf http://www.holzfaser.org . Der Abdruck zu redaktionellen Zwecken ist honorarfrei; im Gegenzug freuen wir uns über Veröffentlichungsbelege an das beauftragte Medienbüro TEXTIFY.de, Box 1852, 53588 Bad Honnef, info@textify.de (Ende)
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Arbeitsstress plagt Junge mehr als Alte
3.10.2011 von zaro.
Mediziner: Alte bewältigen den Druck besser
London/Hamburg/Wien - Junge Arbeitnehmer leiden am meisten am hohen Tempo der Arbeitswelt. Zumindest fehlen sie im Job viel eher wegen Stress, Müdigkeit oder Erschöpfung als ältere Kollegen. Das besagt eine in der Zeitung “Daily Mail” veröffentlichte Studie eines Vitaminpillen-Erzeugers, für die 3.000 Engländer befragt wurden. Junge sind zwar insgesamt deutlich seltener krank als Ältere, kommen jedoch mit dem Arbeitsdruck schlechter zurecht als diese, urteilen Experten gegenüber der Presse.
Alte arbeiten verkühlt
Unter 30-jährige Arbeitnehmer gehen doppelt so häufig wegen Erkältung in Krankenstand als über 55-Jährige, so eines der Ergebnisse. Mehr als zwei Drittel von ihnen haben im Jahr vor der Befragung einmal oder öfter wegen Verkühlung, grippalem Infekt, Allergien, oder Intoleranz gefehlt. Jeder Fünfte blieb schon einmal zu Hause, da er “zu erschöpft fürs Arbeiten” war, teils auch wegen Verstopfung oder Übelkeit beim Autofahren.
Die älteren Kollegen werten hingegen viele dieser Krankheitsgründe nicht als Anlass für die Krankmeldung. 85 Prozent von ihnen würden diesen Schritt nicht tun, solange sie nicht das Bett hüten müssen. “Der heutige Berufsalltag setzt den Jungen mehr zu als den Älteren, auch da sie mehr von Arbeitsdruck, Geld- und Beziehungssorgen geplagt sind. Sie sollten mehr auf ausgeglichenen Lebensstil achten”, schlussfolgert Studien-Auftraggeber Peter Morton.
Ungesunder Lebensstil
Dass sich junge Menschen eher leichtsinnig krank melden, glaubt Sabine Seyfriedsberger von der Gesellschaft für Arbeitsmedizin http://www.gamed.at nicht. “Durchaus plausibel ist jedoch, dass Ältere besser mit Arbeitsstress umgehen als Junge. Fragt man Erwachsene nach den Wochenend-Aktivitäten, suchen sie eher Erholung und pflegen soziale Kontakte, während junge Erwachsene oft zuhause vor Fernseher und Internet verbringen”, so die Medizinerin.
Insgesamt gehen alte Arbeitnehmer aufgrund der steigenden chronischen Beschwerden deutlich mehr Tage pro Jahr in den Krankenstand als junge, betont Frank Meiners, Sprecher der Deutschen Angestellten-Krankenkasse http://www.dak.de . “Junge fehlen öfters, aber dafür viel kürzer.” Dies sei jedoch kein Zeichen für höheres Gesundheitsbewusstsein. “Prävention ist im Jugendalter viel schwerer, was etwa Sport und gesunde Ernährung betrifft. Ältere mit Gesundheitsproblemen sind hier besser ansprechbar.” (Ende)
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99-Cent-Preise schlecht für Luxusgüter
11.9.2011 von zaro.
Billig-Image in vielen Fällen kontraproduktiv
New Jersey/Graz - Die Preisgebung knapp unter der vollen Summe - also zum Beispiel 9,99 Euro - ist in Supermärkten die Regel. Der winzige Preisunterschied zur nächstgrößeren Einheit lässt Konsumenten glauben, sie würden günstig einkaufen - mit Erfolg, wie viele Händler bestätigen. Doch bei bestimmten Produkten geht die Strategie nicht auf, warnt der Marketingforscher Robert Schindler von der Rutgers University http://rutgers.edu . 99 Cent am Preisschild kann auch Kunden vertreiben, zeigt seine Analyse von über 100 Studien.
Kunde liest von links
“Viele empfinden keinen großen Preisunterschied zwischen 20 und 25 Euro. Wenn der Preis jedoch um bloß einen Cent verändert wird, so erscheinen 19,99 Euro plötzlich viel billiger als 24,99 Euro”, so der Schindler. Der Trick dabei ist, dass der Kunde von links beginnend liest und deshalb nicht auf die letzte Preisziffer, sondern auf die erste achtet. Knapp-darunter-Preise werden deshalb als billiger aufgefasst, als sie tatsächlich sind. “99-Cent-Preise lassen glauben, man kaufe ein Sonderangebot oder im Abverkauf”, erklärt der Wissenschaftler.
Doch nicht immer bringt der eingesparte Cent des Konsumenten dem Verkäufer mehr Einkünfte. “Für das Empfinden des Käufers könnte in diesem Cent auch der Unterschied zwischen einem guten und schlechten Produkt bestehen. Das ist besonders dann ein Problem, wenn die Produktqualität wichtiger als der Preis ist.” Als Beispiel nennt Schindler Luxusprodukte, Dienstleistungen oder auch Risikogeschäfte. Handwerker wollen etwa kaum, dass Kunden ihre Leistung als billig empfinden und an der Qualität der Arbeit zweifeln.
Preis lässt auf Qualität schließen
“Preise sind neben der Marke ein wichtiges Qualitätssignal”, bestätigt der Marketingexperte Thomas Angerer http://dr-angerer.com im Presse-Interview. Speziell wenn der Kunde wenig Markenerfahrung besitzt, steigt die Bedeutung des Preises enorm. Bei Luxusprodukten kann eine unglückliche Preispolitik ebenso nach hinten losgehen wie das Angebot einer Ratenzahlung. “Wer Luxus kauft, will damit anderen zeigen, dass er genug Geld für Teures hat. Alles, was den Anschein von billig hat, wäre hier kontraproduktiv.”
Ebenso wie es Strategien gibt, um Produkte billig wirken zu lassen - Angerer zählt neben 99-Cent-Preisen auch die gezielte Platzierung günstigerer Handelsmarken zwischen Konsumgütermarken dazu - gibt es auch “Teuermach-Tricks”. “Häufig ist die Aufrundung zur nächsten Nullen, also etwa auf 1.500 Euro statt 1.480 Euro. Vielfach werden Preise von Luxusprodukten jedoch gar nicht kommuniziert - um etwa in einem Prospekt den Eindruck zu verstärken, dass das Geld nun wirklich Nebensache ist.” (Ende)
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Privatkopien: Zeezee.de führt Musikindustrie vor
24.7.2011 von zaro.
Download-Service zeichnet MP3s bei Internetradios auf
Bochum - Sehr zum Ärger der Plattenfirmen hat Moorhuhn-Erfinder Frank Ziemlinski den deutschen Musikdienst “Zeezee” http://www.zeezee.de gestartet. Downloads sind für die User hier zwar nicht gratis, vergleichsweise jedoch relativ kostengünstig. Die Musikindustrie sieht von den Erlösen des Anbieters allerdings nichts. Trotzdem scheinen ihr die Hände gebunden. So durchforstet Zeezees Suchroboter bei einer Anfrage Web-Radiostationen weltweit nach dem gewünschten Titel. Bei einem Airplay zeichnet er den Song auf und stellt die “privilegierte Privatkopie” dem User in einem eigenen Download-Bereich zur Verfügung.
6,99-Euro-Flatrate
Nach einer sechsmonatigen Testphase mit kostenlosem Speicherplatz für 50 Songs bietet Zeezee zwei Flatrates gegen 4,49 bzw. 6,99 Euro pro Monat. Nicht für die Musik, sondern für den Dienst zahlen die User dabei, versuchen die Betreiber zu betonen. Ein Song kommt im Schnitt auf 0,05 Cent, schreibt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. “Die Tarife der einzelnen Accountmodelle sind abhängig vom redaktionellen Aufwand, der Organisation, der technischen Durchführung der Musiksuche und der Vermittlung”, heißt es von Zeezee. Die freie Suche nach Titeln, Alben oder Künstlern steht beispielsweise nur bei der teuersten Variante zur Verfügung.
Mit klassischen kostenpflichtigen Musikdownloads erzielt die Branche weiter wachsende Umsätze. Laut media control http://www.media-control.de machen sie mittlerweile 15 Prozent des gesamten Musikmarkts aus. Die Zuwachsrate liegt dabei insgesamt bei über 25 Prozent. Einzeltracks bescherten den Anbietern mit plus 32,3 Prozent noch stärker wachsende Erlöse als Alben mit plus 22,1 Prozent. Nach Angaben der GfK ist die Anzahl der Download-Käufer im Jahr 2010 auf 6,7 Mio. gestiegen, was einer Zunahme von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Personen, die Download-Plattformen nutzen, hat sich damit in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. (Ende)
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